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Gesundheitsamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten pixelio / Kurt Bouda

Umweltmedizin

Das Gesundheitsamt fördert den Schutz der Bevölkerung vor gesundheitsgefährdenden und gesundheitsschädigenden Einflüssen aus der Umwelt. Es klärt insbesondere die Bevölkerung hierüber und über sonstige umweltmedizinische Fragen auf. Es bewertet die Auswirkungen von Umwelteinflüssen auf die Bevölkerung unter gesundheitlichen Gesichtspunkten und regt Maßnahmen zur Abwehr von gesundheitlichen Schäden oder Langzeitwirkungen an.

Die umweltmedizinische Beratungsstelle des Gesundheitsamtes bietet durch Information und Beratung Hilfestellung bei umweltmedizinischen Problemen. Sie richtet sich vor allem an diejenigen, die sich durch Umwelteinflüsse aus der häuslichen oder sonstigen näheren Umgebung in ihrer Gesundheit beeinträchtigt fühlen - insbesondere bei Fragen zu den Auswirkungen von Emissionen aus z. B. Möbeln, Farben und Teppichböden, sowie bei Fragen zu nichtionisierenden Strahlen, elektromagnetischen Wellen, Lärm und Trink- oder Badewasser.

Messungen selbst können vom Gesundheitsamt nicht durchgeführt werden; jeder Bürger kann aber bereits erhobene Befunde, wie z. B. Blut- und Urinuntersuchungen sowie Raumluft- und Materialanalysen hier bewerten lassen. Dazu arbeiten im Gesundheitsamt Ärzte/innen und ein Ingenieur fachübergreifend zusammen. Sie erhalten dann Vorschläge zur Vermeidung einer weiteren Beeinflussung durch Schadstoffe oder sonstiger Umwelteinflüsse.

Neben diesen individuellen Beratungen werden vom Gesundheitsamt gesundheitliche Bewertungen von Planungsvorhaben sowie die Beurteilung gesundheitlicher Gefährdungen durch Umwelteinflüsse und Schadstoffe, wie zuletzt in einer großen PCB-Studie im Dortmunder Hafenbereich durchgeführt.

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