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Luftaufnahme über dem Hansaplatz

Informationen zum Coronavirus

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Häufig gestellte Fragen für mögliche Betroffene

Stand: 05.04.2020, 16:30 Uhr

Der wirksamste Schutz vor einer persönlichen Ansteckung sowie einer Ansteckung anderer Menschen mit dem Coronavirus ist laut dem Robert-Koch-Institut eine gute Händehygiene, eine korrekte Husten- und Niesetikette und zu möglicherweise erkrankten Menschen einen Mindestabstand von ein bis zwei Metern einzuhalten. Weitere Informationen unter infektionsschutz.de

An wen kann ich mich bei Fragen zum Coronavirus wenden?

Die Stadt Dortmund hat eine zentrale Hotline freigeschaltet, um dem allgemeinen Informationsinteresse gerecht zu werden: 0231 50-13150

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat unter der Telefonnummer 0211 9119 1001 eine Hotline für Bürger*innen in Nordrhein-Westfalen eingerichtet.

Darüber hinaus können Sie sich an den bundesweiten ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden.


Bitte bei Fragen rund um das Coronavirus oder die Testungen auf keinen Fall die 112 wählen, da die Notrufnummer sonst für die Erreichbarkeit in dringenden Notfällen blockiert ist.

In welchen Fällen kann ich mich auf das Coronovirus testen lassen?

Abstriche werden sowohl bei erkrankten Personen durchgeführt, bei denen eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermuten ist (Kontaktpersonen und Rückkehrer aus Risikogebieten) als auch bei allen, die eine für Covid19 typische Symptomatik aufweisen.

Die Untersuchungsmaterialien sind nur beschränkt verfügbar, weshalb die Diagnostik von Gesunden in Dortmund grundsätzlich nicht durchgeführt wird. Ausnahmen regelt das Gesundheitsamt nur für Bereiche, die zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung erforderlich sind.

Wo kann ich mich auf das Coronavirus testen lassen?

Als zentrale Diagnostikstelle, an der bei einer entsprechenden Symptomatik ausschließlich Abstriche und Testungen auf das Vorliegen einer Corona-Infektion durchgeführt werden, steht seit dem 26. März die Diagnostikstelle Klinikum Nord zur Verfügung.
Diese Diagnostikstelle wird durch ein Behandlungszentrum ergänzt. Vor Ort sind Hausärzt*innen und Personal, die die Menschen untersuchen und beraten.
Ab dem 04. April steht als zweites Behandlungszentrum die vierte Etage der Nordtribüne des Signal Iduna Parks zur Verfügung.

Beide Behandlungszentren, sowohl am Klinikum Nord als auch im Signal Iduna Park, dienen dazu, die Arztpraxen mit ihrer Versorgung der nicht-infektiösen Patienten zu entlasten, die Schwere der Erkrankung ärztlich einzuschätzen und zu entscheiden, ob die Patienten weiter ambulant betreut werden können oder in eine Klinik eingewiesen werden müssen. Ebenso erhalten die Patienten in den Zentren die notwendigen Rezepte für ihre Medikamente und Bescheinigungen zur Arbeitsunfähigkeit.

Daher gilt:
Sofern eine Ansteckung mit dem Corona-Virus zu befürchten ist oder Sie eine für Covid19 typische Symptomatik aufweisen und lediglich einen Abstrich durchführen lassen möchten, wenden Sie sich an die Diagnostikstelle am Klinikum Nord.

Wünschen Sie darüber hinaus eine ärztliche Behandlung, stehen Ihnen sowohl das Behandlungszentrum am Klinikum Nord als auch im Signal Iduna Park zur Verfügung.

Wer die Diagnostikstelle bzw. das Behandlungszentrum Klinikum Nord aufsuchen muss, fährt über die Beethovenstraße. Dort gibt es ausreichend Parkplätze. Patienten werden dort wochentags von 8:30 bis 19 Uhr und am Wochenende von 10 bis 15 Uhr versorgt.

