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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Streetwork-Team bietet wohnungslosen jungen Menschen wieder warme Mahlzeiten an

Nachricht vom 21.04.2021

Der Fachdienst Streetwork des Jugendamtes startet ab dem 27. April die Ausgabe warmer Mahlzeiten an bis zu 40 wohnungslose junge Menschen pro Öffnungstag auf dem neuen Außengelände an der Leopoldstraße 22 in 44147 Dortmund.

Streetwork-Team bietet wohnungslosen jungen Menschen wieder warme Mahlzeiten an

V.l.n.r.: Stefanie Dücker, Dietmar Fiedler, Markus Römer vom Streetwork-Team
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Die Ausgabe findet regelmäßig dienstags und donnerstags von 17:00 bis 19:00 Uhr (außer an Feiertagen) statt.

"Dank der baulichen Erweiterung durch den Verein BB4you verbesserten sich die räumlichen Bedingungen vor Ort. Neben den vier Beratungs- und Besprechungscontainern gibt es jetzt ein größeres, teilüberdachtes Außengelände, auf dem die Ausgabe warmer Mahlzeiten unter Corona-Auflagen für bis zu vier wohnungslose junge Menschen für den gleichzeitigen Verzehr vor Ort oder die Mitnahme möglich ist", erläutert Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger.

"Ich freue mich über diese gute Ergänzung eines bestehenden Angebotes. Sie bedeutet gerade in der Pandemie für obdachlose junge Menschen eine Kontaktmöglichkeit und eine konkrete Unterstützung. Herzlichen Dank sei dem Verein BB4you gesagt, mit dem es in ganz unterschiedlichen Projekten eine sehr gute Zusammenarbeit gibt", ergänzt die Stadträtin.

Bis zu 120 Klient*innen vor Pandemie-Beginn

Vor Beginn der Corona-Pandemie nutzten regelmäßig bis zu 120 Klient*innen die Überlebenshilfeeinrichtung der Stadt Dortmund. Neben der Beratung und der Unterstützung durch das Streetwork-Team und den Hygieneangeboten wie Duschen und Wäschewaschen gab es dreimal in der Woche die Möglichkeit, eine warme Mahlzeit zu erhalten und einmal in der Woche ein Frühstücksangebot wahrzunehmen.

Die Anlaufstelle war seit Beginn der Corona-Pandemie weiterhin von montags bis freitags für Angebote der Überlebenshilfe geöffnet. Die Anzahl der Klient*innen, die sich gleichzeitig in den Räumlichkeiten aufhalten durften, musste drastisch reduziert werden. Zudem war nur noch die Ausgabe von Lunchtüten und haltbaren Lebensmitteln möglich.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.