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Informationen zum Coronavirus

Häufig gestellte Fragen zu Gewerbe, Gastronomie, Freizeit, Kultur und Veranstaltungen in Dortmund

Stand: 29.05.2020, 14:00 Uhr

Um Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sind alle Veranstaltungen bis auf weiteres in Dortmund untersagt. Dies schließt grundsätzlich auch Versammlungen unter freiem Himmel (wie Demonstrationen) ein, die nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung zugelassen werden können.
Ausgenommen sind nur solche Veranstaltungen, die aus Gründen überwiegenden öffentlichen Interesses notwendig und für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge oder der Versorgung der Bevölkerung unerlässlich sind.
Dazu gehören zum Beispiel auch Wochenmärkte, auf denen die Menschen im Rahmen der Nahversorgung Lebensmittel kaufen können sowie politische Veranstaltungen von Parteien, Aufstellungsversammlungen zur Kommunalwahl und Blutspendetermine.
Zulässig sind auch Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Gemeinschaften, Parteien oder Vereine.
Ab dem 20. April sind darüber hinaus Lehr- und Praxisveranstaltungen und Prüfungen an Hochschulen sowie Prüfungen, durch die ein kirchlicher oder staatlicher Studiengang abgeschlossen wird, zulässig.
Dabei sind jeweils die Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zu gewährleisten.

Großveranstaltungen sind bis zum 31.08. untersagt.

Weitere Informationen:

Die Umsetzung der Rechtsverordnung wirft trotz der gewählten Formulierungen eine Reihe von Abgrenzungsfragen auf. Um für die Dortmunder Betriebe Rechtsklarheit zu schaffen, hat das Ordnungsamt der Stadt Dortmund die hier verlinkte Übersichtstabelle entwickelt, die ausweist, welche Betriebsarten in welchem Maße auch weiterhin stationär betrieben bzw. auf der Grundlage der Rechtsverordnung vorübergehend nicht stationär betrieben werden dürfen.

Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern wird in den kommenden Tagen auch weiter aktualisiert.

Finden Veranstaltungen weiterhin statt?

Am 11. März 2020 haben die Stadt Dortmund und Oberbürgermeister Ullrich Sierau alle ihre öffentlichen Veranstaltungen bis Mitte April abgesagt, nachdem am Tag zuvor die Landesregierung Nordrhein-Westfalen per Erlass die Durchführung von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmer*innen für ganz Nordrhein-Westfalen untersagt hatte. Mit der Allgemeinverfügung vom 14. März wurden im nächsten Schritt sämtliche öffentliche Veranstaltungen auf dem Gebiet der Stadt Dortmund in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel bis einschließlich 19. April untersagt.

Am 24. März hat die Stadt Dortmund den Zeitraum für die Absage von städtischen Veranstaltungen verlängert und nunmehr bis einschließlich 1. Juni alle Veranstaltungen der Stadt oder solche mit städtischer Beteiligung abgesagt. Weitere Informationen finden Sie hier .

Bei Konzerten und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten (Kultur-)Einrichtungen sowie auf Veranstaltungsbereichen im Freien mit bis zu einem Viertel der regulären Zuschauerkapazität, höchstens aber 100 Zuschauern, sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu den vom Kontaktverbot ausgenommenen Gruppen gehören, zur dauerhaften guten Durchlüftung der Räumlichkeit, insbesondere im Bühnenbereich, zur Rückverfolgbarkeit ggf. zur Umsetzung einer Pflicht zum Tragen einer MundNase-Bedeckung sicherzustellen. Bei Aufführungen mit Sprechtheater, Musik mit Blasinstrumenten oder Gesang muss der Abstand zwischen Publikum und Bühne mindestens 3 Meter betragen. Konzerte und Aufführungen mit mehr Zuschauern sind auf der Grundlage eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten zulässig, das mindestens die vorstehenden Maßgaben absichert.

Großveranstaltungen wie Volksfeste, Jahrmärkte, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Sportfeste, Schützenfeste, Weinfeste, Musikfeste und Festivals und ähnliche Kultur-/Festveranstaltungen sind bis zum 31.08. untersagt.

Inwieweit hilft es, Veranstaltungen abzusagen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen?

Die Absage von Veranstaltungen verfolgt das Ziel, vorhandene Infektionsketten zu unterbrechen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und dadurch einen Schutz für die besonders anfälligen Bevölkerungsgruppen, wie z.B. ältere und (chronisch) vorerkrankte Personen herzustellen.

