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Informationen zum Coronavirus

Informationen über das Coronavirus (COVID-19) für mögliche Betroffene

Stand: 25.02.2020

Der wirksamste Schutz vor einer persönlichen Ansteckung sowie einer Ansteckung anderer Menschen mit dem Coronavirus ist laut dem Robert-Koch-Institut eine gute Händehygiene, eine korrekte Husten- und Niesetikette und zu möglicherweise erkrankten Menschen einen Mindestabstand von ein bis zwei Metern einzuhalten. Weitere Informationen unter infektionsschutz.de

An wen kann ich mich bei Fragen zum Coronavirus wenden?

Die Stadt Dortmund hat eine zentrale Hotline freigeschaltet, um dem allgemeinen Informationsinteresse gerecht zu werden: 0231 50-13150 (Montag - Freitag von 07:00 Uhr - 18:00 Uhr).
An allen anderen Tagen (Feiertage, Wochenende etc.) ist die Hotline nicht erreichbar.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat unter der Telefonnummer 0211 9119 1001 eine Hotline für Bürger*innen in Nordrhein-Westfalen eingerichtet.

Darüber hinaus können Sie sich an den bundesweiten ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden.


Bitte bei Fragen rund um das Coronavirus oder die Testungen auf keinen Fall die 112 wählen, da die Notrufnummer sonst für die Erreichbarkeit in dringenden Notfällen blockiert ist.

Welche Krankheitssymptome deuten auf COVID-19 hin? Was mache ich, wenn ich befürchte, mich mit dem Coronavirus infiziert zu haben?

Wo und in welchen Fällen kann ich mich auf das Coronavirus testen lassen?

Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Seite zum Thema Testung.

Wie lange dauert es, bis die Erkrankung ausbricht?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung 1 bis 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Im Durchschnitt beträgt diese sogenannte Inkubationszeit 5 bis 6 Tage.

Was ist zu tun, wenn ein Mensch mit einer als Coronavirus-Patient identifizierten Person in Kontakt gekommen ist?

Nach einem engen Umgang mit einer infizierten Person besteht das Risiko; dass auch Sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das ist der Fall, wenn mindestens ein 15-minütiger Kontakt, zum Beispiel im Rahmen eines Gesprächs, bestand und keine Alltagsmasken getragen wurden oder wenn Sie sich mit einer infizierten Person über einen längeren Zeitraum in einem schlecht oder nicht belüfteten Raum aufgehalten haben.

Sie müssen dann gegebenenfalls in Quarantäne gehen. Bitte beachten Sie dann unsere Verhaltensempfehlungen für Kontaktpersonen hier.

Wie ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen eine*r Corona-Patient*in?

Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, können andere Menschen anstecken unabhängig davon, ob sie Krankheitssymptome haben. Das Gesundheitsamt kontaktiert deshalb jede positiv getestete Person, um herauszufinden, welche anderen Menschen möglicherweise durch sie infiziert wurden (Kontaktpersonennachverfolgung). Dazu fordert das Gesundheitsamt eine Liste mit den Kontaktpersonen im möglichen Ansteckungszeitraum an. Es ist dabei auf die Angaben der infizierten Person angewiesen.

Wenn das Gesundheitsamt die Liste mit den Kontaktpersonen erhalten hat, ruft es die Kontaktpersonen zeitnah an und stuft sie, je nach Art und Intensität des Kontaktes, in Kontaktpersonen mit hohem Infektionsrisiko (Kategorie 1) und in Kontaktpersonen mit niedrigem Infektionsrisiko (Kategorie 2) ein. Je nach Höhe des Infektionsrisikos ordnet das Gesundheitsamt gegebenenfalls weitere Maßnahmen an.

Es ist deshalb grundsätzlich für jeden Menschen sinnvoll, die eigenen Kontakte für die Zeit der Pandemie für sich selbst zu dokumentieren, zum Beispiel mit einem Kontakttagebuch. Dann kann man sich im Falle einer Infektion später besser erinnern, zu welchen anderen Personen man Kontakt hatte.

Weil es derzeit sehr viele Ansteckungsfälle gibt, kann es einige Tage dauern, bis das Gesundheitsamt eine infizierte Person und in der Folge ihre Kontaktpersonen anrufen kann. Wenn Sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ist es deshalb sehr wichtig, dass Sie die Verhaltensempfehlungen für positiv getestete Personen beachten. Wenn Sie Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten, beachten Sie die Verhaltensempfehlungen für Kontaktpersonen.

Was bedeutet "Quarantäne"?

Informationen zur Quarantäne finden Sie auf der Sonderseite zum Thema "Quarantäne".

Erhalte ich eine Entschädigung, wenn z.B. meine Urlaubsreise aufgrund einer angeordneten Quarantäne abgesagt werden muss?

Die Stadt Dortmund ist nicht die zuständige Stelle wenn es um die Frage nach Entschädigungen, Verdienstausfall, Umsatzverlust etc. aufgrund von Maßnahmen geht, die auf das Infektionsschutzgesetz gestützt werden.

Für die Frage, inwieweit Ihnen entsprechende Ansprüche zustehen, wenden Sie sich bitte an das Land NRW.

Wir empfehlen gleichzeitig, die aktuelle Gesetzgebung zu Unterstützungen zu verfolgen und sich ggf. an die für Sie zuständige Kammer bzw. den für Sie zuständigen Verband zu wenden.

Wann gilt man als "genesen"?

Üblicherweise werden Patient*innen als „genesen“ bezeichnet, die eine akute Infektion überstanden haben.

Beim Coronavirus SARS-CoV-2 gehen Expert*innen nach aktuellem Wissenstand davon aus, dass bei leichtem bis moderatem Erkrankungsverlauf 14 Tage nach Symptombeginn keine Ansteckungsfähigkeit mehr gegeben ist.

Die Zahl der Genesenen wird beim Coronavirus nicht genau erhoben; eine Erfassung ist – wie bei anderen meldepflichtigen Erkrankungen auch – gesetzlich nicht vorgesehen. Vielmehr wird die Genesenenzahl anhand von Erfahrungswerten über den Krankheitsverlauf geschätzt. Für Fälle mit leichtem Erkrankungsverlauf wird vom RKI eine Dauer der Erkrankung von 14 Tagen angenommen. Ausgehend vom Beginn der Erkrankung / Meldedatum ergibt sich so ein geschätztes Datum der Genesung für jeden Fall. Die so berechnete Genesenen-Statistik stellt letztlich nur eine Schätzung für die Anzahl der Genesenen dar und sollte daher auch nur unter Berücksichtigung dieser Limitation verwendet werden.

Es ist möglich, dass jemand in der Statistik bereits als „genesen“ gilt, obwohl noch Beschwerden bestehen.

Warum gibt es keine Meldepflicht für Genesene?

Es gibt für keine Infektionskrankheit eine solche Meldepflicht.

Wie sieht der behördliche Informations- und Meldeweg bei einem positiven Corona Testergebnis aus?

Das Schaubild des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen zeigt die schematische Darstellung des Meldewegs.