Der Zugang zum Behandlungszentrum in der vierten Etage der Nordtribüne des Signal Iduna Parks erfolgt – gut ausgeschildert – über den Vorplatz des Stadions. Dort, direkt an der Strobelallee, werden auch Parkplätze zur Verfügung stehen. Das Behandlungszentrum wird täglich von 12 bis 16 Uhr geöffnet sein.

Ich wohne nicht in Dortmund. Kann ich trotzdem einen Abstrich durchführen lassen?

Nein. Wenden Sie sich bitte an das für Sie örtlich zuständige Gesundheitsamt.

Kann ich ohne Termin einen Abstrich durchführen lassen?

Ja. Sowohl für einen Abstrich an der zentralen Diagnostikstelle Klinikum Nord als auch für eine Untersuchung im Behandlungszentrum Klinikum Nord oder Signal Iduna Park sind keine vorherigen telefonischen Anmeldungen nötig.

Seit dem 27. März gibt es am Klinikum Nord zwei Wartereihen. Eine Reihe ist denen vorbehalten, die ausschließlich zum Abstrich kommen (zentrale Diagnostikstelle). Die andere ist für die Patient*innen gedacht, die außer einer Testung auch einen Arztkontakt wünschen (Behandlungszentrum).
Trotz dieser organisatorischen Umstellung, werden sich Wartezeiten voraussichtlich nicht vermeiden lassen. Je nach Wetterlage sollte daher auf entsprechende Bekleidung geachtet werden.

Welche Unterlagen muss ich für die Untersuchung/Abstrich mitbringen und kommen Kosten für die Abstriche auf mich zu?

Für die Untersuchung müssen Sie Ihre Krankenkassenkarte und den Personalausweis mitbringen. Kosten kommen nicht auf Sie zu, ggf. erfolgt die Abrechnung über die jeweilige Krankenkasse.

Wenn der Abstrich durchgeführt wurde, wie lange dauert es, bis das Ergebnis vorliegt und von wem wird dieses mitgeteilt?

Es dauert ca. 1-3 Tage bis das Ergebnis vorliegt. Dieses darf aus Datenschutzgründen nur der Auftraggeber mitteilen.

Ergebnisse der Abstrichuntersuchungen werden, soweit diese negativ sind, auf dem Postweg zugeschickt. Sollte das Ergebnis positiv sein, setzen sich Mitarbeiter des Gesundheitsamtes automatisch mit den Betroffenen in Verbindung. Es werden keine Auskünfte über Ergebnisse der Abstrichuntersuchung auf Anfragen per Telefon oder E-Mail erteilt.

Wie lange dauert es, bis die Erkrankung ausbricht?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung 1 bis 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Im Durchschnitt beträgt diese sogenannte Inkubationszeit 5 bis 6 Tage.

Kann ich mich auch bei Menschen mit dem Coronavirus anstecken, die keinerlei Symptome wie Fieber und Husten zeigen?

Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist gering. Jede positiv getestete Person ist ansteckend und in seltenen Fällen kann die Erkrankung bei Infizierten auch ohne Symptome verlaufen. Dies stellt aber eine Ausnahme dar.

Was ist zu tun, wenn ein Mensch mit einer als Coronavirus-Patient identifizierten Person in Kontakt gekommen ist?

Mit zunehmender Ausbreitung des Virus kann es dazu kommen, dass jemand aus dem Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis oder am Arbeitsplatz, mit dem Coronavirus infiziert wurde. In diesem Fall sollten Betroffene das Gesundheitsamt anrufen, da die Verfolgung von Kontaktpersonen für die Bekämpfung der Ausbreitung des Virus von großer Bedeutung ist. Das Gesundheitsamt wird den Betroffenen, wenn er keine weiteren Krankheitszeichen aufweist, zunächst unter eine 14-tägige häusliche Isolierung stellen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Ich hatte Kontakt zu einer Kontaktperson eines Falls. Muss ich mich jetzt testen lassen?

Nein. Solange die Kontaktperson nicht symptomatisch war, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Selbst wenn die Person Symptome aufweist, ist frühestens 2 Tage nach dem Kontakt von einer Infektiosität auszugehen.

Ich hatte Kontakt zu einer Person aus einem Risikogebiet, habe aber selbst keine Symptome. Wo kann ich mich testen lassen?