Darf ich mich weiterhin mit anderen draußen aufhalten?

Im öffentlichen Raum ist zu allen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Ausgenommen sind:

  • Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartner*innen (unabhängig davon, ob die Personen in häuslicher Gemeinschaft leben)
  • Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften
  • die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen
  • zwingend notwendige Zusammenkünfte im öffentlichen Raum aus beruflichen sowie aus betreuungsrelevanten Gründen
  • bei der bestimmungsgemäßen Verwendung zulässiger Einrichtungen unvermeidliche Ansammlungen (insbesondere bei der Nutzung des ÖPNV)
  • nach der CoronaSchVO zulässige Veranstaltungen und Versammlungen
  • zulässige sportliche Betätigungen
  • zulässige Angebote der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit
  • in allen übrigen Fällen eine Gruppe von höchstens zehn Personen

Darüber hinaus sind die folgenden Aktivitäten von mehreren Personen im öffentlichen Raum unter freiem Himmel verboten: Grillen und Rauchen von Shishas.

Jede in die Grundregeln des Infektionsschutzes einsichtsfähige Person ist außerdem verpflichtet, sich im öffentlichen Raum so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen vermeidbaren Infektionsgefahren aussetzt.

Welche Einrichtungen und Begegnungsstätten werden geschlossen bzw. welche Angebote werden eingestellt?

  • Alle Bars, Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen

  • Wellness-, Erlebnis- und "Spaßbäder" (unter Ausnahme von Bahnen-Schwimmbecken), Saunen und ähnliche Einrichtungen

  • Alle Spielbanken (unter Ausnahme der Automatenspiele)

  • sexuelle Dienstleistungen in und außerhalb von Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen

Weitere Beispiele und Informationen finden Sie hier. [pdf, 511 kB]

Haben die Geschäfte geöffnet?

Ja.
Alle Handelseinrichtungen haben geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) und zur Umsetzung einer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zu treffen. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen.

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit den Hygienevorkehrungen im Einzelhandel [pdf, 1,5 MB] .

Weitere Informationen finden Sie hier. [pdf, 511 kB]

Dürfen Handwerker und Dienstleister ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen?

Grundsätzlich ja, sofern entsprechende Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen getroffen wurden.

In den Geschäftslokalen sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu treffen. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen.

Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere von Nagelstudios, Tätowierern, Massagesalons), sind nur unter Beachtung der vom Land NRW festgelegten Hygiene- und Infektionsstandards zulässig. Dazu gehören:

  • Friseurdienstleistungen
  • Fußpflege
  • Kosmetik, Nageldstudios, Maniküre
  • Massage
  • Tätowieren und Piercen

Bei anderen Handwerker- und Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, sowie bei körperbezogenen Dienstleistungen (z.B. Sonnenstudios) ist neben strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln auf eine möglichst kontaktarme Erbringung zu achten.

Dabei ist neben strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln auf eine möglichst kontaktarme Erbringung zu achten.

Weiterhin gestattet sind u.a. Tätigkeiten von Angehörigen der Heilberufe mit Approbation (z.B. (Zahn-)Ärzte, Tierärzte, Psychotherapeuten) sowie zur Versorgung erforderliche Tätigkeiten der ambulanten Pflege. Das gilt auch für die mobile Frühförderung sowie Therapiemaßnahmen im Rahmen der Frühförderung, die weiterhin zulässig sind. Bei der Durchführung sollen die jeweils aktuell geltenden Empfehlungen und Richtlinien des Robert Koch-Instituts beachtet werden.

Weitere Beispiele und Informationen finden Sie hier. [pdf, 511 kB]

Dürfen gastronomische Einrichtungen weiterhin geöffnet haben?

Ja. Beim Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Kneipen, Imbissen, (Eis-)Cafés, öffentlich zugänglichen Mensen und Kantinen sowie anderen Einrichtungen der Speisegastronomie sind die vom Land NRW festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten.
Am selben Tisch dürfen gemeinsam nur Personen sitzen, die zu den in der CoronaSchVO genannten Gruppen gehören (Familien, zwei häusliche Gemeinschaften usw.).

Nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen (außer Hochschulmensen) dürfen zur Versorgung der Beschäftigten betrieben werden, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) gewährleistet sind.

