Dortmund überrascht. Dich.
Corona Grafik

Informationen zum Coronavirus

Häufig gestellte Fragen zu Gewerbe, Gastronomie, Freizeit, Kultur und Veranstaltungen in Dortmund

Stand: 20.07.2020, 16:00 Uhr

Zum Thema:

Die Umsetzung der Rechtsverordnung wirft trotz der gewählten Formulierungen eine Reihe von Abgrenzungsfragen auf. Um für die Dortmunder Betriebe Rechtsklarheit zu schaffen, hat das Ordnungsamt der Stadt Dortmund die hier verlinkte Übersichtstabelle entwickelt, die ausweist, welche Betriebsarten in welchem Maße auch weiterhin stationär betrieben bzw. auf der Grundlage der Rechtsverordnung vorübergehend nicht stationär betrieben werden dürfen.

Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern wird in den kommenden Tagen auch weiter aktualisiert.

Finden Veranstaltungen weiterhin statt?

Bei Konzerten und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten (Kultur-)Einrichtungen sowie auf Verantstaltungsbereichen im Freien mit höchstens 300 Zuschauer*innen, sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu den vom Kontaktverbot ausgenommenen Gruppen gehören, sicherzustellen.

Gegebenenfalls muss die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung umgesetzt werden (Sh. §2 Abs.3 CoronaSchVO).

Sofern eine Veranstaltung nicht im Freien stattfindet, ist zudem die einfache Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Wenn die Teilnehmenden während einer Veranstaltung oder Versammlung auf festen Plätzen sitzen, kann für die Sitzplätze das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen durch die Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit ersetzt werden. In geschlossenen Räumen ist außerhalb des Sitzplatzes eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 300 Teilnehmer*innen sind auf der Grundlage eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zulässig, das mindestens die vorstehenden Maßgaben absichert.

Bei Aufführungen mit Sprechtheater, Musik mit Blasinstrumenten oder Gesang ist ein Abstand von 4 Metern zwischen Darstellenden und Publikum sicherzustellen.

Großveranstaltungen wie Volksfeste, Jahrmärkte, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf-, und Straßenfeste, Sportfeste, Schützenfeste, Weinfeste, Musikfeste und Festivals sowie ähnliche Kultur-/Festveranstaltungen sind bis zum 31.10.2020 untersagt.

Inwieweit hilft es, Veranstaltungen abzusagen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen?

Die Absage von Veranstaltungen verfolgt das Ziel, vorhandene Infektionsketten zu unterbrechen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und dadurch einen Schutz für die besonders anfälligen Bevölkerungsgruppen, wie z.B. ältere und (chronisch) vorerkrankte Personen herzustellen.

Darf ich mich weiterhin mit anderen draußen aufhalten?

Im öffentlichen Raum ist zu allen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Ausgenommen sind:

  • Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartner*innen (unabhängig davon, ob die Personen in häuslicher Gemeinschaft leben)
  • Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften
  • die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen
  • zwingend notwendige Zusammenkünfte im öffentlichen Raum aus beruflichen sowie aus betreuungsrelevanten Gründen
  • bei der bestimmungsgemäßen Verwendung zulässiger Einrichtungen unvermeidliche Ansammlungen (insbesondere bei der Nutzung des ÖPNV)
  • nach der CoronaSchVO zulässige Veranstaltungen und Versammlungen
  • zulässige sportliche Betätigungen
  • zulässige Angebote der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit
  • in allen übrigen Fällen eine Gruppe von höchstens zehn Personen

Das Grillen auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen ist, sofern beispielsweise Parkordnungen nichts Gegenteiliges vorsehen, unter Berücksichtigung des § 1 Abs. 2 CoronaSchVO zulässig.

Das Rauchen von Shishas auf öffentlichen Plätzen unter freiem Himmel, darf auf Grundlage der Allgemeinverfügung der Stadt Dortmund ab dem 20.06.2020 im öffentlichen Raum unter freiem Himmel nicht von mehreren Personen gleichzeitig und nur unter Verwendung von Einmal-Mundstücken und Schläuchen, die nach Gebrauch entsorgt werden, erfolgen.

Jede in die Grundregeln des Infektionsschutzes einsichtsfähige Person ist außerdem verpflichtet, sich im öffentlichen Raum so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen vermeidbaren Infektionsgefahren aussetzt.

