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Informationen zum Coronavirus

Informationen über das Coronavirus (COVID-19) für mögliche Betroffene

Stand: 27.10.2020, 09:00 Uhr

Wichtige Information

Seit dem 01.12.2020 gelten neue Corona-Verordnungen. Die FAQs werden zeitnah entsprechend angepasst.

Der wirksamste Schutz vor einer persönlichen Ansteckung sowie einer Ansteckung anderer Menschen mit dem Coronavirus ist laut dem Robert-Koch-Institut eine gute Händehygiene, eine korrekte Husten- und Niesetikette und zu möglicherweise erkrankten Menschen einen Mindestabstand von ein bis zwei Metern einzuhalten. Weitere Informationen unter infektionsschutz.de

An wen kann ich mich bei Fragen zum Coronavirus wenden?

Die Stadt Dortmund hat eine zentrale Hotline freigeschaltet, um dem allgemeinen Informationsinteresse gerecht zu werden: 0231 50-13150 (Montag - Freitag von 07:00 Uhr - 18:00 Uhr).

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat unter der Telefonnummer 0211 9119 1001 eine Hotline für Bürger*innen in Nordrhein-Westfalen eingerichtet.

Darüber hinaus können Sie sich an den bundesweiten ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden.


Bitte bei Fragen rund um das Coronavirus oder die Testungen auf keinen Fall die 112 wählen, da die Notrufnummer sonst für die Erreichbarkeit in dringenden Notfällen blockiert ist.

Welche Krankheitssymptome deuten auf COVID-19 hin? Was mache ich, wenn ich befürchte, mich mit dem Coronavirus infiziert zu haben?

Wo und in welchen Fällen kann ich mich auf das Coronavirus testen lassen?

Stand: 27.10.2020

Beim Testen ist ein zielgerichtetes Vorgehen wichtig. Testen ohne Anlass führt zu einem falschen Sicherheitsgefühl. Denn auch ein negativer Coronatest ist nur eine Momentaufnahme und entbindet nicht von Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Testen ohne einen begründeten Verdacht erhöht außerdem das Risiko falsch-positiver Ergebnisse und belastet die vorhandene Testkapazität. Welche Personengruppen wann getestet werden sollen, legen Expert*innen in der nationalen Teststrategie fest.

Einen Anspruch auf Testung haben Kranken-Versicherte der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung, wenn einer der nachfolgend beschriebenen Gründe für eine Testung besteht. Abhängig von der Ausgangslage kommen dabei PCR-Testung oder Antigen-Schnelltest zum Einsatz. Für die getesteten Personen ist der Test in den hier beschriebenen Fällen kostenlos; die Kosten für die Testung trägt der Gesundheitsfond. Die Versichertenkarte muss zur Testung mitgebracht werden.

Gründe für eine Testung können sein:
1.Personen mit Krankheitssymptomen [pdf, 7 kB]
2.Kontaktpersonen ohne Krankheitssymptome [pdf, 126 kB]
3.Testung von Personen nach Auftreten von Infektionen in bestimmten Einrichtungen und Unternehmen [pdf, 21 kB]
4.Testungen zur Verhütung und Verbreitung des Coronavirus in Einrichtungen [pdf, 21 kB]
5.Reisen im Zusammenhang mit Risikogebieten [pdf, 6 kB]

Für ausführliche Informationen und um zu erfahren, wer jeweils für die Durchführung der Tests zuständig ist, klicken Sie auf die jeweilige Kategorie.

Ich wohne nicht in Dortmund. Kann ich trotzdem einen Abstrich durchführen lassen?

Stand: 16.07.2020

Für die Testung von Patienten mit Krankheitssymptomen ist grundsätzlich der behandelnde (Haus-)Arzt zuständig. Bei Fragen zur Testung wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt oder an die Kassenärztliche Vereinigung unter Tel.: 116 117.

Im Falle eines positiven Testergebnisses erfolgt die Meldung im Rahmen der Meldepflicht an das Gesundheitsamt des Wohnortes.

Wenn der Abstrich durchgeführt wurde, wie lange dauert es, bis das Ergebnis vorliegt und von wem wird dieses mitgeteilt?

Bei positivem Ergebnis erfolgt innerhalb von derzeit 2 Tagen eine telefonische Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt. (Stand 25.05.2020). Anrufe zu positiven Ergebnissen erfolgen auch am Wochenende bzw. Feiertag.

Bei negativem Ergebnis werden die getesteten Personen schriftlich durch die beauftragten Testlabore benachrichtigt. Die Dauer des Postwegs ist zu berücksichtigen. Dies kann einige Tage dauern, in der Regel nicht mehr als sieben Tage.

Es werden keine Auskünfte über Ergebnisse der Abstrichuntersuchung auf Anfragen per Telefon oder E-Mail erteilt.

Wie lange dauert es, bis die Erkrankung ausbricht?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung 1 bis 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Im Durchschnitt beträgt diese sogenannte Inkubationszeit 5 bis 6 Tage.

