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Informationen zum Coronavirus

Häufig gestellte Fragen zum Thema Senioren, Pflegeheime, Krankenhäuser

Zum Thema

Weitere Informationen und die aktuell gültigen Allgemeinverfügungen finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Robrt-Koch-Institut (RKI) stellt eine mehrseitige Ausarbeitung mit Hinweisen zur COVID-19-Prävention für genannte Einrichungen bereit.

Darf ich meine Angehörigen in Pflegeheimen weiterhin besuchen?

Ja. Besuche in Pflegeeinrichtungen, Wohnhäusern der Eingliederungshilfe und Einrichtungen für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten müssen zur Vermeidung von Infektionsgefahren aber unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch Instituts (RKI) organisiert und durchgeführt werden. Das Recht der Bewohner*innen auf Teilhabe und soziale Kontakte soll dennoch so wenig wie möglich beschränkt werden.

Wie oft darf ich Angehörige in Pflegeheimen und den genannten sonstigen Wohnformen besuchen?

Besuche sind derzeit auf je zwei Besuche pro Tag und Bewohner*in durch maximal zwei Personen zu beschränken - im Außenbereich dürfen Bewohner*innen von bis zu vier Personen besucht werden.

Alle Einrichtungen haben individuelle Besuchskonzepte, die Sie über die Internetseite der Einrichtung einsehen oder über die Einrichtung erfragen können. Sollte es in einer Einrichtung zu einem aktuellen Corona-Ausbruch gekommen sein, kann es geschehen, dass das Gesundheitsamt eine Quarantäne anordnet. Dann sind in bestimmten Wohnbereichen, möglicherweise auch in der gesamten Einrichtung, für einen begrenzten Zeitraum keine Besuche mehr möglich. Es wird empfohlen, sich vor einem Besuch über die aktuellen Bedingungen zu informieren.

Welche Regelungen gelten für Besucher*innen, Bewohner*innen und Beschäftigte?

Für vollstationäre Pflegeeinrichtungen sowie vergleichbare besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe gelten zum besonderen Schutz der betreuten Menschen erhöhte Infektionsschutzanforderungen.

  • Für Besucher*innen der Einrichtungen ist das Tragen einer FFP2-Maske obligatorisch, soweit dies nicht individuell aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen zu einer erheblichen Belastung führt. Ihnen soll soweit möglich vor dem Besuch ein Schnelltest empfohlen und angeboten werden.
  • Bewohner*innen der Einrichtungen sind soweit möglich einmal in der Woche durch Schnelltests zu testen. Sofern die Bewohnerinnen und Bewohner die Einrichtungen verlassen, sind sie bei der Rückkehr und ein zweites Mal drei Tage nach der Rückkehr mit einem Schnelltest zu testen.
  • Das Pflegepersonal und weitere Beschäftigte der Einrichtungen, die die zum Aufenthalt von Patienten*innen und Bewohner*innen dienenden Räume betreten, sind mindestens an jedem dritten Tag auf das Vorliegen einer SARS-CoV-2 Infektion (mindestens mittels Schnelltest) zu testen. Dies gilt auch für das Personal ambulanter Pflegedienste, soweit es Kontakt zu den Pflegebedürftigen hat. Die Beschäftigten haben beim unmittelbaren Kontakt mit den zu betreuenden Personen eine FFP2-Maske zu tragen.

Die Schnelltestungen sind leider gegenüber den üblichen, in einem Labor durchgeführten Tests mit einer nicht unerheblichen Ungenauigkeit behaftet. Weitere Informationen dazu gibt es in der Antwort auf die folgende Frage.

Was muss ich zu den Schnelltests wissen?

  • Ein negativer Test kann falsch negativ sein, wenn Sie zu wenig Virusmaterial in Ihrem Abstrich haben oder der Abstrich nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Eine hundertprozentige Sicherheit liefert keiner der gängigen Schnelltests, da sie nur in bestimmten Phasen der Erkrankung annähernd sichere Ergebnisse liefern können. Ein negativer Test bedeutet daher nicht, dass Sie innerhalb der Einrichtung auf die AHA-Regeln (Abstand, Händedesinfektion, Alltags/bzw. FFP2 Maske) verzichten dürfen.
  • Sie sollten auch wissen, dass ein negatives Testergebnis, unabhängig davon, ob es ein Schnelltest oder eine Labortestung (PCR) gewesen ist, nur eine Momentaufnahme darstellt. Das bedeutet: am Tag der Testung müssen Sie bei der Schnelltestung mit einem Risiko eines falschen Ergebnisses rechnen. Bei einer PCR-Testung durch ein Labor können Sie relativ sicher sein, nicht infektiös zu sein. Das kann am Folgetag bereits ganz anders sein.
  • Ein positiver Test bedeutet, dass dieser so schnell wie möglich durch einen Labortest (PCR) überprüft werden muss. Das positive Schnelltestergebnis muss an das Gesundheitsamt übermittelt werden. Die Überprüfung mittels PCR-Test ist über das niedergelassene System (Hausarzt) durchzuführen. Bis zum Ergebnis dieses zweiten Testes begeben Sie sich in häusliche Absonderung und meiden jegliche Kontakte. Ein Besuch in o.a. Einrichtungen ist Ihnen untersagt.
  • Eine Testung in einer Einrichtung dient nicht dazu, ggfs. vorhandene Erkältungssymptome durch einen Test abzuklären. Wenn Sie unter Symptomen wie: Fieber, Schnupfen, Kopfschmerzen, Husten, Halsschmerzen, akuten Geruchs- oder Geschmacksverlust leiden, dürfen Sie die Einrichtung zu Besuchszwecken nicht betreten.

Welche Regelungen gelten in Dortmunder Krankenhäusern?

Besuche in Krankenhäusern sind grundsätzlich untersagt. Darauf haben sich die Stadt Dortmund und die Dortmunder Krankenhäuser vorerst weiter geeinigt. Gerade in Krankenhäusern befinden sich immunschwache Menschen, die geschützt werden sollen.

Ausnahmen in begründeten Einzelfällen sind möglich, aber nur nach ärztlicher/pflegerischer Vereinbarung per Telefon. Auch in allen Krankenhäusern für besondere klinische Situationen, z.B. Schwerst- oder Langzeiterkrankungen, Geburts-/Kinderstationen und auf Palliativstationen sind Besuche im Einzelfall möglich. In diesen Fällen werden die Besucher*innen über die notwendigen hygienischen Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen durch die behandelnden Ärzt*innen informiert.

In den psychiatrischen Krankenhäusern bzw. psychiatrischen Abteilungen werden Besuche weiterhin gesondert geregelt.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite des Klinikums Dortmund.

Warum dürfen in Krankenhäusern keine Besuche stattfinden?

Die Dortmunder Krankenhäuser untersuchen seit Monaten alle Patient*innen bei Aufnahme auf SARS-CoV-2. Unter 1.000 symptomlosen Dortmunder*innen sind dabei drei bis vier Personen positiv. Dies bedeutet, dass auch unter 1.000 (symptomlosen) Besucher*innen in Krankenhäusern drei bis vier Menschen infektiös wären. Daher ist es umso wichtiger, gerade Einrichtungen in kritischen Bereichen wie die Krankenhäuser vor Vireneintrag zu schützen. Es geht darum, Patienten*innen und Personal zu schützen.