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Informationen zum Coronavirus

Informationen über das Coronavirus (COVID-19) für mögliche Betroffene

Der wirksamste Schutz vor einer persönlichen Ansteckung sowie einer Ansteckung anderer Menschen mit dem Coronavirus ist laut dem Robert-Koch-Institut eine gute Händehygiene, eine korrekte Husten- und Niesetikette und zu möglicherweise erkrankten Menschen einen Mindestabstand von ein bis zwei Metern einzuhalten. Weitere Informationen unter infektionsschutz.de

An wen kann ich mich bei Fragen zum Coronavirus wenden?

Die Stadt Dortmund hat eine zentrale Hotline freigeschaltet, um dem allgemeinen Informationsinteresse gerecht zu werden: 0231 50-13150 (Montag - Freitag von 07:00 Uhr - 18:00 Uhr).
An allen anderen Tagen (Feiertage, Wochenende etc.) ist die Hotline nicht erreichbar.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat unter der Telefonnummer 0211 9119 1001 eine Hotline für Bürger*innen in Nordrhein-Westfalen eingerichtet.

Darüber hinaus können Sie sich an den bundesweiten ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden.


Bitte bei Fragen rund um das Coronavirus oder die Testungen auf keinen Fall die 112 wählen, da die Notrufnummer sonst für die Erreichbarkeit in dringenden Notfällen blockiert ist.

Was ist zu tun, wenn ein Mensch mit einer als Coronavirus-Patient identifizierten Person in Kontakt gekommen ist?

Nach einem engen Umgang mit einer infizierten Person besteht das Risiko; dass auch Sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das ist der Fall, wenn mindestens ein 15-minütiger Kontakt, zum Beispiel im Rahmen eines Gesprächs, bestand und keine Alltagsmasken getragen wurden oder wenn Sie sich mit einer infizierten Person über einen längeren Zeitraum in einem schlecht oder nicht belüfteten Raum aufgehalten haben.

Sie müssen dann gegebenenfalls in Quarantäne gehen. Bitte beachten Sie dann unsere Verhaltensempfehlungen für Kontaktpersonen hier.

Wie ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen eine*r Corona-Patient*in?

Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, können andere Menschen anstecken unabhängig davon, ob sie Krankheitssymptome haben. Das Gesundheitsamt kontaktiert deshalb jede positiv getestete Person, um herauszufinden, welche anderen Menschen möglicherweise durch sie infiziert wurden (Kontaktpersonennachverfolgung). Dazu fordert das Gesundheitsamt eine Liste mit den Kontaktpersonen im möglichen Ansteckungszeitraum an. Es ist dabei auf die Angaben der infizierten Person angewiesen.

Wenn das Gesundheitsamt die Liste mit den Kontaktpersonen erhalten hat, ruft es die Kontaktpersonen zeitnah an. Je nach Höhe des Infektionsrisikos ordnet das Gesundheitsamt gegebenenfalls weitere Maßnahmen an.

Es ist deshalb grundsätzlich für jeden Menschen sinnvoll, die eigenen Kontakte für die Zeit der Pandemie für sich selbst zu dokumentieren, zum Beispiel mit einem Kontakttagebuch. Dann kann man sich im Falle einer Infektion später besser erinnern, zu welchen anderen Personen man Kontakt hatte.

Weil es derzeit sehr viele Ansteckungsfälle gibt, kann es einige Tage dauern, bis das Gesundheitsamt eine infizierte Person und in der Folge ihre Kontaktpersonen anrufen kann. Wenn Sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ist es deshalb sehr wichtig, dass Sie die Verhaltensempfehlungen für positiv getestete Personen beachten. Wenn Sie Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten, beachten Sie die Verhaltensempfehlungen für Kontaktpersonen.

Erhalte ich eine Entschädigung, wenn z.B. meine Urlaubsreise aufgrund einer angeordneten Quarantäne abgesagt werden muss?

Die Stadt Dortmund ist nicht die zuständige Stelle wenn es um die Frage nach Entschädigungen, Verdienstausfall, Umsatzverlust etc. aufgrund von Maßnahmen geht, die auf das Infektionsschutzgesetz gestützt werden.

Für die Frage, inwieweit Ihnen entsprechende Ansprüche zustehen, wenden Sie sich bitte an das Land NRW.

Wir empfehlen gleichzeitig, die aktuelle Gesetzgebung zu Unterstützungen zu verfolgen und sich ggf. an die für Sie zuständige Kammer bzw. den für Sie zuständigen Verband zu wenden.