Eine Testung asymptomatischer Personen wird nicht durchgeführt, sondern ist auf Personen beschränkt, die Symptome zeigen. Dies geschieht auch vor dem Hintergrund, dafür erforderliches Untersuchungsmaterial, das nicht unbeschränkt zur Verfügung steht, nicht bei gesunden Menschen zu verschwenden.

Wie ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen eine*r Corona-Patient*in?

Das Gesundheitsamt nimmt telefonisch Kontakt zu der positiv getesteten Person auf und erfragt alle notwendigen Informationen. Dazu zählen neben der Ermittlung der Kontaktpersonen der betroffenen Person auch die Rekonstruktion der vergangenen Aktivitäten sowie die Abklärung, ob weitere diagnostische Maßnahmen erforderlich sind. Sobald die erforderlichen Daten der jeweiligen Kontaktpersonen vorliegen, wird auch zu diesen telefonisch Kontakt aufgenommen.

Wie sieht die häusliche "Quarantäne" aus?

Informationen zur häuslichen Isolierung finden Sie hier.
Von der angeordneten, häuslichen Isolierung abzugrenzen ist die vorübergehende Isolierung, bis das Testergebnis einer getesteten Person vorliegt.

Ich bin Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet. Was muss ich beachten?

Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten nach RKI-Klassifizierung gelten für den Zeitraum von 14 Tagen nach Aufenthalt Betretungsverbote für folgende Bereiche:

  • Gemeinschaftseinrichtungen (Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen, "Kinderbetreuung in besonderen Fällen", Schulen und Heime, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (stationäre Erziehungshilfe)

  • Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken

  • stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGVB IX sowie ähnliche Einrichtungen

Ausgenommen von dieser Regelung für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe sind Personen, die für die medizinische oder pflegerische Versorgung oder die Aufrechterhaltung des Betriebes zwingend erforderlich sind. Die Entscheidung obliegt der jeweiligen Einrichtungsleitung und ist entsprechend zu dokumentieren. Die jeweils aktuell geltenden RKI-Richtlinien sind zu beachten.

Häufig gestellte Fragen zur Situation in Dortmund

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen, die sich auf die Situation in Dortmund beziehen (u.a. Einschätzung der aktuellen Lage aus Sicht der Stadt Dortmund, Fragen aus Sicht von Arbeitgebern und Veranstaltern etc.)

Wie schätzt das Gesundheitsamt die Lage zum Coronavirus in Dortmund ein?

Bisher (Stand 04. April 2020, 16:00 Uhr) gibt es 414 auf das Coronavirus positiv getestete Personen. Zwei Personen sind verstorben.
Insgesamt 168 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Im Hinblick auf die positiv getesteten Personen sind alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Es werden weiterhin alle Vorkehrungen getroffen, dass von möglichen Infektionsfällen möglichst wenig Gefahr für die Bevölkerung ausgeht.

Wie bereitet sich die Stadt Dortmund auf die Ausbreitung des Coronavirus vor?

Seit dem 28. Februar 2020 wird das Thema in Krisenstabsstrukturen und zusätzlichen Arbeitsgruppen bearbeitet. Die Stadt Dortmund bereitet sich in einer dynamischen Lage auf eine mögliche verschärfte Lage gut und professionell vor. Dazu gehört auch der Austausch mit der Bezirksregierung Arnsberg sowie der Landesregierung NRW. Die Situation wird zurzeit genau beobachtet und in einem regelmäßig stattfindenden Austausch werden alle Vorkehrungen getroffen, dass von möglichen Infektionsfällen möglichst wenig Gefahr für die Bevölkerung ausgeht.

Werden Veranstaltungen in Dortmund abgesagt?

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Werden Eheschließungen weiterhin in Dortmund durchgeführt?

Seit dem 23.03.2020 sind Eheschließungen nur noch mit dem Brautpaar ohne Gäste möglich. Alle künftigen Brautpaare sind informiert.

Warum läuft der ÖPNV weiter? Bahnfahren etc. ist doch ebenso "gefährlich" wie ein Stadionbesuch, oder?

