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Informationen zum Coronavirus

Häufig gestellte Fragen zu Kitas, Schulen und Familien

Stand: 16.11.2020

Schuldezernentin Daniela Schneckenburger zur aktuellen Situation an Schulen Quelle: YouTube

Helfen Sie als Eltern mit und bitten Sie Ihre Kinder, die Grundregeln und die Maskenpflicht in Schulen, Bussen und Bahnen einzuhalten. Es gilt für uns alle, Kontakte zu beschränken und die Regeln AHA+L+A einzuhalten: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen sowie regelmäßiges Lüften und die Corona-Warn-App nutzen!

In den Newslettern für Dortmunder Eltern finden Sie darüber hinaus aktuelle Informationen zur Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege sowie Schule / Offene Ganztagsbetreuung:

Newsletter für Dortmunder Eltern vom 27.11.2020 [pdf, 1,0 MB]
Newsletter für Dortmunder Eltern vom 13.11.2020 [pdf, 982 kB]
Newsletter für Dortmunder Eltern vom 06.11.2020 [pdf, 1,1 MB]
Newsletter für Dortmunder Eltern vom 23.10.2020 [pdf, 758 kB]
Newsletter für Dortmunder Eltern vom 02.10.2020 [pdf, 855 kB]
Newsletter für Dortmunder Eltern vom 02.09.2020 [pdf, 747 kB]
Newsletter für Dortmunder Eltern vom 22.06.2020 [pdf, 809 kB]
Newsletter für Dortmunder Eltern vom 08.06.2020 [pdf, 719 kB]
Newsletter für Dortmunder Eltern vom 20.05.2020 [pdf, 714 kB]
Newsletter für Dortmunder Eltern vom 18.05.2020 [pdf, 620 kB]
Newsletter für Dortmunder Eltern vom 11.05.2020 [pdf, 807 kB]
Newsletter für Dortmunder Eltern vom 30.04.2020 [pdf, 945 kB]
Newsletter für Dortmunder Eltern vom 24.04.2020 [pdf, 909 kB]

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen und Antworten zur Betreuungssituation in Dortmund finden Sie in den FAQs unten auf dieser Seite sowie auf der Seite von FABIDO.

Allgemeine Informationen

Die Schul- bzw. Kita-Leitung meines Kindes hat eine Quarantäne ausgesprochen. Müssen wir uns daran halten?

Eine Quarantäne wird grundsätzlich nur vom Gesundheitsamt angeordnet. Die Leitung der Einrichtung kann jedoch vorsorgliche Maßnahmen, wie zeitweilige Gruppenschließungen oder Regelungen für einzelne Schulklassen vornehmen, um die Gesundheit von Kindern und Mitarbeitenden schnell und präventiv zu schützen. Diese vorsorglichen Maßnahmen werden stets in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt erarbeitet. Wenn also die Leitung einer Einrichtung mitteilt, dass nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt eine Quarantäne ausgesprochen wird, gilt dies.

Die Schul- bzw. Kita-Leitung meines Kindes hat eine Quarantäne ausgesprochen. Von wem werde ich über die Aufhebung der Quarantäne benachrichtigt?

Eine Quarantäne wird grundsätzlich nur vom Gesundheitsamt angeordnet und erfolgt in schriftlicher Form. In dieser Anordnung ist ein Enddatum der Quarantäne aufgeführt.

Bei einer vorsorglichen Schließung informieren Sie die Mitarbeitenden der Einrichtung über das Ende der Maßnahmen.

Kann ich mich als Lehrer*in oder als Erzieher*in kostenlos testen lassen?

Das Klinikum Dortmund Mitte eröffnet ab Donnerstag, 3. September 2020 eine Diagnostikstelle speziell für Schul- und Kita-Personal. Voraussetzung ist ein Beschäftigungsnachweis der entsprechenden Einrichtung inklusive Stempel.

Termine sind online zu reservieren. Alle Informationen finden Sie auf der Internetseite des Klinikums Dortmund.

Gibt es Unterstützungsangebote bei Erziehungs- und Familienfragen?

Ja. Die Erziehungs- und Familienberatungsstellen des Jugendamtes und der freien Träger bieten in der jetzigen Situation, in der viel Zeit gemeinsam zu Hause verbracht wird, allen Kindern, Jugendlichen und Eltern eine telefonische Beratung an.

