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Informationen zum Coronavirus

Häufig gestellte Fragen zu Kitas, Schulen und Familien

Helfen Sie als Eltern mit und bitten Sie Ihre Kinder, die Grundregeln und die Maskenpflicht in Schulen, Bussen und Bahnen einzuhalten. Es gilt für uns alle, Kontakte zu beschränken und die Regeln AHA+L+A einzuhalten: Abstand halten, Hygiene beachten, Maske tragen sowie regelmäßiges Lüften und die Corona-Warn-App nutzen!

Im Newsletter für Dortmunder Eltern finden Sie darüber hinaus aktuelle Informationen zur Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege sowie Schule / Offene Ganztagsbetreuung:

Newsletter für Dortmunder Eltern vom 17.08.2021 [pdf, 968 kB]

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen und Antworten zur Betreuungssituation in Dortmund finden Sie in den FAQs unten auf dieser Seite sowie auf der Seite von FABIDO.

Allgemeine Informationen

Die Schul- bzw. Kita-Leitung meines Kindes hat eine Quarantäne ausgesprochen. Müssen wir uns daran halten?

Eine Quarantäne wird grundsätzlich nur vom Gesundheitsamt angeordnet. Die Leitung der Einrichtung kann jedoch vorsorgliche Maßnahmen, wie zeitweilige Gruppenschließungen oder Regelungen für einzelne Schulklassen vornehmen, um die Gesundheit von Kindern und Mitarbeitenden schnell und präventiv zu schützen. Diese vorsorglichen Maßnahmen werden stets in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt erarbeitet. Wenn also die Leitung einer Einrichtung mitteilt, dass nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt eine Quarantäne ausgesprochen wird, gilt dies.

Gibt es Unterstützungsangebote bei Erziehungs- und Familienfragen?

Ja. Die Erziehungs- und Familienberatungsstellen des Jugendamtes und der freien Träger bieten in der jetzigen Situation, in der viel Zeit gemeinsam zu Hause verbracht wird, allen Kindern, Jugendlichen und Eltern eine telefonische Beratung an.

Die Beratungsstellen in den Stadtbezirken sind telefonisch direkt erreichbar.

Wo finde ich Informationen zu Erreichbarkeiten und aktuellen Angeboten des Jugendamtes der Stadt Dortmund?

Auf dieser Sonderseite des Jugendamts finden Sie weitere Informationen.

Wo finde ich Hilfsangebote zum Thema "Häusliche Gewalt"?

Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die von Gewalt im direkten sozialen Umfeld betroffen sind, kann die aktuelle Situation bedeuten, Täter*innen ständig ausgeliefert zu sein.

Das Gleichstellungsbüro möchte Betroffene und Bezugspersonen ermutigen, sich Unterstützung bei sexualisierter oder häuslicher Gewalt zu suchen und damit nicht allein zu bleiben. Fachberatungsstellen und andere Hilfseinrichtungen sind auch weiterhin telefonisch und online erreichbar und unterstützen im Einzelfall.

Eine Übersicht zu Beratungsstellen, Hilfsangebote und Hotlines finden Sie auf der Seite des Gleichstellungsbüros.

Warum nennt die Stadt Dortmund nicht täglich die von Corona-Neuinfektionen betroffenen Schulen und Kindertageseinrichtungen?

Aufgrund des hochdynamischen Infektionsgeschehens ist eine tägliche Abbildung der Corona-Neuinfektionen in den Dortmunder Schulen und Kindertageseinrichtungen mit dem Update zum Coronavirus nicht möglich. Bei einem Infektionsgeschehen in einer Kindertageseinrichtung oder Schule werden die Betroffenen und ihre Angehörigen sowie die Schulleitung und das Personal umgehend informiert und über das weitere Vorgehen aufgeklärt. Genau wie bei einem Infektionsgeschehen an einem anderen Ort erfolgt eine Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt, das individuelle Maßnahmen trifft. Muss eine Einrichtung wegen eines Infektionsgeschehens ggf. komplett schließen, wird dies seitens der Stadt Dortmund bekanntgegeben.

In der Pressekonferenz nach der Sitzung des Verwaltungsvorstandes informiert die Stadtspitze wöchentlich über die generelle Situation an Schulen und Kindertageseinrichtung.


Schule

Zum Thema

Bitte informieren Sie sich zum Thema "Schule" grundsätzlich auf den Seiten des Minsteriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Wie verhalte ich mich, wenn mein Kind Krankheitssymptome zeigt?

