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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Wirtschaft

Arbeitsagentur und Jobcenter: Pandemie hat sich 2021 auf Arbeitsmarkt ausgewirkt

Nachricht vom 12.01.2022

"Zwischen Pandemie und Fachkräftemangel" - so lautet der Titel der Jahresbilanz 2021, die Arbeitsagentur und Jobcenter Dortmund ziehen. Mit Blick auf dieses Jahr setzen sich beide unter anderem das Ziel, Langzeitarbeitslosigkeit zu senken.

Die Arbeitslosigkeit in der Stadt Dortmund ist im vergangenen Jahr kontinuierlich zurückgegangen. Das meldeten Arbeitsagentur und Jobcenter Dortmund am Mittwoch, 12. Januar, in einer gemeinsamen Pressekonferenz. Wie ihre Bilanz 2021 zeigte, gab es im Jahresdurchschnitt 36.561 arbeitslose Menschen - die durchschnittliche Arbeitslosenquote sei mit 11,4 Prozent unverändert zum Vorjahr. Kurzarbeit habe auch 2021 viele Arbeitsplätze in Dortmund gesichert.

"Im zweiten Jahr in Folge waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Eindämmungsmaßnahmen für unsere heimische Wirtschaft und damit verbunden auch für den Arbeitsmarkt eine deutlich spürbare Belastung und sind es aktuell auch leider immer noch. Zum anderen meldet sich der im Zuge der wirtschaftlichen Erholung im Frühjahr und Sommer des vergangenen Jahres spürbar anziehende Bedarf an qualifizierten Fachkräften zurück", bilanzierte Heike Bettermann, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund.

Aus Sicht des Dortmunder Jobcenters wird die Entwicklung des Dortmunder Arbeitsmarktes im Verlauf des Jahres 2021 als gut betrachtet: Seit Sommer sank die Zahl der vom Jobcenter betreuten Arbeitslosen kontinuierlich und erreichte zum Jahresende dasselbe Niveau wie 2020. Eine Herausforderung ist jedoch die Zahl der Langzeitarbeitslosen: "60 Prozent der vom Jobcenter Dortmund betreuten Arbeitslosen sind derzeit langzeitarbeitslos, vor der Krise lag dieser Wert bei 47 Prozent. Daher liegt unser Fokus aktuell darauf, die zur Verfügung stehenden Fördermöglichkeiten für Langzeitarbeitslose bestmöglich zu nutzen, um die Zahl zu senken", kommentiert Jobcenter-Geschäftsführerin Dr. Regine Schmalhorst.

Ausblick auf dieses Jahr

Neben der weiter andauernden Corona-Pandemie sehen Arbeitsagentur und Jobcenter auch für Dortmund, dass der Bedarf nach gut ausgebildetem Personal steigen wird. "In Zukunft wird es immer wichtiger werden, die Potenziale sowohl beschäftigter als auch arbeitsloser Menschen auszuschöpfen und weiterzuentwickeln. Jobs ändern sich und damit auch die Anforderungen an die Arbeitnehmer*innen", sagt Bettermann.

Schmalhorst ergänzt: "Trotz der erfreulichen Zahlen bleibt das Thema Langzeitarbeitslosigkeit auch in 2022 weiterhin eine Herausforderung für den lokalen Arbeitsmarkt." Möglicherweise werde es durch die saisonbedingte Entwicklung in den Wintermonaten in Kombination mit der anhaltenden Corona-Krise zu einem Anstieg kommen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Angelegenheiten der Stadtentwicklung bzw. Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.