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Sozialamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Wohngeldempfänger*innen bekommen einmaligen Heizkostenzuschuss

Nachricht vom 04.03.2022

Die Bundesregierung hat die Zahlung eines einmaligen Heizkostenzuschusses beschlossen. Das entsprechende Gesetz soll zum 1. Juni 2022 in Kraft treten. Mit diesem einmaligen Zuschuss sollen einkommensschwächere Haushalte von den hohen Energiepreisen entlastet werden. Profitieren sollen von dieser Einmalzahlung auch Empfänger*innen von Wohngeld.

Ein Anspruch auf den Heizkostenzuschuss besteht, wenn im Zeitraum vom 1. Oktober 2021 bis zum 31. März 2022 für mindestens einen Monat Wohngeld bezogen wurde. In diesen Fällen ist eine gesonderte Antragstellung nicht erforderlich. Haushalten, die bereits Wohngeld beziehen, wird der Heizkostenzuschuss automatisch ausgezahlt.

Der Zuschuss beträgt für eine*n alleinstehenden Wohngeldempfänger*in 135 Euro, bei einem Zwei-Personen-Wohngeldhaushalt werden 175 Euro Zuschuss gewährt. Für jedes weitere Haushaltsmitglied erhöht sich der Zuschuss pauschal um jeweils 35 Euro. Haushalten, die bisher nicht im Wohngeldbezug stehen, empfiehlt die Wohngeldstelle bis zum 31. März 2022 einen Wohngeldantrag zu stellen, um im Fall einer Wohngeldbewilligung auch einen Anspruch auf den einmaligen Heizkostenzuschuss zu haben.

Anträge stellen

Antragsformulare können im Formular-Service der Stadtverwaltung abgerufen werden. Unter der städtischen Telefonhotline 0231 50-13276 können allgemeine Fragen zum Thema Wohngeld beantwortet und Antragsformulare angefordert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit über den Wohngeldrechner NRW eine unverbindliche Wohngeldberechnung vorzunehmen. Im Anschluss an diese Berechnung kann direkt ein Online-Antrag gestellt werden.

Erstanträge mit Anlagen können nach zusätzlicher Registrierung auch unter serviceportal.gemeinsam.online.de eingereicht werden. Darüber hinaus können die erforderlichen Wohngeldanträge per Post an die Wohngeldstelle des Amtes für Wohnen gesandt oder direkt in die städtischen Hausbriefkästen eingeworfen werden.

In allen Fällen erhalten die Antragsteller*innen kurzfristig eine Eingangsbestätigung zugesandt.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.