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Sozialamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Informationen zum Coronavirus

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) kommt es zu Einschränkungen der Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten der Stadtverwaltung und städtischen Einrichtungen.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage finden Sie unter:
corona.dortmund.de sowie in unserem Live-Ticker

Coronavirus

Sozialamt bittet um Vermeidung persönlicher Vorsprachen

Nachricht vom 19.03.2020

Zur Unterbrechung der Infektionsketten und Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus schränkt das Sozialamt der Stadt Dortmund die Möglichkeiten zur persönlichen Vorsprache ein.

Alle Menschen in Deutschland sind aktuell aufgerufen, persönliche soziale Kontakte auf ein Mindestmaß zu beschränken. Viele Personen, die die unterschiedlichen Hilfs- und Leistungs-angebote des Sozialamtes benötigen, gehören zudem zu den bekannten Risikogruppen, die in besonderem Maße vor einer Infektion mit dem Coronavirus geschützt werden müssen. Zur Unterbrechung der Infektionsketten und Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus schränkt das Sozialamt der Stadt Dortmund daher die Möglichkeiten zur persönlichen Vorsprache ein.

Mit sofortiger Wirkung gelten folgende Regelungen:

Sofern sich an den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen keine Änderungen ergeben, bekommt jede Person, die derzeit laufende Leistungen vom Sozialamt erhält, diese Leistungen weiterhin monatlich auf das Konto überwiesen, ohne dass dazu ein weiterer Antrag zu stellen ist. Wichtige Informationen über relevante Veränderungen in den persönlichen oder wirtschaftlichen Verhältnissen können jederzeit telefonisch oder per E-Mail mitgeteilt werden.

Wer sich in einer akuten existenziellen Notlage befindet und erstmalig Hilfen benötigt, wird gebeten, umgehend telefonisch oder per E-Mail Kontakt zu den Ansprechpartner*innen des Sozialamtes aufzunehmen. Die Informationen über die telefonischen Kontaktdaten finden sich an den einzelnen Dienststellen des Sozialamtes und auf der Internetseite des Sozialamtes

Keine Veranstaltungen in Seniorenbegenungszentren

In den sieben städtischen Seniorenbegegnungszentren in Berghofen, Eving, Huckarde, Lüt-gendortmund, Mengede und Scharnhorst sowie im Wilhelm-Hansmann-Haus finden keine Veranstaltungen mehr statt; die Einrichtungen sind bis auf weiteres geschlossen.

Die Kund*innen werden auch gebeten, sich entweder über die Aushänge an den Seniorenbegegnungszentren oder ebenfalls über die Internetseite des Sozialamtes zu informieren.

Weitere Informationen und Unterstützung können gerne auch telefonisch in den Seniorenbüros erfragt werden. Die persönliche Vorsprache ist dabei unbedingt zu vermeiden. Gleiches gilt auch für die Räumlichkeiten der neuen lokal willkommen-Integrationsnetzwerkstandorte. Auch hier bittet das Sozialamt bei Bedarf um telefonische Kontaktaufnahme oder Kommunikation per E-Mail.

Falls eine persönliche Vorsprache im Einzelfall ausnahmsweise nicht vermeidbar ist, ist eine vorherige telefonische Terminvereinbarung notwendig. Einzelheiten zur Erreichbarkeit der einzelnen Bereiche finden Sie wie beschrieben auf der Internetseite des Sozialamtes der Stadt Dortmund.

Fahrdienst für Menschen mit Behinderung

Der Fahrdienst wurde eingerichtet, um Menschen mit Behinderung die Teilhabe am gesell-schaftlichen Leben zu gewährleisten, wenn die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel behinderungsbedingt nicht möglich ist. Er steht grundsätzlich nur für private Anlässe zur Verfügung, zum Beispiel für Besuche von Freunden und Verwandten oder für Fahrten zu sportlichen und kulturellen Veranstaltungen.

Zum Schutz der Nutzer*innen und zur Unterbrechung der Infektionsketten und Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus werden Fahrten zur Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben bis auf Weiteres - vorerst bis zum 19. April 2020 - nicht durchgeführt.

In dringenden, unaufschiebbaren Einzelfällen ist es nach vorheriger telefonischer Beratung (Kontaktaufnahme über die bekannte Fahrdienstnummer) möglich, eine Fahrt zu vereinbaren. Das Sozialamt wird hier eine Einzelfallentscheidung treffen.

Weitere Regelungen zu speziellen Dienstleistungen anderer Bereiche des Sozialamtes ein-schließlich des gemeinsamen Versorgungsamtes Dortmund, Bochum, Hagen können der In-terseite des Amtes entnommen werden.

Zum Thema

Sämtliche Unterlagen für das Sozialamt können natürlich weiterhin per Post oder durch Ein-wurf in die Hausbriefkästen an den Bürostandorten des Sozialamtes eingereicht werden. Die Unterlagen können darüber hinaus auch digitalisiert über die E-Mail-Adresse weitergeleitet werden.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.