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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Soziales

Mehr Unterstützung mit kleinen Kindern: Kita-Sozialarbeiter*innen beraten belastete Familien

Nachricht vom 24.02.2022

Ein neues Beratungs- und Unterstützungsangebot des Jugendamtes Dortmund soll belastete Familien unterstützen. Sieben Kita-Sozialarbeiter*innen bieten ab sofort in Hörde, Brackel und Lütgendortmund schnelle und unbürokratische Hilfe an. Weitere Bezirke sollen folgen.

Viele Familien mit kleinen Kindern sind durch die aktuelle Pandemie hochbelastet und herausgefordert. Doch es gibt auch ohne Corona zahlreiche Faktoren, die Familien an die Belastungsgrenze bringen können: finanzielle Nöte, Überforderung im Umgang mit Anträgen und Behörden, Sorgen um die Entwicklung und psychische Gesundheit ihres Kindes oder fehlende Betreuung. Ein neues Beratungs- und Unterstützungsangebot des Jugendamtes Dortmund soll dem entgegen wirken: Sieben Kita-Sozialarbeiter*innen bieten ab sofort in Hörde, Brackel und Lütgendortmund schnelle und unbürokratische Hilfe an. Weitere Bezirke sollen folgen.

Die Sozialarbeiter*innen unterstützen bei erzieherischen, materiellen und sozialen Fragen und Problemen. Zudem begleiten die Fachkräfte Familien in Behördenangelegenheiten oder vermitteln an geeignete Stellen und Dienste im Stadtteil. Geschaffen wurden die neuen Stellen durch das Landesprogramm "kinderstark – NRW schafft Chancen"

Freiwilliges und kostenloses Angebot

Ziel ist es, Kinder und Eltern möglichst frühzeitig durch präventive, niederschwellige und unkomplizierte Unterstützung zu erreichen. Das Angebot ist freiwillig und kostenlos.

Die Sozialarbeiter*innen kommen zu den Familien nach Hause oder beraten auf Wunsch in der Jägerstraße 5 in der nördlichen Innenstadt. Interessierte Eltern können sich selbst bei der Kita-Sozialarbeit melden oder werden über andere Kitas, Familienbüros, Beratungsstellen oder Jugendhilfedienste dorthin vermittelt.

Zum Thema

Weitere Infos gibt es telefonisch oder online.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.