Die Absage von Veranstaltungen beruht auf dem Erlass des Landes NRW zu Großveranstaltungen und hat den Hintergrund, vorhandene Infektionsketten zu unterbrechen und dadurch einen Schutz für die besonders anfälligen Bevölkerungsgruppen, wie z.B. ältere und (chronisch) vorerkrankte Personen herzustellen. Die Unterbrechung der Infektionsketten ist außerdem wichtig, um das alltägliche Leben fortführen zu können, worunter auch die Möglichkeit zur Nutzung des ÖPNV fällt.

Gibt es in Dortmund Einschränkungen im ÖPNV?

Ja. Ab dem 23. März fahren alle Bus- und Stadtbahnlinien mit dem sogenannten "Ferienfahrplan". Das bedeutet, dass im Busbereich, weil die Schulen geschlossen sind, die zusätzlichen Einsatzwagen entfalllen. Zudem entfällt der NachtExpress (NE) zwischen 1 und 4 Uhr.

Aktuelle Informationen zum Angebot und zu allen Maßnahmen sowie Fahrplanauskünfte finden Sie auf www.bus-und-bahn.de (bub.mobi).

Reinigt die DSW21 regelmäßig ihre Bahnen?

Ja. Die Mitarbeiter*innen der DSW21 wurden in den letzten Wochen mehrfach in Bezug auf Hygienemaßnahmen sensibilisiert. Allen Beschäftigten wurden Hand-Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt, diejenigen mit Kundenkontakt erhalten regelmäßig Nachschub. Alle Busse und Bahnen werden täglich gereinigt, Kontaktflächen wie Haltestangen oder Tasten besonders gründlich.

Aufgrund der sehr großen Anzahl von Menschen, die täglich im Nahverkehr unterwegs sind, haben Reinigungsmaßnahmen aber nur begrenzte Wirksamkeit. Zur eigenen Sicherheit sind grundsätzlich eine entsprechende Vorsicht bei der Benutzung des ÖPNV sowie eine angemessene Hygiene im Anschluss an die Nutzung geboten.

Wie stellt sich die DSW21 auf das Thema darüber hinaus ein?

Ab Samstag, den 14. März 2020, bleibt die vordere Tür bei allen Bussen von DSW21 bis auf Weiteres geschlossen. Der Ticketverkauf beim Fahrpersonal wird eingestellt und die erste Sitzreihe hinter dem Fahrerbereich abgesperrt. Durch diese Maßnahmen soll die Wahrscheinlichkeit der Übertragung des Coronavirus‘ für die Fahrer*innen und Fahrgäste minimiert werden.

Die Ticketpflicht (Kauf eines elektronischen Tickets über eine App oder an einem der Ticketautomaten) ist dadurch selbstverständlich nicht aufgehoben.

Darüber hinaus schließt die DSW21 ab Montag, 16.03. die drei Kundencenter an der Petrikirche (Kampstraße 46), in der Stadtbahnanlage Hörde und am Betriebshof Castrop-Rauxel (Bahnhofstraße 14). Das Unternehmen weist darauf hin, dass Fahrgäste aktuelle Fahrplanauskünfte über die DSW21-App sowie auf der Website www.bus-und-bahn.de abrufen können. Telefonisch steht Abonnenten die 0231 955-2555 als Service-Nummer zur Verfügung. Mit Kritik und Anregungen können sich Kunden an die 0231 955-3385 wenden. Und auch per E-Mail ist DSW21 erreichbar: abo@dsw21.de (für Abonnenten), schoko@dsw21.de (bei Fragen zum Schokoticket) sowie kundenresonanz@dsw21.de (Kritik und Anregungen).

Am Wochenende (21. und 22. März) entfallen die Fahrten des NachtExpress (NE) zwischen 1 und 4 Uhr. Die Fahrten um 0.15/0.45 Uhr sowie ab 5 Uhr morgens finden statt, um den Beschäftigten mit Früh- und Spätschichten die Fahrt zur Arbeit zu ermöglichen.

Gibt es auch Maßnahmen der DEW21 und der DOGEWO21?

