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Gesundheitsamt

Bild: SXC / lusi

Koordinationsaufgaben

Das System der gesundheitsbezogenen Hilfen hat eine solche Komplexität erreicht, dass es sich allein durch staatliche Eingriffe und durch Selbstverwaltungsprozesse nicht ausreichend steuern und abstimmen lässt. In vielen Feldern sind auf der örtlichen Ebene Prozesse der Abstimmung und Zusammenarbeit notwendig, ohne die die vorhandenen Einrichtungen und Dienste ihren Nutzen nicht voll entfalten können. Dies gilt schon innerhalb des medizinischen Bereiches, dies gilt erst recht überall da, wo medizinische Leistungen mit anderen gesundheitsrelevanten Leistungen (insbesondere mit sozialen und psychosozialen Leistungen) verknüpft werden müssen, um ihre Wirkung entfalten zu können.

Gesetzliche Grundlagen

Zum 01.01.1998 ist das Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGDG) in NRW in Kraft getreten. Im ÖGDG werden Koordinationsaufgaben als eigenständige Aufgabe der unteren Gesundheitsbehörde ausdrücklich geregelt. Besonders hervorgehoben werden in § 23 ÖGDG die koordinationsbedürftigen Felder:

Einige dieser Aufgaben werden gebündelt in der Koordinationsstelle des Gesundheitsamtes wahrgenommen.

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