Sind private Feiern (z.B. Hochzeitsfeiern) erlaubt?

Ja. Feste bzw. Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter und aus einem herausragenden Anlass (z.B. Jubiläum, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags-, Abschlussfeier) heraus, sind mit höchstens 150 Teilnehmern zulässig. Das Abstandsgebot und eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gelten dabei nicht, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind.

Dürfen Abibälle oder ähnliche Abschlussfeste stattfinden?

Ja.
Ausschließlich interne und jeweils einmalige selbst organisierte Feste von Schulabgangsklassen oder -jahrgängen außerhalb von Schulanlagen und Schulgebäuden dürfen stattfinden, wenn durch besondere Maßnahmen sichergestellt ist, dass an diesen Veranstaltungen ausschließlich die Mitglieder der jeweiligen Abschlussklasse oder des jeweiligen Abschlussjahrgangs teilnehmen.
Minderjährige müssen eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten zur Teilnahme mitführen.

Das Abstandsgebot und eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gelten dabei nicht, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind. Über die Veranstaltung ist die zuständige Behörde mindestens zwei Tage vor der Veranstaltung zu informieren. Diese kann aufgrund eines lokalen Infektionsgeschehens im Einzelfall oder generell abweichende Regelungen zur Zulassung der Feste treffen.

Das Ordnungsamt ist mindestens zwei Tage vor der Veranstaltung zu informieren und kann abweichende Regelungen treffen.

Welche Einrichtungen und Begegnungsstätten werden geschlossen bzw. welche Angebote werden eingestellt?

  • Alle Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen

  • sexuelle Dienstleistungen in und außerhalb von Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen

Haben die Geschäfte geöffnet?

Ja.
Alle Handelseinrichtungen haben geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) und zur Umsetzung einer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zu treffen. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro sieben Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen.

Dürfen Handwerker und Dienstleister ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen?

Grundsätzlich ja, sofern entsprechende Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen getroffen wurden.

In den Geschäftslokalen sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu treffen. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen.

Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere von Nagelstudios, Tätowierern, Massagesalons), sind nur unter Beachtung der vom Land NRW festgelegten Hygiene- und Infektionsstandards zulässig. Dazu gehören:

  • Friseurdienstleistungen
  • Fußpflege
  • Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre
  • Massage
  • Tätowieren und Piercen

Bei anderen Handwerker- und Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, sowie bei körperbezogenen Dienstleistungen (z.B. Sonnenstudios) ist neben strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln auf eine möglichst kontaktarme Erbringung zu achten.

Dabei ist neben strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln auf eine möglichst kontaktarme Erbringung zu achten.

Weiterhin gestattet sind u.a. Tätigkeiten von Angehörigen der Heilberufe mit Approbation (z.B. (Zahn-)Ärzte, Tierärzte, Psychotherapeuten) sowie zur Versorgung erforderliche Tätigkeiten der ambulanten Pflege. Das gilt auch für die mobile Frühförderung sowie Therapiemaßnahmen im Rahmen der Frühförderung, die weiterhin zulässig sind. Bei der Durchführung sollen die jeweils aktuell geltenden Empfehlungen und Richtlinien des Robert Koch-Instituts beachtet werden.

Dürfen gastronomische Einrichtungen weiterhin geöffnet haben?

Ja. Beim Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Kneipen, Imbissen, (Eis-)Cafés, öffentlich zugänglichen Mensen und Kantinen sowie anderen Einrichtungen der Speisegastronomie sind die vom Land NRW festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten.
Am selben Tisch dürfen gemeinsam nur Personen sitzen, die zu den in der CoronaSchVO genannten Gruppen gehören (Familien, zwei häusliche Gemeinschaften usw.).

Nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen (außer Hochschulmensen) dürfen zur Versorgung der Beschäftigten betrieben werden, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) gewährleistet sind.

Sind Einkaufszentren und "Shopping-Malls" geöffnet?

Ja.

Für die Allgemeinflächen und die allgemeinen Sanitärräume gilt, dass geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen zu treffen sind. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro sieben Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen.

Hat der Zoo wieder geöffnet?

