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Informationen zum Coronavirus

Informationen zum Coronavirus

Bitte beachten Sie, dass ab dem 13.12.2021 das Tragen einer FFP2, KN-95- oder N95-Maske in einigen städtischen Gebäuden und Räumen mit Publikumsverkehr zwingend erforderlich ist!

Informationen zu den aktuell geltenden Regelungen finden Sie hier:

Hinweise rund um das Coronavirus

Der wirksamste Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus ist eine vollständige Impfung. Außerdem sind zu nennen: eine gute Handhygiene, eine korrekte Husten- und Niesetikette und ein Mindestabstand zu anderen Menschen von ein bis zwei Metern. Weitere Informationen unter infektionsschutz.de.

An wen kann ich mich bei Fragen zum Coronavirus wenden?

Die Stadt Dortmund hat eine zentrale Hotline freigeschaltet, um dem allgemeinen Informationsinteresse gerecht zu werden: 0231 50-13150 (Montag - Freitag von 07:00 Uhr - 18:00 Uhr).
An allen anderen Tagen (Feiertage, Wochenende etc.) ist die Hotline nicht erreichbar.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat unter der Telefonnummer 0211 9119 1001 eine Hotline für Bürger*innen in Nordrhein-Westfalen eingerichtet.

Darüber hinaus können Sie sich an den bundesweiten ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden.


Bitte bei Fragen rund um das Coronavirus oder die Testungen auf keinen Fall die 112 wählen, da die Notrufnummer sonst für die Erreichbarkeit in dringenden Notfällen blockiert ist.

Was muss ich tun, wenn ich mich mit dem Coronavirus angesteckt habe?

Wenn bei Ihnen ein Coronatest positiv ausgefallen ist, müssen Sie in Quarantäne gehen. Positive Schnell- oder Selbsttests sollten Sie durch einen PCR-Test bestätigen lassen. Bitte beachten Sie dann die Verhaltensregeln für positiv getestete Personen.

Was muss ich tun, wenn ich Kontakt mit einer infizierten Person hatte?

Nach einem engen Umgang mit einer infizierten Person besteht das Risiko; dass auch Sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Sie müssen dann gegebenenfalls in Quarantäne gehen. Bitte beachten Sie dafür unsere Verhaltensregeln für Kontaktpersonen.

Erhalte ich eine Entschädigung, wenn z.B. meine Urlaubsreise aufgrund einer angeordneten Quarantäne abgesagt werden muss?

Die Stadt Dortmund ist nicht die zuständige Stelle wenn es um die Frage nach Entschädigungen, Verdienstausfall, Umsatzverlust etc. aufgrund von Maßnahmen geht, die auf das Infektionsschutzgesetz gestützt werden.

Für die Frage, inwieweit Ihnen entsprechende Ansprüche zustehen, wenden Sie sich bitte an das Land NRW.

Wir empfehlen gleichzeitig, die aktuelle Gesetzgebung zu Unterstützungen zu verfolgen und sich ggf. an die für Sie zuständige Kammer bzw. den für Sie zuständigen Verband zu wenden.

Wann gilt man als "genesen"?

Üblicherweise werden Patient*innen als "genesen" bezeichnet, die eine akute Infektion überstanden haben. Bei dem Begriff "Genesen" muss beim Coronavirus aber unterschieden werden:

Im Sinne des Infektionsschutzgesetzes und der Coronaschutzverordnung können Genesene von bestimmten Einschränkungen befreit sein. Die fachlichen Anforderungen an den Genesenen-Nachweis legt das Robert Koch-Institut fest. Die Anforderungen werden auf der Website des RKI veröffentlicht.
Als Genesen in diesem Sinne gilt aktuell (Stand Januar 2022) eine Person, deren PCR-Test vor mindestens 28 und maximal 90 Tagen positiv ausgefallen ist. Der Nachweis darüber kann grundsätzlich über jedes Dokument (digital oder in Papierform) erfolgen, das eine Personenzuordnung und den Zeitpunkt des positiven PCR-Tests sowie die ausstellende Stelle erkennen lässt. Da der Laborbefund als Beleg zum Nachweis der Genesung ausreicht, stellt das Gesundheitsamt keine zusätzliche Bescheinigung über die Genesung aus. Das Gesundheitsamt bittet daher die Bürger*innen darum, von entsprechenden Anfragen abzusehen.