Weitere Informationen finden Sie hier. [pdf, 511 kB]

Sind Einkaufszentren und "Shopping-Malls" geöffnet?

Ja.

Für die Allgemeinflächen und die allgemeinen Sanitärräume gilt, dass geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen zu treffen sind. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen.

Hat der Zoo wieder geöffnet?

Ja. Der Zoo hat täglich von 10 Uhr bis 16:30 Uhr (letzter Einlass: 16 Uhr) geöffnet.

Die maximale Anzahl an Besucher*innen, die sich gleichzeitig im Zoo aufhalten dürfen, ist auf 3.000 Personen begrenzt.
Auf dem Zoogelände ist aus Sicherheitsgründen neben dem Einhalten der notwendigen Sicherheits- und Hygieneregeln das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben. Auf diese Weise soll die Infektionsgefahr für die Tierpfleger und auch einiger Tierarten wie z.B. Wildkatzen und Affen so gering wie möglich gehalten werden.
Ab Samstag, 23. Mai ist ein Mund-Nasen-Schutz nicht mehr vorgeschrieben. Er wird allerdings weiterhin dringend empfohlen. Die entsprechenden Bereiche der Kleinaffen und Kleinkatzen sind zum Schutz der Tiere für den Besucherverkehr gesperrt.
Die übrigen Verhaltensrichtlinien nach der Corona-Schutzverordnung, vor allem die Abstandsregel, gelten im Zoo unverändert.

In den geschlossenen Bereichen des Zoos ist die Einhaltung der Mindestabstände nicht möglich. Daher bleiben alle Tierhäuser, begehbaren Gehege und der Streichelzoo geschlossen. Es werden auch keine Tiersprechstunden stattfinden.

Alle Maßnahmen werden fortlaufend auf ihre Wirksamkeit hin überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Die Stadt Dortmund reduziert für den Zoo zunächst für den laufenden Monat Mai als kleines Dankeschön für das verständnisvolle Warten, das in Zukunft erwartete Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln sowie mit Blick auf die notwendiger Weise eingeschränkten Angebote die Eintrittspreise.

Alle Informationen, auch zu den Preisen, finden Sie auf der Internetseite des Zoos.

Kann ich den Westfalenpark wieder besuchen?

Ja, seit Dienstag, 05. Mai, kann der Westfalenpark wieder besucht werden.

Die Parkeingänge an der Ruhrallee (im Westen), der Baurat-Marx-Allee (im Osten), der Eingang Florianstraße und der Eingang Buschmühle sind für Sie geöffnet. Die maximale Anzahl an Besucher*innen, die sich gleichzeitig im Park aufhalten darf, ist auf 3.000 Personen begrenzt.

Die Öffnungszeiten sind:

  • täglich von 10 bis 20 Uhr

Die Gastronomie im Park wird entweder kleine Snacks und Getränke "to go" anbieten oder öffnet - witterungs- und kapazitätsbedingt - ihre Terrassen. Auch der Spatengarten gehört voraussichtlich dazu.

Der Florianturm bleibt bis auf Weiteres geschlossen, da mit den kleinen Aufzugskabinen mit Blick auf die Abstandsgebote keine ausreichenden Beförderungskapazitäten sichergestellt werden können.

Um die Hygienevorschriften einzuhalten, werden die Reinigungskapazitäten aufgestockt. Die Toilettenanlagen Ruhrallee, Zentralplatz (an der CoffeeAngelsLounge), Buschmühle und Baurat-Marx-Allee sind geöffnet. Bitte achten Sie auch hier auf ausreichende Distanz in den Räumen und warten Sie ggf. vor den WC-Anlagen in ausreichendem Abstand.
Zur Einhaltung der Abstandsregeln sollen nur die Hauptwege genutzt und bei "Gegenverkehr" soll auf die Wiesen ausgewichen werden.

Zur Information werden an den Eingängen Aushänge - Texte und Corona-Piktogramme - angebracht werden. Alle Maßnahmen werden fortlaufend auf ihre Wirksamkeit überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Die Stadt Dortmund reduziert für den Westfalenpark für den laufenden Monat Mai als kleines Dankeschön für das verständnisvolle Warten, das in Zukunft erwartete Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln sowie mit Blick auf die notwendiger Weise eingeschränkten Angebote die Eintrittspreise.

