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Informationen zum Coronavirus

Häufig gestellte Fragen zum Thema Testung

Infektionen frühzeitig zu entdecken und so weitere Ansteckungen zu verhindern, ist neben den Impfungen und der Einhaltung von Abstand, Hygiene, Alltagsmasken, Lüften und die Nutzung der Corona-Warn App ein wichtiges Mittel, um die Pandemie zu bekämpfen.
Die Möglichkeit, sich gegen das Coronavirus testen zu lassen, wurde und wird deshalb immer weiter ausgebaut.

Auch ein negativer Coronatest ist jedoch nur eine Momentaufnahme und entbindet nicht von Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Hier erfahren Sie, wann und wo Sie sich auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen können.

Wann und wo kann ich mich testen lassen?

Auch, wenn Sie nicht gesetzlich krankenversichert sind, haben Sie einen Anspruch, sich im Rahmen der Coronavirus-Testverordnung gegen das Coronavirus testen zu lassen.

Alle Bürger*innen der Stadt Dortmund, die keine Anzeichen einer Erkrankung mit dem Coronavirus haben, können sich wöchentlich nach den aktuell gültigen Regelungen kostenfrei in einer dafür vorgesehenen Teststelle mit einem Schnelltest auf das Virus SARS-CoV-2 testen lassen ("Bürgertest").

Eine Liste der Dortmunder Teststellen finden Sie auf unserer Seite "Corona-Schnelltests".

Das Ergebnis des Tests wird Ihnen schriftlich bescheinigt. Es ist möglich, dass der Zugang zu bestimmten Dienstleistungen von dem Nachweis eines negativem Testergebnis abhängig gemacht wird.

Besucher*innen, Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen bestimmter Einrichtungen (z.B. Seniorenheime, Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen) erhalten darüber hinaus weitere Testmöglichkeiten entsprechend dem jeweiligen Testkonzept der Einrichtung und der Testverordnung. Bitte informieren Sie sich darüber bei der jeweiligen Einrichtung.
Bei aufgetretenen Infektionsfällen in der Einrichtung kann die Testung – bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen – entweder über das Gesundheitsamt veranlasst oder vom behandelnden Arzt / der behandelnden Ärztin durchgeführt werden.

Personen, die Anzeichen einer Erkrankung haben, können sich bei einem niedergelassenen Arzt oder einer niedergelassenen Ärztin auf das Coronavirus testen lassen. Bitte suchen Sie bei Krankheitsanzeichen nicht einfach eine Teststelle oder eine Praxis auf, sondern nehmen Sie vorher telefonisch den Kontakt zu dem Arzt oder der Ärztin auf und klären Sie das weitere Vorgehen.

Personen, die vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen einer mit dem Coronavirus infizierten Person ermittelt wurden, erhalten vom Gesundheitsamt einen Anruf und werden dann einer Teststelle zugewiesen. Auch der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin sind bei entsprechender Indikation in diesen Fällen grundsätzlich zur Testung berechtigt.

Wenn Sie durch die Corona-Warn-App eine Warnung mit der Statusanzeige "erhöhtes Risiko" erhalten haben, können Sie sich in der Corona-Teststelle des Gesundheitsamtes (Bornstraße 181) kostenlos testen lassen. Die Risikomeldung muss vorgelegt werden. Eine vorherige Anmeldung oder Terminvereinbarung ist hierzu nicht notwendig.

Mit einem positiven Ergebnis sind Sie unabhängig von der Art oder dem Anlass des Tests verpflichtet, sich gemäß der Quarantäneverordnung NRW in Quarantäne zu begeben.

Positive Schnell- oder Selbsttests sollten mit einem PCR-Test überprüft werden, da es hier zu falsch positiven Ergebnissen kommen kann.

Wer wird an der Corona-Teststelle des Gesundheitsamtes (Bornstraße 181) getestet?

Die Teststelle an der Bornstraße 181 wird von der Reinoldus Rettungsdienst gGmbH im Auftrag des Gesundheitsamtes betrieben.

Folgende Personengruppen können sich hier testen lassen:

  • Personen, die die Meldung "erhöhtes Infektionsrisiko" von ihrer Corona-Warn-App erhalten haben, können sich ohne vorherige Anmeldung testen lassen. Die Risiko-Meldung muss vorgelegt werden.
  • Personen, die im Rahmen der Ermittlungsarbeit von Seiten des Gesundheitsamtes als enge Kontaktpersonen zu einer positiv getesteten Person eingestuft wurden und sich testen lassen sollen, werden auf Veranlassung des Gesundheitsamtes zur Teststelle zugewiesen. Hier kommt das Gesundheitsamt aktiv auf die betroffenen Kontaktpersonen zu und teilt ihnen einen Termin zur Testung mit.
  • Personen mit Krankheitssymptomen, die nicht bei ihrem Hausarzt getestet werden können, können nur nach vorheriger schriftlicher Anmeldung durch den behandelnden Arzt oder die behandelnde Ärztin der Corona-Teststelle Bornstraße zugewiesen werden.