Bitte denken Sie daran, dass es eine gemeinsame Aufgabe von Eltern und Schule ist, alle Kinder und alle am Schulleben Beteiligte sowie deren Familien vor einer Infektion zu schützen.

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen gibt auf seiner Homepage Handlungsempfehlungen für Eltern für das Vorgehen bei einer Erkrankung ihrer schulpflichtigen Kinder. Die Handlungsempfehlung wird mehrsprachig zur Verfügung gestellt.

Kindertageseinrichtung und Kindertagespflege

Es kann zu Einschränkungen kommen, lokal oder auch landesweit, wenn die Entwicklung des Infektionsgeschehens dies erfordert.

Wie verhalte ich mich, wenn mein Kind Krankheitssymptome zeigt?

Ganz grundsätzlich gilt: Kinder mit Fieber und/oder Symptomen, die nach Einschätzung der Eltern und der Einrichtung oder Kindertagespflegestelle auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, sollen nicht betreut werden. Treten die Symptome in der Kindertagesbetreuung auf, sind die Kinder von ihren Eltern abzuholen.

Die Kinder sollen sich zu Hause auskurieren und ggf. einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt vorgestellt werden. Für die Wiederaufnahme ist kein ärztliches Attest erforderlich. Dies galt vor der Pandemie und es gilt auch in Zeiten der Pandemie.

Ein besonderes Augenmerk ist auf Symptome zu legen, die auch für eine COVID-19 Erkrankung kennzeichnend sein können (wie z.B. Fieber, trockener Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Muskel- und Gliederschmerzen). Eltern sind in der Verantwortung, die Symptome ggf. ärztlich abzuklären.

Muss mein Kind also schon bei Schnupfen zuhause bleiben?

Auch Schnupfen kann nach Aussage des RKI zu den Symptomen einer COVID-19-Erkrankung gehören. Daher muss das Kind in diesem Fall zunächst zu Hause bleiben und über einen Zeitraum von 24 Std beobachtet werden. Bei auftretendem Fieber oder weiteren Covid 19-ähnlichen Symptomen sollte unbedingt ein Arzt zur Abklärung aufgesucht werden.

Wenn keine weiteren Symptome auftreten, kann das Kind nach 24 Std. wieder die Kita besuchen.

Schaubild zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern.

In meiner FABIDO-Kita wurde ein Kind oder eine Mitarbeiter*in positiv getestet. Welche Folgen hat dies für die Betreuungssituation?

Die Mitarbeiter*innen von FABIDO informieren Sie umfassend nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt, ob die positive Testung für Ihr Kind und Sie relevant ist und welche Maßnahmen gegebenenfalls. zu treffen sind.

Die Regelungen in Kitas freier Träger erfragen Sie bitte direkt in der Einrichtung.

Mein Kind kann aufgrund einer Quarantäneregelung die FABIDO-Kita nicht besuchen. Habe ich Anspruch auf einen Notdienstplatz in einer anderen FABIDO-Kita?

Aufgrund der COVID-19 Pandemie vermeidet FABIDO derzeit jegliche Vermischung von Kindern oder Personal zwischen unterschiedlichen Tageseinrichtungen. So reduzieren wir wirksam zusätzliche Kontaktketten. Aus diesem Grund gibt es derzeit keine Notdienstregelungen zwischen unterschiedlichen Tageseinrichtungen. Eine Betreuung in einer anderen Tageseinrichtung ist daher nicht möglich.

In der Bring- und Abholsituation darf ich als Elternteil nicht mehr die Gruppe meines Kindes betreten. Muss ich mich daran halten?

Die Leitungskräfte der Tageseinrichtungen tragen für die Einhaltung und Umsetzung des jeweiligen Hygienekonzeptes ihrer Einrichtung die Verantwortung. Alle Maßnahmen die diesbezüglich von ihnen getroffen werden, dienen dem Schutz aller Kinder und der Mitarbeitenden und sind an die jeweilige Situation angepasst. Dazu kann auch ein Betretungsverbot für Eltern gehören das sich auf die Gruppe oder sogar auf die gesamte Tageseinrichtung bezieht.

In meiner Kita finden vor Ort keine Elterngespräche mehr statt. Kann ich dies einfordern?

Elterngespräche sind unerlässlich für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Rahmen der Erziehungspartnerschaft. Gespräche können und dürfen im Rahmen der gültigen Hygieneregeln in den FABIDO-Kitas durchgeführt werden.

Regelungen in Kitas anderer Träger erfragen Sie bitte direkt in der Einrichtung.