Alle Informationen, auch zu den Preisen, finden Sie auf der Internetseite des Westfalenparks.

Auch der Hoeschpark ist seit dem 05. Mai wieder geöffnet, wobei die Öffnungszeiten unverändert bleiben. Die Sportanlagen sowie die öffentlichen Toilettenanlagen bleiben geschlossen. Auch hier gilt, dass die Besucher*innen möglichst nur die Hauptwege nutzen und bei "Gegenverkehr" auf die Wiesen ausweichen sollten.

Welche Regeln gelten im Hinblick auf das Thema "Sport"?

Der nicht-kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb sowie jeder Wettkampfbetrieb sind untersagt.
Davon ausgenommen sind:

  • Sportunterricht an den Schulen
  • die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen
  • sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen
  • das Training an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten
  • das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen
  • der Betrieb von Tanzschulen, soweit sich die nicht-kontaktfreie Ausübung auf einen festen Tanzpartner beschränkt und im Übrigen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet ist

Zulässig ist:

  • kontaktfreier Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) sichergestellt sind.

  • Zulässig ab dem 14. Mai 2020 sind
    • Wettbewerbe in Profiligen, soweit die Vereine bzw. die Lizenzspielerabteilungen der Vereine sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes zeigen und die für die Ausrichtung der Wettbewerbe verantwortlichen Stellen den zuständigen Behörden vor Durchführung der Wettbewerbe geeignete Infektionsschutzkonzepte vorlegen
    • im Hinblick auf die zur Zucht erforderlichen Leistungsnachweise Pferderennen, wenn auf der Rennanlage die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt sind.
    • Zuschauern und sonstigen Personen, deren Anwesenheit für die Durchführung der beiden genannten zulässigen Wettbewerbsformen nicht erforderlich ist, ist der Zutritt zu der Wettbewerbsanlage zu verwehren. Es ist zu gewährleisten, dass durch die Austragung des Wettbewerbs auch im unmittelbaren Umfeld der Wettbewerbsanlage keine Ansammlungen verursacht werden. Im Rahmen des Wettbewerbs sind TV-Produktionen und dazu auch der Zutritt zu der Wettbewerbsanlage gestattet.

Die Nutzung von Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der (Reit-)Sportanlage durch Zuschauer sind bis auf weiteres untersagt. Bei Kindern bis 14 Jahren ist das Betreten der (Reit-)Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.

Ab wann haben die Museen wieder geöffnet? Findet Unterricht an der VHS oder der Musikschule statt?

Alle Informationen dazu finden Sie in unserer Nachricht .

Haben Frisöre wieder geöffnet?

Ja. Ab dem 04. Mai dürfen Frisörsalons unter Beachtung der hier aufgeführten Hygiene- und Infektionsschutzstandards [pdf, 67 kB] wieder öffnen.
Weitere Informationen finden Sie auch in der Liste mit Betriebsarten und Beispielen [pdf, 511 kB] .

Ist der Betrieb von Fahrschulen erlaubt?

Ja. Für die Ausbildung von Fahrschüler*innen hat das Land NRW eine generelle Ausnahmegenehmigung für die entsprechende Betriebsausübung erteilt.

Fahrschulen dürfen allerdings nur unter den folgenden Bedingungen wieder öffnen:

Theoretischer Unterricht:

  • wenn möglich: Unterricht vollständig oder teilweise im Fernunterricht (z.B. digital/E-Learning); nur mit Genehmigung!
  • als Präsenzunterricht:
    • in der Fahrschule sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene (u.a. Waschgelegenheiten, Desinfektion von Oberflächen etc.) und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Fahrschüler*innen untereinander sowie zu der/dem Unterrichtenden zu treffen. Dabei dürfen sich in den Unterrichtsräumen nicht mehr als eine Person pro 10 m² Raumfläche aufhalten.
    • Zudem besteht eine Pflicht zum Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung, zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch etc.
    • Die Teilnahme der Schüler*innen am Unterricht ist zu dokumentieren.