Alle anderen Personen können hier nicht getestet werden.

Wenn der Abstrich durchgeführt wurde, wie lange dauert es, bis das Ergebnis vorliegt und von wem wird dieses mitgeteilt?

Nach einem durchgeführten PCR Test ist derzeit in der Regel am nächsten oder übernächsten Werktag mit einem Ergebnis zu rechnen, abhängig von der Auslastung der Testlabore.

Wenn Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin den PCR Test durchgeführt hat, erfahren Sie auch das Ergebnis dort. Besprechen Sie mit ihm oder ihr bereits bei der Abstrichnahme, wann und wie Sie über das Ergebnis informiert werden. Positive PCR-Ergebnisse meldet das Labor automatisch auch dem Gesundheitsamt. Wenn Sie ein positives Ergebnis erhalten haben, wird das Gesundheitsamt Sie deshalb zusätzlich innerhalb der nächsten Tage anrufen.

Wenn Sie auf Veranlassung des Gesundheitsamtes in der Teststelle Bornstraße oder von einem mobilen Testteam getestet wurden, werden Sie das Ergebnis in jedem Fall vom Gesundheitsamt erfahren, unabhängig davon, ob es positiv oder negativ ist. Normalerweise werden Sie hierfür angerufen. Wenn Sie das vereinbart haben, kann es auch sein, dass Sie das Ergebnis per Mail oder Fax erhalten.

Bei einem durchgeführten Schnelltest (PoC Test) erhalten Sie das Ergebnis in der Regel innerhalb von 30 Minuten von der Person, die den Test durchgeführt hat. Wenn ein Schnelltest positiv ist, muss zur Absicherung des Ergebnisses ein PCR Test durchgeführt werden. Auch ein positiver Schnelltest wird dem Gesundheitsamt vom Anbieter gemeldet.

Selbsttests zur Eigenanwendung benötigen in der Regel etwa 15 Minuten, bis ein Ergebnis feststeht.

Wichtig ist, dass Sie bei einem positiven Ergebnis unabhängig von der Art des Tests umgehend in Quarantäne gehen müssen. Sehen Sie hierzu auch unsere Verhaltensempfehlung für positiv getestete Personen an und das FAQ zum Thema Quarantäne.

Was muss ich über Corona-Selbsttests wissen?

Selbsttests sind zur Anwendung durch Privatpersonen bestimmt. Sie können also von jedem selbst, z.B. zu Hause oder in der Schule, durchgeführt werden.

Die Tests sind relativ einfach durchzuführen und auszuwerten. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten der Probenentnahme, zum Beispiel mit einem Nasenabstrich oder mit Speichel. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte überprüft zusammen mit dem Paul-Ehrlich-Institut Qualität und Aussagekraft der Selbsttests, Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des Instituts.

Selbsttests in Form von POC Antigentests haben gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate. Sie können sowohl falsch positiv als auch falsch negativ ausfallen. Das bedeutet: Sie könnten auch dann mit Corona infiziert sein, wenn der Test negativ ist. Sie könnten aber auch ein positives Ergebnis erhalten, obwohl Sie nicht mit Corona infiziert sind.

Ein positives Ergebnis ist deshalb immer eine Verdachtsdiagnose, die mit einem PCR-Test bestätigt werden muss. Setzen Sie sich in diesem Fall mit einer Ärztin oder einem Arzt in Verbindung und lassen einen PCR Test durchführen. Bis zum Ergebnis des PCR-Tests müssen Sie sich häuslich isolieren. Erst, wenn der PCR-Test ebenfalls positiv ausfällt, wird vom Labor das Gesundheitsamt informiert.

Ein negatives Ergebnis hingegen schließt eine Infektion mit dem Coronavirus nicht aus! Es ist nur weniger wahrscheinlich, dass Sie zum Zeitpunkt der Testung für andere ansteckend sind. Es ist trotz eines negativen Schnelltest wichtig, weiterhin die Hygiene-Regeln wie Abstandhalten, Handhygiene sowie das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen einzuhalten.

Was bedeuten die neuen Regelungen zur Gleichstellung von Geimpften und Genesenen mit negativ Getesteten?

Die Antwort zu dieser Frage finden Sie in den FAQs auf unserer Seite "Informationen über das Coronavirus (COVID-19) für mögliche Betroffene".