Ja. Der Zoo hat täglich von 10 Uhr bis 16:30 Uhr (letzter Einlass: 16 Uhr) geöffnet.

Die maximale Anzahl an Besucher*innen, die sich gleichzeitig im Zoo aufhalten dürfen, ist auf 3.000 Personen begrenzt.
Auf dem Zoogelände ist aus Sicherheitsgründen neben dem Einhalten der notwendigen Sicherheits- und Hygieneregeln das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben. Auf diese Weise soll die Infektionsgefahr für die Tierpfleger und auch einiger Tierarten wie z.B. Wildkatzen und Affen so gering wie möglich gehalten werden.
Ab Samstag, 23. Mai ist ein Mund-Nasen-Schutz nicht mehr vorgeschrieben. Er wird allerdings weiterhin dringend empfohlen. Die entsprechenden Bereiche der Kleinaffen und Kleinkatzen sind zum Schutz der Tiere für den Besucherverkehr gesperrt.
Die übrigen Verhaltensrichtlinien nach der Corona-Schutzverordnung, vor allem die Abstandsregel, gelten im Zoo unverändert.

In den geschlossenen Bereichen des Zoos ist die Einhaltung der Mindestabstände nicht möglich. Daher bleiben alle Tierhäuser, begehbaren Gehege und der Streichelzoo geschlossen. Es werden auch keine Tiersprechstunden stattfinden.

Alle Maßnahmen werden fortlaufend auf ihre Wirksamkeit hin überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Die Stadt Dortmund reduziert für den Zoo zunächst für den laufenden Monat Mai und Juni als kleines Dankeschön für das verständnisvolle Warten, das in Zukunft erwartete Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln sowie mit Blick auf die notwendiger Weise eingeschränkten Angebote die Eintrittspreise.

Die vor der corona-bedingten Schließung des Zoos gekauften Jahreskarten sind zwei Monate länger gültig. Der Zoo dankt allen Jahreskarteninhaber*innen, die dem Zoo auch über die Schließung hinaus die Treue gehalten haben und freut sich auf ihren nächsten Besuch.

Alle Informationen, auch zu den Preisen, finden Sie auf der Internetseite des Zoos.

Kann ich den Westfalenpark wieder besuchen?

Ja, seit Dienstag, 05. Mai, kann der Westfalenpark wieder besucht werden.

Die maximale Anzahl an Besucher*innen, die sich gleichzeitig im Park aufhalten darf, ist auf 8.000 Personen begrenzt.

Seit dem 8. Juni ist der Westfalenpark zu den gewohnten Öffnungszeiten zurückgekehrt. Alle Eingänge - bis auf den Eingang Kaiserhain – sind wieder täglich geöffnet.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist in Gebäuden, in der Gastronomie sowie bei der Benutzung der Klein- und Seilbahn notwendig.

Der Florianturm bleibt bis auf Weiteres geschlossen, da mit den kleinen Aufzugskabinen mit Blick auf die Abstandsgebote keine ausreichenden Beförderungskapazitäten sichergestellt werden können.

Um die Hygienevorschriften einzuhalten, werden die Reinigungskapazitäten aufgestockt. Die Toilettenanlagen sind geöffnet. Bitte achten Sie auch hier auf ausreichende Distanz in den Räumen und warten Sie ggf. vor den WC-Anlagen in ausreichendem Abstand.
Zur Einhaltung der Abstandsregeln sollen nur die Hauptwege genutzt und bei "Gegenverkehr" soll auf die Wiesen ausgewichen werden.

Zur Information sind im Park Aushänge - Texte und Corona-Piktogramme - angebracht worden. Alle Maßnahmen werden fortlaufend auf ihre Wirksamkeit überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Die Stadt Dortmund reduziert für den Westfalenpark als Dankeschön für gegebenenfalls erforderliches Warten, das jetzt und bis auf Weiteres gebotene Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln sowie die teilweise eingeschränkten Angebote die Eintrittspreise. verständnisvolle Warten, das in Zukunft erwartete Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln sowie mit Blick auf die notwendiger Weise eingeschränkten Angebote die Eintrittspreise. Westfalenpark-Jahreskarten für 2020, die im nächsten Jahr nicht erneuert werden, sind zwei Monate länger gültig, also bis Ende Februar 2021. Wer aktuell eine Jahreskarte besitzt und 2021 erneut eine kaufen möchte, erhält einen Nachlass auf den Neukauf.