Die Zahl der Genesenen in der Statistik des RKI und der Stadt Dortmund unterliegt einer anderen Definition. Da keine Meldepflicht für den Zeitpunkt besteht, an dem die Erkrankung überstanden ist, wird diese Zahl für die Statistik anhand von Erfahrungswerten über den Krankheitsverlauf geschätzt.
Für Fälle mit leichtem Erkrankungsverlauf wird vom Robert Koch-Institut eine Dauer der Erkrankung von 14 Tagen angenommen. Es ist möglich, dass jemand in der Statistik bereits als "genesen" gilt, obwohl noch Beschwerden bestehen. Es ist auch möglich, dass jemand statistisch noch nicht als "genesen" gilt, jedoch bereits ohne Symptome ist und gegebenenfalls auch keine Quarantäne mehr halten muss.

Wie weise ich nach, dass ich "genesen" bin?

Die fachlichen Anforderungen an den Genesenen-Nachweis legt das Robert Koch-Institut fest. Die Anforderungen werden auf der Website des RKI veröffentlicht.

In der Regel genügt der positive PCR-Laborbefund, um die Genesung nachzuweisen. Sie erhalten diesen von dem Labor, das die Probe ausgewertet hat. Bitte wenden Sie sich an die Stelle, die den PCR-Test durchgeführt hat (z.B. die eigene hausärztliche Praxis), wenn der Befund Ihnen bislang nicht ausgehändigt wurde. Bedenken Sie, dass Sie erst 28 Tage nach dem positiven Ergebnis als "Genesen" gelten und geben Sie dem Labor daher etwas Zeit, den Befund zuzusenden.
Viele Labore bieten über einen QR-Code die Möglichkeit zur Digitalisierung des Befundes, z.B. in der Corona-Warn-App. Sollte der Befund keinen QR-Code enthalten, kann die kostenlose Hotline 0800 754 000 2 angerufen werden. Dort erhält man eine TAN, die in der Corona-Warn-App eingegeben werden kann. Alternativ kann der QR-Code für den Genesenen-Nachweis nach Vorlage des PCR-Befunds in einer Apotheke ausgestellt werden.

Aktuell häufen sich Anfragen von Bürger*innen, die vom Gesundheitsamt eine Bescheinigung über ihre Genesung von COVID-19 erhalten möchten. Da der Laborbefund (positives PCR-Ergebnis) als Beleg ausreicht, stellt das Gesundheitsamt keine zusätzliche Bescheinigung über die Genesung aus. Das Gesundheitsamt bittet daher die Bürger*innen darum, von diesen Anfragen abzusehen.

Was gibt es über Virusvarianten zu wissen?

Dass sich Viren verändern und neue Varianten bilden, kommt häufig vor.
Manche entstehenden Virusvarianten zeigen im Vergleich zum ursprünglich verbreiteten sogenannten "Wildtypus" negative Eigenschaften. Sie sind zum Beispiel besonders ansteckend oder führen zu schwereren Krankheitsverläufen.
Solche Varianten werden als "besorgniserregende Virusvarianten" oder "variants of concern (VOC)" bezeichnet.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Varianten des Coronavirus neutrale Namen gegeben, sie heißen nach den Buchstaben des griechischen Alphabets.

Das Robert Koch-Institut überwacht die besorgniserregenden Virusvarianten und berichtet im Rahmen der aktuellen Lage-/ Situationsberichte über deren Verbreitung. Die Berichte veröffentlicht das RKI hier.

In Abhängigkeit von der aktuellen Inzidenz fördert der Bund die Sequenzierung von 5 oder 10 Prozent der Positivproben des Coronavirus. So kann herausgefunden werden, um welche Variante es sich bei einem positiven Fall handelt.