Praktischer Fahrunterricht:

  • Bei Ausübung des praktischen Fahrunterrichts dürfen sich im Fahrzeug nur der/die Fahrschüler*in und der/die Fahrlehrer*in aufhalten. Während der praktischen Fahrprüfung darf sich zusätzlich der/die amtlich anerkannte Sachverständige oder der/die amtlich anerkannte Prüfer*in im Fahrzeug aufhalten.
  • Alle Personen müssen während der gesamten gemeinsamen Anwesenheit im Fahrzeug eine textile Mund-Nase-Bedeckung tragen, die so anzulegen ist, dass das Gesicht oberhalb des Nasenrückens frei bleibt.
  • Bei der Ausübung des praktischen Fahrunterrichts sind besondere Vorkehrungen zur Hygiene zu treffen. Insbesondere sind nach jeder Fahrstunde auf der Fahrerseite das Lenkrad und sonstige Oberflächen regelmäßig zu betätigender Griffe und Schalter zu desinfizieren. Die Lehrperson hat nach jeder Fahrstunde ein Handreinigung- oder Desinfektion vorzunehmen.
  • Zur eindeutigen Identifizierung der Personen im Fahrzeug, sind zu jeder Fahrstunde die Namen von Fahrschüler*in, Lehrperson und ggf. Prüfungsperson sowie Datum und Uhrzeit aufzuzeichnen.
  • Bei der Lehrprobe im fahrpraktischen Unterricht im Rahmen der Fahrlehrerausbildung dürfen sich ein Fahrschüler, ein Fahrlehreranwärter und zwei Prüfungspersonen im Fahrzeug aufhalten.

Haben Kinos wieder geöffnet?

Nein. Kinos bleiben weiterhin geschlossen.

Autokinos, Autotheater usw. dürfen betrieben werden, wenn sichergestellt ist, dass die Besucher bei geschlossenen Verdecken usw. in ihren Autos verbleiben.
Für den Ticketerwerb und die Nutzung von Sanitärräumen sind Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen, die Gewährleistung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen Personen sowie die Beschränkung von einer Person pro 10 qm Fläche zu beachten.
Für die Insassen der Fahrzeuge gilt, dass Ansammlungen von mehr als 2 Personen im öffentlichen Raum untersagt sind. Ausgenommen sind: Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartner*innen, Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften sowie die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen.

Sind die Bibliotheken geöffnet?

Der Zugang zu Bibliotheken, einschließlich Bibliotheken an Hochschulen, sowie Archiven wird beschränkt und ist nur unter Beachtung der folgenden strengen Auflagen gestattet:

  • Besucherregistrierung mit Kontaktdaten

  • Reglementierung der Besucherzahl durch Mindestabstände zwischen den Tischen von 1,5 Metern

  • Hygienemaßnahmen und

  • Aushänge mit Hinweisen zur richtigen Hygienemaßnahmen

Seit dem 15. März sind alle Bibliotheken in Dortmund geschlossen. In der Schließzeit bietet die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund jedoch die Möglichkeit für alle Interessierten, auch wenn diese noch keinen Bibliotheksausweis besitzen, sich online und kostenlos Bücher oder andere Medien auszuleihen bzw. herunterzuladen. Weitere Informationen finden Sie hier .
Ab Dienstag, 28. April, kann der Ausleihbetrieb in den Bibliotheken in Dortmund unter strengen Schutzauflagen wieder starten. Weitere Informationen finden Sie in dieser Nachricht .

Finden Gottesdienste und religiöse Versammlungen weiterhin statt?

Seit dem 1. Mai 2020 können Versammlungen zur Religionsausübung unter den von den Kirchen und Religionsgemeinschaften aufgestellten Beschränkungen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln stattfinden. Hier gelangen Sie zur entsprechenden Presseinformation des Landes NRW.
Gottesdienste in den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden finden in Dortmund ab dem 10. Mai 2020 wieder statt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Dabei ist in den Gottesdiensten, davor und danach die Abstandsregel von zwei Metern zu wahren, die Anzahl der Plätze in den Kirchen ist begrenzt worden und während eines Gottesdienstes muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Gemeinsames Singen, wie sonst in Gottesdiensten üblich, ist wegen der erhöhten Infektionsgefahr aufgrund der vermehrt ausgesonderten Aerosole untersagt. Wer einen Gottesdienst besucht, muss zudem Namen und Anschrift hinterlassen, um im Nachhinein etwaige Infektionsketten nachverfolgen zu können. So haben allerorts nach wie vor Leben und Gesundheit aller Beteiligten höchste Priorität.
In der Innenstadt laden die Stadtkirchen St. Marien und St. Reinoldi zum Gottesdienst ein. Und auch in zahlreichen Stadtteilen wird in den Kirchen gefeiert. Die Stadtkirche St. Petri beginnt erst Pfingsten mit neuerlichen Präsenzgottesdiensten. Und auch einige Gemeinden, wie die evangelische Elias-Gemeinde, haben sich noch gegen einen Start der Gottesdienste in ihren Kirchen entschieden und setzen auf die Fortführung anderer Formate, etwa über Video, Podcast, Telefon oder Messenger-Dienste.