Auch die DEW21 schließt ab Montag, 16.03. sowohl das Servicecenter am Günter-Samtlebe-Platz 1 als auch das Express-Center an der Kleppingstraße 28. Die Kunden können sich weiterhin wie gewohnt telefonisch unter 0231 22 22 21 21 (montags bis freitags 8 bis 20 Uhr) an den DEW21-Kundenservice wenden. Darüber hinaus sind die Service-Mitarbeiter*innen auch per Mail an kunden@dew21.de erreichbar. Zusätzlich stehen den Kunden auch auf der Internetseite www.dew21.de umfangreiche Informationen sowie Kontaktformulare für verschiedene Anlässe zur Verfügung.

Die DOGEWO21 schließt ab Montag, 16.03. neben dem Kundenzentrum in der Zentrale an der Landgrafenstraße 77 vorübergehend auch die zahlreichen Service-Büros vor Ort in den Stadtteilen für den Publikumsverkehr. Mieter*innen erreichen die Service-Mitarbeiter*innen telefonisch und per E-Mail weiterhin über die ihnen bekannten Kontaktdaten. Zentral ist das Wohnungsunternehmen unter Tel. 0231 1083-0 und per E-Mail (mail@dogewo21.de) zu erreichen. Für die "schnelle Hilfe" verweist DOGEWO21 zudem auf das Online-Reparaturformular unter www.dogewo21.de. Die Website bietet darüber hinaus, übersichtlich angeordnet, viele weitere wichtige Informationen.

Welche Einschränkungen gibt es bei der EDG?

Die EDG schließt das Kundenbüro in der Dechenstraße 13 sowie die Möbelbörse, Zeche Crone 12. Damit ist auch der Verkauf von Grauen Säcken, Biomüllis und Biotüten sowie die Herausgabe von Gelben Säcken betroffen.

Sperrmüll- und Wertstoffservice werden weiterhin angeboten. Bei der Abholung von Sperrmüll wird die Gebühr nicht vor Ort erhoben (keine Bargeldzahlung). Die Kunden erhalten per Post einen Gebührenbescheid der Stadt Dortmund. Gleiches gilt für den Elektrogeräte-Holservice. Der Wertstoff-Service für Metall, Kunststoff und Textilien ist gebührenfrei.

Aus Rücksichtnahme und zum Gesundheitsschutz sollte auf Anlieferungen und Besuche zum Erwerb von Biomüllis, -tüten und Grauen Säcken sowie die Abholung von Gelben Säcken an den Recyclinghöfen verzichtet werden. Gleiches gilt für die Abholung von Gelben Säcken am Empfang in der EDG-Verwaltung, Sunderweg 98.

Die Infomobil-Termine in den Stadteilen werden ab sofort eingestellt.

Der Transport-Service (Transport von Möbeln und Hausrat aus den Wohnungen) wird zum Schutz der Kunden*innen und Mitarbeiter*innen derzeit nicht angeboten. Bei den Wohnungsauflösungen werden bisher vereinbarte Aufträge durchgeführt. Neue Termine werden für den Zeitraum nach dem 30. April (unter Vorbehalt) angenommen.

Die sechs Recyclinghöfe auf Dortmunder Stadtgebiet sind weiterhin geöffnet. Die EDG bittet jedoch darum, die Entsorgung von Abfällen wie Sperrmüll oder Grünschnitt an den Recyclinghöfen auf einen späteren Zeitpunkt zu verlagern! Bei nicht aufschiebbaren Entsorgungsfällen, z.B. aufgrund von Umzügen, bereits begonnenen Renovierungsarbeiten oder Neulieferungen von Möbeln, kann eine Anlieferung an den Recyclinghöfen erfolgen.

Selbstverständlich erreichen Kund*innen die EDG weiterhin telefonisch unter der Servicenummer 0231 9111-111 oder können ihre Anfrage per Mail an info@edg.de richten.

Unter www.edg.de sind darüber hinaus hilfreiche Informationen und Online-Formulare zu finden.

Was hat das Land NRW im Hinblick auf das Thema "Kitas und Schulen" entschieden?

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu diesem Thema finden Sie außerdem hier.