Wann gilt man als "genesen"?

Üblicherweise werden Patient*innen als "genesen" bezeichnet, die eine akute Infektion überstanden haben.

Bei dem Begriff "genesen" muss beim Coronavirus unterschieden werden:

Im Sinne des Infektionsschutzgesetzes und der Coronaschutzverordnung können Genesene von bestimmten Einschränkungen befreit sein. Als Genesen in diesem Sinne gilt eine Person mit einem positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate alt ist. Der Nachweis kann grundsätzlich über jedes Dokument (digital oder in Papierform) erfolgen, das eine Personenzuordnung und den Zeitpunkt des positiven PCR-Tests sowie die ausstellende Stelle erkennen lässt.

Die Zahl der Genesenen in der Statistik des RKI und der Stadt Dortmund unterliegt einer anderen Definition. Da keine Meldepflicht für den Zeitpunkt besteht, an dem die Erkrankung überstanden ist, wird diese Zahl für die Statistik anhand von Erfahrungswerten über den Krankheitsverlauf geschätzt.
Für Fälle mit leichtem Erkrankungsverlauf wird vom RKI eine Dauer der Erkrankung von 14 Tagen ausgehend vom Beginn der Erkrankung / Meldedatum angenommen.
Es ist möglich, dass jemand in der Statistik bereits als "genesen" gilt, obwohl noch Beschwerden bestehen.

Was bedeuten die neuen Regelungen zur Gleichstellung von Geimpften und Genesenen mit negativ Getesteten?

In einigen Fällen ist für die Nutzung oder die Zulassung eines Angebotes das Vorlegen eines Schnelltests oder Selbsttests erforderlich. Aktuell ist das zum Beispiel das so genannten "Click and Meet" im Einzelhandel, der Besuch der Außenbereiche von Zoos und Botanischen Gärten oder die Nutzung der zulässigen sogenannten körpernahen Dienstleistungen.

Alternativ zu einem Schnell- oder Selbsttest kann mittlerweile auch eine ausreichende Immunisierung gegen das Cornavirus nachgewiesen werden. Das gilt auch für Rückkehrende aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten (nicht aber aus Virusvarianten-Gebieten). Mit ausreichender Immunisierung benötigen die entsprechenden Personen keinen zusätzlichen Test mehr, um die Einreisequarantäne zu vermeiden.
Sie müssen sich außerdem nicht mehr an Regelungen zu Ausgangsbeschränkungen halten und werden nicht mitgezählt, wenn Kontaktbeschränkungen gelten.

Die Immunisierung muss anhand geeigneter Dokumente nachgewiesen werden, diese sind in der Coronaschutzverordnung NRW festgelegt.

Nachweis der Immunisierung
Der Nachweis der Immunisierung kann grundsätzlich über jedes Dokument (digital oder in Papierform) erfolgen, das eine Personenzuordnung und den Zeitpunkt des positiven PCR-Tests beziehungsweise der Impfung sowie die ausstellende Stelle erkennen lässt.

Wenn Sie mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff vor mindestens 14 Tagen eine vollständigen Impfung gegen COVID-19 (das bedeutet in der Regel zwei erhaltenen Impfstoffdosen!) erhalten haben, wird eine ausreichende Immunisierung angenommen. Sie können diese durch Vorlage Ihres Impfpasses oder eines entsprechenden Dokumentes nachweisen.

Wenn Sie vor mindestens 28 Tagen, höchsten jedoch 6 Monaten ein positives PCR-Testergebnis hatten, wird ebenfalls angenommen, dass Sie über einen hinreichenden Immunschutz verfügen. Sie können dann den Laborbefund oder Ihren Quarantänebescheid als Nachweis verwenden.

Wenn Sie bisher nur eine Impfdosis mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff erhalten haben und diese mindestens 14 Tage zurückliegt und zusätzlich in der Vergangenheit mit dem Coronavirus infiziert waren, ist ebenfalls mit einem ausreichenden Immunschutz zu rechnen. Sie können den Nachweis hier durch eine Kombination beider Dokumente (Laborbefund bzw. Quarantänebescheid und Impfpass) erbringen.

Ein Nachweis über das Vorhandensein von Antikörpern gegen das Coronavirus ist nach aktuellem Stand allein nicht ausreichend!

Wo finde ich weitergehende Informationen?