Die Beratungsstellen in den Stadtbezirken sind telefonisch direkt erreichbar.

Wo finde ich Informationen zu Erreichbarkeiten und aktuellen Angeboten des Jugendamtes der Stadt Dortmund?

Auf dieser Sonderseite des Jugendamts finden Sie weitere Informationen.

Wo finde ich Hilfsangebote zum Thema "Häusliche Gewalt"?

Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die von Gewalt im direkten sozialen Umfeld betroffen sind, kann die aktuelle Situation bedeuten, Täter*innen ständig ausgeliefert zu sein.

Das Gleichstellungsbüro möchte Betroffene und Bezugspersonen ermutigen, sich Unterstützung bei sexualisierter oder häuslicher Gewalt zu suchen und damit nicht allein zu bleiben. Fachberatungsstellen und andere Hilfseinrichtungen sind auch weiterhin telefonisch und online erreichbar und unterstützen im Einzelfall.

Eine Übersicht zu Beratungsstellen, Hilfsangebote und Hotlines finden Sie auf der Seite des Gleichstellungsbüros.

Warum nennt die Stadt Dortmund nicht täglich die von Corona-Neuinfektionen betroffenen Schulen und Kindertageseinrichtungen?

Aufgrund des hochdynamischen Infektionsgeschehens ist eine tägliche Abbildung der Corona-Neuinfektionen in den Dortmunder Schulen und Kindertageseinrichtungen mit dem Update zum Coronavirus nicht möglich. Bei einem Infektionsgeschehen in einer Kindertageseinrichtung oder Schule werden die Betroffenen und ihre Angehörigen sowie die Schulleitung und das Personal umgehend informiert und über das weitere Vorgehen aufgeklärt. Genau wie bei einem Infektionsgeschehen an einem anderen Ort erfolgt eine Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt, das individuelle Maßnahmen trifft. Muss eine Einrichtung wegen eines Infektionsgeschehens ggf. komplett schließen, wird dies seitens der Stadt Dortmund bekanntgegeben.

In der Pressekonferenz nach der Sitzung des Verwaltungsvorstandes informiert die Stadtspitze wöchentlich über die generelle Situation an Schulen und Kindertageseinrichtung.


Schule

Wie verhalte ich mich, wenn mein Kind Krankheitssymptome zeigt?

Bitte denken Sie daran, dass es eine gemeinsame Aufgabe von Eltern und Schule ist, alle Kinder und alle am Schulleben Beteiligte sowie deren Familien vor einer Infektion zu schützen.

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen gibt auf seiner Homepage Handlungsempfehlungen für Eltern für das Vorgehen bei einer Erkrankung ihrer schulpflichtigen Kinder. Die Handlungsempfehlung wird mehrsprachig zur Verfügung gestellt.

Wann beginnen in diesem Jahr die Weihnachtsferien?

Um das Infektionsrisiko im Hinblick auf die Weihnachtsfeiertage zu senken, sollen die Weihnachtsferien in diesem Jahr früher beginnen. Der letzte Schultag wird bereits Freitag, der 18. Dezember 2020 sein.

Was kann ich machen, wenn ich mein Kind am 21. und 22. Dezember nicht betreuen kann?

Die beiden unterrichtsfreien Tage am 21. und 22. Dezember 2020 sind keine dienstfreien Tage für die Lehrerinnen und Lehrer sowie den weiteren an den Schulen Tätigen (Fachkräfte der OGS). Die Schulen haben demnach weiterhin die Aufgabe, den berechtigten Interessen von Eltern auf eine Betreuung ihrer Kinder am 21. und 22. Dezember 2020 nachzukommen.

Daher findet an diesen Tagen in den Schulen eine Notbetreuung statt, soweit hierfür ein Bedarf besteht. Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6, deren Eltern dies bei der Schule beantragen. Hierfür steht ein Formular zur Verfügung. Eine frühzeitige Antragsstellung kann dazu beitragen, allen Beteiligten Planungssicherheit zu geben.

Der zeitliche Umfang der Notbetreuung richtet sich nach der allgemeinen Unterrichtszeit an den genannten Tagen. Die Notbetreuung von Schülerinnen und Schülern, die auch sonst an Ganztags- und Betreuungsangeboten teilnehmen, umfasst diesen Zeitrahmen.

