Friedensplatz altes Stadthaus

Gesundheitsamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Coronavirus

Neben Corona-Infektionen häufen sich aktuell andere Erkältungskrankheiten in Dortmund

Nachricht vom 29.11.2022

Junge Familien in Dortmund werden verstärkt bei Kinderärzt*innen oder in der Notaufnahme vorstellig - doch das liegt nicht unbedingt an Corona. Sondern Erkältungskrankheiten wie die Grippe "gehen rum" - und das früher als üblich.

Die Corona-Lage in der Stadt ist gleichbleibend stabil. Diese Botschaft hatte der Leiter des Dortmunder Gesundheitsamtes, Dr. Frank Renken, am Dienstag, 29. November. Nach der Sitzung des Verwaltungsvorstands berichtete er von einem gleichbleibenden Infektionsniveau - die Infektionszahlen seien weiter rückläufig. Dennoch verzeichnen die Krankenhäuser laut Renken seit dem Wochenende mehr Menschen, die mit Erkältungssymptomen in die Notaufnahme kommen.

Krankheitsfälle wie in der Grippesaison

Es gebe aktuell ungewöhnlich viele Influenzafälle, so Renken. Insgesamt 24 Meldungen von Menschen, die auf das Grippevirus positiv getestet wurden - das sei bemerkenswert. "Solche Zahlen kennt man eher aus den Monaten Dezember und Januar - also dann, wenn die eigentliche Grippesaison beginnt."

Er persönlich vermutet, dass bei vielen Menschen das Immunsystem in eine Art Schlafzustand geraten sei: "Das Immunsystem muss nach dem Ausfall von zwei Grippewellen in den vergangenen Jahren erst einmal wieder ins Training kommen." Der Ausfall der Wellen habe wohl auch dazu geführt, dass sich weniger Menschen als gedacht gegen Influenza hätten impfen lassen. Zudem werde weniger Maske getragen - der Schutz vor Viren im öffentlichen Raum sei damit weniger gut.

Gerade Eltern würden jetzt häufiger vorstellig bei Kinderärzt*innen werden, da ihr Nachwuchs starke Erkältungssymptome zeige. "Mein Appell: Lassen Sie sich gegen das Grippe-Virus impfen."

Text: Angela Seger

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

Gesundheitsamt