Sind Umzüge innerhalb des Dortmunder Stadtgebietes und Zuzüge nach Dortmund weiterhin möglich?

Umzüge sind grundsätzlich möglich. Bei Umzügen durch ein Umzugsunternehmen ist die Anzahl auf vier Mitarbeitende des Umzugsunternehmens begrenzt. Bei privat organisierten Umzügen können bis zu vier Umzugshelfer*innen unterstützen.

Hinweis: Eine Vorsprache bei den Bürgerdiensten zur An- oder Ummeldung ist derzeit leider nicht möglich. Das Ministerium des Inneren des Landes NRW hat per Erlass vom 17. März 2020 mitgeteilt, dass Bußgelder im Zusammenhang mit der Verletzung der Meldepflicht für mindestes sechs Wochen nach Ein- bzw. Auszug nicht zu verhängen sind. Eine Erfüllung der Meldepflicht (hier: Anmeldung in Dortmund) im schriftlichen Verfahren ist angesichts der Regelung in § 23 Abs. 1 Bundesmeldegesetz rechtlich nicht zulässig. Hier finden Sie weitere Informationen zum Verfahren sowie die Kontaktdaten der Bürgerdienste.

Wie kann ich der Risikogruppe helfen und mich engagieren?

Weitere Informationen dazu finden Sie hier .

Was muss ich als Arbeitgeber wissen?

Arbeitgeber wenden sich bitte an ihren arbeitsmedizinischen Dienst. Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet die arbeitsmedizinische Betreuung seiner Angestellten sicherzustellen. Bei weiteren Fragen ist die Berufsgenossenschaft zuständig.

Darüber hinaus finden Sie hier einen Katalog an Fragen und Antworten für Dortmunder Unternehmen und Selbstständige zum Corona-Virus.

Unternehmer*innen der Dortmunder Kultur- und Kreativwirtschaft erhalten hier einen Überblick zum Thema.

Weitere Informationen liefert außerdem das folgende Video: www.digitalveranstaltung-coronavirus.dortmund.de (Stand: 11.03.2020, 10:00 Uhr)

Welche Unterstützungsangebote gibt es für Obachlose in Dortmund?

Die Standardsysteme bleiben erhalten. Dazu gehören u.a. die Männerübernachtungsstelle, die nun auch zusätzlich tagsüber für die Menschen, die dort übernachten, geöffnet bleibt sowie die Frauenübernachtungsstelle, die ohnehin 24 Stunden geöffnet ist. Auch die zentrale Stelle der Diakonie bleibt noch mit einem eingeschränkten Angebot geöffnet. An der Bornstraße und am Gasthaus wird es weiterhin medizinische Betreuung geben. Es hat sich ein Netzwerk gebildet, dass sieben Tage die Woche die Weitergabe von Lunchpakete an Obdachlose sicherstellt.

Weitere Informationen, u.a. zu den Öffnungszeiten von Ausgabestellen für Essenspakete sowie von ärztlichen Versorgungsstrukturen, finden Sie hier .

Wie stellen sich die Dortmunder Friedhöfe auf das Thema ein?

Ab sofort nehmen die "Friedhöfe Dortmund" keine Termine mehr für Trauerfeiern in städtischen Trauerhallen an. Der Eigenbetrieb mit insgesamt 32 Friedhöfen im Dortmunder Stadtgebiet wird aber fest zugesagte Termine für die nächsten Tage nicht absagen.

Die Friedhöfe bitten um Verständnis, dass die empfohlenen Abstandsregelungen für Besucher in den Trauerhallen schlicht nicht einzuhalten sind und Trauerfeiern somit ein Risiko bedeuten. Dennoch möchte die Friedhofsverwaltung Hinterbliebenen einen möglichst würdevollen Abschied direkt am Grab ermöglichen. Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familienkreis, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern eingehalten werden.

Wo kann ich Verstöße gegen die aktuell geltende Rechtsverordnung (CoronaSchVO) melden?

Verstöße können der Leitstelle des Ordnungsamtes der Stadt Dortmund unter der Telefonnummer 0231 50-28888 bzw. in dringenden Fällen über die 110 gemeldet werden.