Entsprechend der stufenweise Öffnungen bei den Maßnahmen in der Corona-Pandemie unter Berücksichtigung der Hygiene und Schutzkonzepte auf Basis des Ratgebers des Koordinationsrats der Muslime in Deutschland werden einige RMGD-Moscheen in Dortmund für nur bis zu 3 der 5 Pflichtgebete täglich öffnen. Alle anderen Gebete und Veranstaltungen (z.B. Freitags-, Ramadan(Tarawih)- und Festgebete) werden nicht durchgeführt. Die anderen Moscheegemeinden bleiben angesichts der aktuellen Lage weiter bei der Empfehlung, die Moscheen grundsätzlich geschlossen zu halten.

Dürfen Hotels Übernachtungsmöglichkeiten anbieten? Welche Vorgaben gibt es zum Thema "Tourismus"?

Übernachtungsangebote in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen zu touristischen Zwecken sind für Personen zulässig, die einen Wohnsitz in Deutschland haben.
Auch Personen mit einem Wohnsitz außerhalb von Deutschland ist die Nutzung von dauerhaft angemieteten oder im Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen usw. ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten gestattet.

Sonstige Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.
Beruflich veranlasste Übernachtungen sind weiterhin zulässig.

Ab dem 18. Mai 2020 sind in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken für Personen, die einen Wohnsitz in Deutschland haben, zulässig.

Bei der Beherbergung von Gästen, bei ihrer gastronomischen Versorgung sowie beim Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen auf Campingplätzen usw. sind Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten.

Reisebusreisen sind untersagt.

Wird die Einhaltung dieser Anweisung kontrolliert? Gibt es bei Nichteinhaltung grundsätzliche Strafen?

Ja, es werden Kontrollen durch das Ordnungsamt stattfinden. Bei festgestellten Verstößen wird eingeschritten. Konkret bedeutet das, dass im Bedarfsfall beispielsweise Diskotheken oder Clubs auch vor Ort geschlossen werden.

Auch die Polizei wird mit sofortiger Wirkung konsequent gegen die Missachtung der Schutzvorschriften vorgehen und zunächst in Gesprächen mit ausreichend Abstand darum bitten, dass sich eine Personengruppe auflöst. Wer darauf nicht reagiert, muss mit einem Platzverweis rechnen. Das Polizeipräsidium Dortmund weist darauf hin, dass Verstöße gegen die von der Stadt Dortmund ausgesprochenen Vorschriften als Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz eine Straftat darstellen können. Geld- und sogar Haftstrafen sind möglich. Hier gelangen Sie zur Stellungnahme der Polizei.

Grundsätzlich werden Verstöße als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von mindestens 200 Euro bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt.
Hier gelangen Sie zum Straf- und Bußgeldkatalog zur Umsetzung des Kontaktverbots.

Was müssen Pferdebesitzer bzw. pferdehaltende Betriebe mit Publikumsverkehr beachten?

Pferdesportvereine, Pferdebetriebe und Pferdehalter haben unter der Maßgabe des Tierschutzes die Aufgabe, trotz der massiven Verringerung sozialer Kontakte die Versorgung der Pferde im Rahmen der Grundbedürfnisse einschließlich der Bewegung sicherzustellen. Dabei sind die Belange des Infektionsschutzes zwingend zu berücksichtigen.

Details entnehmen Sie bitte dem Leitfaden des NRW-Umweltministeriums [pdf, 441 kB] .

Ich bin Kunde des Theaters und/oder des Konzerthauses und bin von den Vorstellungsausfällen betroffen. Wie geht es weiter?

Alle Theater- und Konzerthauskunden, die von den Vorstellungsausfällen betroffen sind, werden kontaktiert. Wenn möglich, werden ausfallende Vorstellungen nachgeholt. Die Kunden werden über mögliche neue Termine sowie die Rückgabe von Tickets benachrichtigt.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Konzerthauses sowie des Theaters.