Was ist zu tun, wenn ein Mensch mit einer als Coronavirus-Patient identifizierten Person in Kontakt gekommen ist?

(Stand 26.10.2020)

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu bekämpfen, ist die Nachverfolgung von Kontaktpersonen durch die Gesundheitsämter von großer Bedeutung.

Aktuell kann es wegen der großen Anzahl von Neuinfektionen aber etwas dauern, bis das Gesundheitsamt zu Ihnen Kontakt aufnimmt. Bis dahin finden Sie Verhaltensempfehlungen für Kontaktpersonen hier.

Wie ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen eine*r Corona-Patient*in?

Im Rahmen der Kontaktpersonen-Nachverfolgung fordert das Gesundheitsamt von einer positiv getesteten Person eine Liste mit den Kontaktpersonen im möglichen Ansteckungszeitraum an. Das Gesundheitsamt ruft die Kontaktpersonen zeitnah an und stuft sie, je nach Art und Intensität des Kontaktes, in Kontaktpersonen mit hohem Infektionsrisiko (Kategorie 1) und in Kontaktpersonen mit niedrigem Infektionsrisiko (Kategorie 2) ein. Je nach Einstufung der Kontaktpersonen ordnet das Gesundheitsamt gegebenenfalls weitere Maßnahmen an. Falls Quarantänen angeordnet werden, erfolgt dies auf schriftlichem Wege. Zudem befragt das Gesundheitsamt die Personen in der Quarantänezeit telefonisch zu ihrem Gesundheitsstatus und führt darüber eine Dokumentation. In diesen Gesprächen erhalten die Betroffenen Antworten auf ihre eventuellen Fragen.

Was bedeutet "Quarantäne"?

Informationen zur Quarantäne finden Sie auf der Sonderseite zum Thema "Quarantäne".

Erhalte ich eine Entschädigung, wenn z.B. meine Urlaubsreise aufgrund einer angeordneten Quarantäne abgesagt werden muss?

Die Stadt Dortmund ist nicht die zuständige Stelle wenn es um die Frage nach Entschädigungen, Verdienstausfall, Umsatzverlust etc. aufgrund von Maßnahmen geht, die auf das Infektionsschutzgesetz gestützt werden.

Für die Frage, inwieweit Ihnen entsprechende Ansprüche zustehen, wenden Sie sich bitte an das Land NRW.

Wir empfehlen gleichzeitig, die aktuelle Gesetzgebung zu Unterstützungen zu verfolgen und sich ggf. an die für Sie zuständige Kammer bzw. den für Sie zuständigen Verband zu wenden.

Wann gilt man als "genesen"?

Als "genesen" gilt laut Robert-Koch-Institut, wer nicht mehr ansteckend ist. Nach dem aktuellen Wissensstand gehen Expert*innen davon aus, dass - bei komplikationslosen Verläufen - 14 Tage nach Beginn der Symptomatik keine Ansteckungsfähigkeit mehr gegeben ist.
Personen, die positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurden, erhalten vom Gesundheitsamt eine Quarantäneanordnung für die Zeit, in der sie ansteckend sind. Die Quarantäne wird zunächst für 14 Tage ausgesprochen. Bei schweren Krankheitsverläufen kann eine Quarantäneverlängerung notwendig werden. Hierüber werden die Patienten gesondert informiert.
Es ist möglich, dass jemand als genesen gilt, obwohl er über die Quarantänedauer hinaus noch Beschwerden hat.

Warum gibt es keine Meldepflicht für Genesene?

Es gibt für keine Infektionsakrankheit eine solche Meldepflicht.

Wie gehe ich mit den emotionalen und psychischen Belastungen um, die die anhaltende Corona-Pandemie mit sich bringt? Was kann mir helfen, psychisch stabil zu bleiben?

Das neuartige Coronavirus fordert uns nicht nur in Bezug auf den Infektionsschutz heraus. Seit Monaten verändert es unser Leben und unseren Alltag in vielen Bereichen. Während manche froh sind über Entschleunigung und den Rückgang klimaschädlicher Emissionen, leiden andere unter der Angst vor Ansteckung, Kontaktbeschränkungen, Arbeitsüberlastung oder dem drohenden finanziellen Ruin. So wird die Pandemie auch zu einer Herausforderung für unsere psychische Gesundheit.

Tipps zum Umgang mit schwierigen Situationen und belastenden Gefühlen finden Sie z.B. auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums unter www.zusammengegencorona.de/informieren/psychisch-stabil-bleiben/.

Eine allgemeine Übersicht psychosozialer Hilfen und Anlaufstellen in Dortmund finden Sie im Psychosozialen Adressbuch für die Stadt Dortmund [pdf, 6,7 MB] .

Wie sieht der behördliche Informations- und Meldeweg bei einem positiven Corona Testergebnis aus?

Das Schaubild des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen zeigt die schematische Darstellung des Meldewegs.