Variante B.1.1.529: Omikron

Die Virusvariante Omikron hat sich von Südafrika ausgehend sehr schnell in der ganzen Welt verbreitet. Omikron besitzt eine ungewöhnlich hohe Zahl von etwa 30 Aminosäureänderungen im Spike-Protein und wurde daher von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 26.11.2021 zur besorgniserregenden Virusvariante erklärt. Die Eigenschaften der Virusvariante werden derzeit noch untersucht. Nach dem aktuellen Forschungsstand ist diese Virusvariante aber ansteckender als alle vorherigen Virusvarianten des Coronavirus. Gegebenenfalls ist die Inkubationszeit bei Omikron verkürzt. Erste Daten weisen darauf hin, dass die Virusvariante Omikron im Durchschnitt zu leichteren Krankheitsverläufen führen könnte als andere Varianten, da häufiger vor allem die oberen Atemwege befallen werden. Doch auch schwere Erkrankungen und Todesfällte treten weiterhin auf, insbesondere bei Personen ohne Immunschutz durch Impfung oder Genesung. Zwar ist der Schutz vor einer Ansteckung bei geimpften und genesenen Personen aufgrund der vielen Mutationen bei Omikron weniger gut als bei den bisher beobachteten Varianten. Alles weist jedoch darauf hin, dass weiterhin ein guter Schutz vor schweren Krankheitsverläufen besteht, insbesondere, wenn bereits eine Booster-Impfung verabreicht wurde.

Da die Variante sich mit sehr hoher Geschwindigkeit ausbreitet, rät das Robert Koch-Institut (RKI) derzeit in seinen Wochenberichten: "Es ist unbedingt erforderlich, bei Symptomen einer neu auftretenden Atemwegserkrankung wie z.B. Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten (unabhängig vom Impfstatus) zuhause zu bleiben, die Hausarztpraxis zu kontaktieren und einen PCR-Test durchführen zu lassen. Grundsätzlich sollten alle nicht notwendigen Kontakte reduziert und Reisen vermieden werden. Sofern Kontakte nicht gemieden werden können, sollten sie auf einen engen, gleichbleibenden Kreis beschränkt werden, Masken getragen, Mindestabstände eingehalten und die Hygiene beachtet werden. Innenräume sind vor, während und nach dem Aufenthalt mehrerer Personen regelmäßig und gründlich zu Lüften (AHA+L-Regel). Das RKI rät dringend dazu, größere Veranstaltungen und enge Kontaktsituationen, z.B. Tanzveranstaltungen und andere Feiern im öffentlichen und privaten Bereich abzusagen oder zu meiden. Es wird empfohlen, die Corona Warn App zu nutzen. Insbesondere vor Kontakt zu besonders gefährdeten Personen sollte ein vollständiger Impfschutz inkl. Auffrischimpfung vorliegen und ein Test gemacht werden. Alle diese Empfehlungen gelten auch für Geimpfte und Genesene." (RKI Wochenbericht vom 06.01.2022)

Variante B.1.617.2: Delta

Die Virusvariante Delta wurde zuerst in Indien nachgewiesen, sie hat sich anschließend auch in vielen anderen Ländern schnell stark verbreitet. In Deutschland wurde im Sommer 2021 zur vorherrschenden Variante und wird daher nicht mehr als Virusvariante im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) geführt.
Die Variante Delta überträgt sich deutlich einfacher von Mensch zu Mensch als die ursprünglich verbreitete Variante und auch einfacher als die Variante "Alpha". Wenn alle für den Impfstoff vorgeschriebenen Impfdosen verabreicht wurden (in der Regel zwei Impfdosen, nach einem gewissen Zeitablauf auch eine weitere "Booster"-Dosis), schützen die vorhandenen Impfstoffe nach wie vor gut vor einer symptomatischen COVID-19-Erkrankung mit dem Deltavirus. Der Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf ist weiterhin sehr gut. Bei einer unvollständigen Impfserie ist der Impfschutz jedoch reduziert.