Das Formular zur Antragstellung

Wie soll in den Klassenräumen das Infektionsrisiko reduziert werden?

Die Konferenz der Kultusminister*innen hat das Umweltbundesamt gebeten, Empfehlungen zu einem Luftaustausch in Unterrichtsräumen zur Reduzierung des Infektionsrisikos zusammenzustellen. Die darin enthaltenen Empfehlungen sind klar formuliert und leicht zu befolgen:

- Stoßlüften alle 20 Minuten.

- Querlüften wo immer es möglich ist.

- Lüften während der gesamten Pausendauer.

Hier finden Sie die Pressemitteilung von Umweltbundesamt und Kultusministerkonferenz.

Warum werden in Dortmunder Schulen keine CO²-Ampeln oder Luftreinigungsgeräte genutzt?

Bei regelmäßigem Lüften der Klassenräume werden CO²-Messgeräte wie die sogenannten "CO²-Ampeln" nicht benötigt, da hinreichender Luftaustausch mit frischer Außenluft ohnehin durch die Dienstanweisung an Lehrkräfte, nach der Formel 20-5-20 zu lüften, erfolgt. Die Stadt Dortmund hat deshalb entschieden, keine "CO²-Ampeln" zu beschaffen. Der Einsatz der Geräte an Schulen, bspw. in Projekten wie „Jugend forscht“ o.a. ist selbstverständlich zulässig.

Die Stadt Dortmund prüft derzeit, ob mobile Luftreinigungsgeräte, die von der Landesregierung mit einem 50-Millionen- Euro-Sonderprogramm zum Erwerb mobiler Luftfiltergeräte für Schulen und Sporthallen gefördert werden, an Dortmunder Schulen eingesetzt werden können. Förderungsfähig sind die Geräte nur, wenn die Räume nicht natürlich oder über vorhandene Technische Anlagen gelüftet werden können. Die natürliche Belüftbarkeit von Unterrichtsräumen wurde an Dortmunder Schulen in den letzten Wochen durch zahlreiche Maßnahmen weitestgehend sichergestellt. Daher kommen nur wenige Räume für den Einsatz der geförderten mobilen Luftfiltergeräte in Frage.

Wie sollen überfüllte Busse und Stadtbahnen zu Schulbeginn verhindert werden?

Seit dem Frühsommer finden in Dortmund immer wieder Gespräche zwischen Schulleitungen und DSW21 über die Entzerrung des Schüler*innen-Verkehrs im ÖPNV statt. An vielen Stellen sind dadurch Anfangszeiten des Unterrichtes entzerrt worden. Die DSW21 lieferten den Schulen zur besseren Beratung der Schülerinnen und Schüler eine Übersicht der zusätzlichen Fahrten, die nicht im gedruckten Fahrplan ersichtlich sind, sondern nur über die Fahrplan-App zur Verfügung stehen.

Die DSW21 organisieren ihr Leistungsangebot immer in Zusammenarbeit mit privaten Busunternehmen. Im Linienverkehr (dazu gehört auch der Schüler*innen-Verkehr) fahren neben den DSW21-Bussen auch Busse von derzeit acht Fremdunternehmern. Gerade in der Bewältigung des Schüler*innen-Verkehrs arbeiten die DSW21 gerne mit den Fremdunternehmen zusammen, um eine höhere Flexibilität zu erzielen als bei den eigenen in Dienstpläne eingebundenen und miteinander verknüpften Linien- und E-Wagenfahrten.

Hinweise und Verhaltensregeln für die Schülerbeförderung im ÖPNV/Schülerspezialverkehr.

Kindertageseinrichtung und Kindertagespflege

Für die Kindertagesbetreuung gilt nach den Schließungen im Frühjahr seit Sommer wieder der Regelbetrieb. Diese Öffnung erfolgt grundsätzlich unbefristet. Es kann aber wieder zu Einschränkungen kommen, lokal oder auch landesweit, wenn die Entwicklung des Infektionsgeschehens dies erfordert.

