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Aufklärung

Gesundheitsamt Dortmund für erfolgreiche Suchtprävention ausgezeichnet

Nachricht vom 24.09.2020

Das Gesundheitsamt Dortmund wurde für seine erfolgreiche Suchtprävention ausgezeichnet: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat am Dienstagabend, 22. September, vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention geehrt.

Gesundheitsamt Dortmund für erfolgreiche Suchtprävention ausgezeichnet

Preisträger aus dem Gesundheitsamt Dortmund (von links): Dr. Frank Renken (Leiter Gesundheitsamts Dortmund), Susanne Fleck und Uta Nagel (Gesundheitsförderung), Sandra Heinsch (Suchtkoordination), Kirsten Juretko (Kinder- und Jugendärztlicher Dienst), Stephan Siebert (Psychiatriekoordination) und Christoph Neumann (Leiter Koordinationsstelle im Gesundheitsbereich)
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Gesucht wurden Städte, Kreise und Gemeinden, die mit wirkungsvollen Aktivitäten zur Suchtprävention ein besonders gutes Beispiel für andere Kommunen geben. Das Gesundheitsamt der Stadt Dortmund konnte mit seinem Wettbewerbsbeitrag überzeugen und gehört damit zu den offiziellen Preisträgern. Das Preisgeld beträgt 7.500 Euro. Ausgezeichnet wurde die "Kommunale Gesamtstrategie Suchtprävention in Dortmund".

Nachhaltige Vorbeugung

Am Beispiel zweier aktueller Projekte zeigten die Mitarbeiter*innen des Gesundheitsamtes auf, wie man nachweislich wirksame Präventionsprogramme nicht nur strukturell, sondern auch nachhaltig implementiert und dabei den Aufbau von Präventionsketten fördert. So wird mit dem Projekt "Flächendeckender Ausbau von Klasse2000" ein evaluiertes Präventionsprogramm nachhaltig in Dortmunder Grundschulen verankert. Gleichzeitig leistet das Gesundheitsamt damit einen Beitrag zum Abbau sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen.

Umsetzung von vier Maßnahmen

Die "Gesamtstrategie Prävention von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft" beinhaltet ein ganzes Maßnahmenbündel. Gemeinsam mit vielen Kooperationspartner*innen konnten vier Maßnahmen umgesetzt werden:

  • Organisierter Austausch mit Fachkräften, Betroffenen und Pflegeeltern
  • Durchführung einer Fachveranstaltung zu Fetalen Alkohol-Spektrumsstörungen (FASD) mit 300 Teilnehmenden
  • Pädagogische Begleitung von Heranwachsenden durch die erlebnisorientierte Ausstellung "Zero"
  • Durchführung einer öffentlichkeitswirksamen Plakatkampagne "Kein Schluck, kein Risiko"

An dem Wettbewerb hatten sich Kommunen aus ganz Deutschland mit insgesamt 51 Beiträgen beteiligt. Eine Jury aus Wissenschaft und Praxis hat die Wettbewerbsbeiträge bewertet und die Preisträger ausgewählt. Die Preisverleihung fand Dienstagabend, 22. September, unter Beteiligung der Bundesdrogenbeauftragten Daniela Ludwig, Prof. Heidrun Thaiss (BZgA) und Gernot Kiefer (GKV) in Berlin statt; die Kommunen wurden virtuell zugeschaltet. Der Livestream ist online abrufbar.

Zum Thema

Weiterführende Informationen zum Gesundheitsamt der Stadt Dortmund sind online nachzulesen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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