Virusvariante B.1.1.7: Alpha

Die Virusvariante Alpha wurde erstmals in Großbritannien nachgewiesen. Da sie ansteckender ist als der ursprünglich verbreitete Wildtyp, hat sie sich seit etwa Ende 2020 in Deutschland stark verbreitet und wurde schnell zur vorherrschenden Variante. Bundesweit betrug der Anteil dieser Virusvariante an den Neuinfektionen zwischenzeitlich 95 Prozent, bis sie im Sommer 2021 von der Variante Delta weitgehend verdrängt wurde.
"Alpha" gilt nicht mehr als Virusvariante im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung.
Die Fallsterblichkeit bei der Virusvariante Alpha ist im Vergleich zum Wildtyp erhöht. Erkenntnisse, dass die Wirksamkeit der Impfstoffe gegen eine Infektion mit dem Virustyp maßgeblich verringerte sei, gibt es nicht.

Virusvariante B.1.351: Beta

Die Virusvariante Beta wurde erstmals in Südafrika nachgewiesen. Sie wurde in Deutschland nur selten nachgewiesen.
Die Impfstoffe zeigen eine deutliche Schutzwirkung in Bezug auf schwere Krankheitsverläufe. Verschiedene Studien weisen jedoch darauf hin, dass die Antikörper, die nach einer bereits durchgestandenen Infektion mit COVID-19 oder durch eine Impfung erworben wurden, gegen die Variante Beta weniger wirksam sein könnten.
Ob eine erhöhte Übertragbarkeit der Virusvariante Beta im Vergleich zum Wildtyp besteht, ist unklar.

Virusvariante P.1: Gamma

Die Virusvariante Gamma wurde erstmals in Brasilien nachgewiesen. Sie kam in Deutschland nur selten vor.
Die Variante Gamma hat Ähnlichkeiten mit der Variante Beta. Die Impfstoffe zeigen eine deutliche Schutzwirkung in Bezug auf schwere Krankheitsverläufe. Auch für diese Virusvariante gilt aber, dass es trotz bereits durchgemachter Erkrankung oder bestehender Immunisierung durch Impfungen Ansteckungen geben könnte.
Ob eine erhöhte Übertragbarkeit der Gamma-Variante im Vergleich zum Wildtyp besteht, ist unklar.

Neben den oben genannten Virusvarianten stehen weitere Virus-Linien unter besonderer Beobachtung, deren Mutationen möglicherweise auf eine erhöhte Übertragbarkeit oder eine reduzierte Antikörperneutralisation hindeuten.
Diese Virusvarianten werden als "variants of interest (VOI)" bezeichnet. Die VOI werden ebenfalls mit den Buchstaben des griechischen Alphabets bezeichnet. Unter besonderer Beobachtung der WHO stehen aktuell die Varianten Lambda und Mu.

Die Varianten Epsilon, Zeta, Eta, Theta, Iota, Kappa standen unter Beobachtung, sind inzwischen jedoch nicht mehr von Interesse für die WHO.

Website des RKI: Übersicht und Empfehlungen zu besorgniserregenden SARS-CoV-2-Virusvarianten

Wo finde ich weitergehende Informationen?

Informationen zur Infektion mit dem Coronavirus finden Sie hier:

Bundesministerium für Gesundheit
FAQs des Robert-Koch-Instituts (RKI)
Landeszentrum für Gesundheit NRW, Meldelage Corona

Informationen zu den rechtlichen Regelungen in NRW finden Sie hier:

Informationen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW - Rechtliche Regelungen
Aktuelle Regeln

Informationen zu Impfungen gegen das Coronavirus finden sie hier:

Seite der Bundesregierung zu den Impfungen
FAQs der Stadt Dortmund zu den Impfungen

Informationen zu Coronatests finden Sie hier:

FAQs der Stadt Dortmund zu Coronatests