Zum Thema

Bitte informieren Sie sich diesem Thema auch auf den Seiten des Minsteriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen zum Regelbetrieb in Corona-Zeiten können Sie auch dem Schreiben des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW vom 28.07.2020 entnehmen.

Wie verhalte ich mich, wenn mein Kind Krankheitssymptome zeigt?

Ganz grundsätzlich gilt: Kinder mit Fieber und/oder Symptomen, die nach Einschätzung der Eltern und der Einrichtung oder Kindertagespflegestelle auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, sollen nicht betreut werden. Treten die Symptome in der Kindertagesbetreuung auf, sind die Kinder von ihren Eltern abzuholen.

Die Kinder sollen sich zu Hause auskurieren und ggf. einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt vorgestellt werden. Für die Wiederaufnahme ist kein ärztliches Attest erforderlich. Dies galt vor der Pandemie und es gilt auch in Zeiten der Pandemie.

Ein besonderes Augenmerk ist auf Symptome zu legen, die auch für eine COVID-19 Erkrankung kennzeichnend sein können (wie z.B. Fieber, trockener Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Muskel- und Gliederschmerzen). Eltern sind in der Verantwortung, die Symptome ggf. ärztlich abzuklären.

Muss mein Kind also schon bei Schnupfen zuhause bleiben?

Auch Schnupfen kann nach Aussage des RKI zu den Symptomen einer COVID-19-Erkrankung gehören. Daher muss das Kind in diesem Fall zunächst zu Hause bleiben und über einen Zeitraum von 24 Std beobachtet werden. Bei auftretendem Fieber oder weiteren Covid 19-ähnlichen Symptomen sollte unbedingt ein Arzt zur Abklärung aufgesucht werden.

Wenn keine weiteren Symptome auftreten, kann das Kind nach 24 Std. wieder die Kita besuchen.

Schaubild zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern.

In meiner FABIDO-Kita wurde ein Kind oder eine Mitarbeiter*in positiv getestet. Welche Folgen hat dies für die Betreuungssituation?

Die Mitarbeiter*innen von FABIDO informieren Sie umfassend nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt, ob die positive Testung für Ihr Kind und Sie relevant ist und welche Maßnahmen gegebenenfalls. zu treffen sind.

Die Regelungen in Kitas freier Träger erfragen Sie bitte direkt in der Einrichtung.

In meiner Kita wird die Betreuungszeit aufgrund von Personalmangel reduziert. Habe ich Anspruch auf Rückerstattung des Elternbeitrages?

Nein, dieser Anspruch besteht nicht.

Mein Kind kann aufgrund einer Quarantäneregelung die FABIDO-Kita nicht besuchen. Habe ich Anspruch auf einen Notdienstplatz in einer anderen FABIDO-Kita?

Aufgrund der COVID-19 Pandemie vermeidet FABIDO derzeit jegliche Vermischung von Kindern oder Personal zwischen unterschiedlichen Tageseinrichtungen. So reduzieren wir wirksam zusätzliche Kontaktketten. Aus diesem Grund gibt es derzeit keine Notdienstregelungen zwischen unterschiedlichen Tageseinrichtungen. Eine Betreuung in einer anderen Tageseinrichtung ist daher nicht möglich.

In der Bring- und Abholsituation darf ich als Elternteil nicht mehr die Gruppe meines Kindes betreten. Muss ich mich daran halten?

Die Leitungskräfte der Tageseinrichtungen tragen für die Einhaltung und Umsetzung des jeweiligen Hygienekonzeptes ihrer Einrichtung die Verantwortung. Alle Maßnahmen die diesbezüglich von ihnen getroffen werden, dienen dem Schutz aller Kinder und der Mitarbeitenden und sind an die jeweilige Situation angepasst. Dazu kann auch ein Betretungsverbot für Eltern gehören das sich auf die Gruppe oder sogar auf die gesamte Tageseinrichtung bezieht.

In meiner der Kita finden vor Ort keine Elterngespräche mehr statt. Kann ich dies einfordern?

Elterngespräche sind unerlässlich für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Rahmen der Erziehungspartnerschaft. Gespräche können und dürfen im Rahmen der gültigen Hygieneregeln in den FABIDO-Kitas durchgeführt werden.

Regelungen in Kitas anderer Träger erfragen Sie bitte direkt in der Einrichtung.