Alle Informationen, auch zu den Preisen, finden Sie auf der Internetseite des Westfalenparks.

Auch der Hoeschpark ist seit dem 05. Mai wieder geöffnet, wobei die Öffnungszeiten unverändert bleiben. Die Sportanlagen sowie die öffentlichen Toilettenanlagen bleiben geschlossen. Auch hier gilt, dass die Besucher*innen möglichst nur die Hauptwege nutzen und bei "Gegenverkehr" auf die Wiesen ausweichen sollten.

Welche Regeln gelten im Hinblick auf das Thema "Sport"?

Zulässig sind:

  • Der nicht-kontaktfreie Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb für bis zu 30 Personen. Die Rückverfolgbarkeit nach § 2a Abs. 1 ist sicherzustellen.

  • kontaktfreier Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie in Warteschlangen) sichergestellt sind. Unter diesen Voraussetzungen ist auch das Betreten der Sportanlage durch bis zu 300 Zuschauer bei sichergestellter Rückverfolgbarkeit zulässig.

  • Wettbewerbe in Profiligen, soweit die Vereine bzw. die Lizenzspielerabteilungen der Vereine sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes zeigen und die für die Ausrichtung der Wettbewerbe verantwortlichen Stellen den zuständigen Behörden vor Durchführung der Wettbewerbe geeignete Infektionsschutzkonzepte vorlegen

  • Wettbewerbe im Berufsreitsport und Pferderennen, wenn auf der Anlage die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt sind.

Grundsätzlich gilt:

Das Betreten der Wettbewerbsanlage durch bis zu 300 Zuschauer ist zulässig, wenn geeignete Vorkehrungen zur Rückverfolgbarkeit, Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu einer vom Kontaktverbot betroffenen Gruppen gehören, sichergestellt sind. Es ist zu gewährleisten, dass durch die Austragung des Wettbewerbs im unmittelbaren Umfeld der Wettbewerbsanlage keine Ansammlungen verursacht werden. Im Rahmen des Wettbewerbs sind Rundfunk-Produktionen (TV, Radio, Internet) und dazu auch der Zutritt zu der Wettbewerbsanlage gestattet.

Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.

Schwimmen:
Grundsätzlich gilt, dass in Hallenbädern, Wellness-, Erlebnis-, "Spaßbädern" und ähnlichen Einrichtungen neben dem Schwimmunterricht nur der Betrieb von Bahnen-Schwimmbecken für den Schwimmsport unter Beachtung der vom Land NRW festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards zulässig ist. Dies gilt auch beim Betrieb von Freibädern, Naturbädern und ähnlichen Einrichtungen.

Ab wann haben die Museen wieder geöffnet? Findet Unterricht an der VHS oder der Musikschule statt?

Alle Informationen dazu finden Sie in unserer Nachricht . Darüber hinaus finden Sie weitere, aktuelle Informationen auf den jeweiligen Internetseiten der kulturellen Einrichtungen.

Haben Frisöre wieder geöffnet?

Ja. Ab dem 04. Mai dürfen Frisörsalons unter Beachtung der hier aufgeführten Hygiene- und Infektionsschutzstandards [pdf, 67 kB] wieder öffnen.
Weitere Informationen finden Sie auch in der Liste mit Betriebsarten und Beispielen [pdf, 539 kB] .

Ist der Betrieb von Fahrschulen erlaubt?

Ja. Für die Ausbildung von Fahrschüler*innen hat das Land NRW eine generelle Ausnahmegenehmigung für die entsprechende Betriebsausübung erteilt.

Fahrschulen dürfen allerdings nur unter den folgenden Bedingungen wieder öffnen:

Theoretischer Unterricht:

  • wenn möglich: Unterricht vollständig oder teilweise im Fernunterricht (z.B. digital/E-Learning); nur mit Genehmigung!
  • als Präsenzunterricht:
    • in der Fahrschule sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene (u.a. Waschgelegenheiten, Desinfektion von Oberflächen etc.) und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Fahrschüler*innen untereinander sowie zu der/dem Unterrichtenden zu treffen. Dabei dürfen sich in den Unterrichtsräumen nicht mehr als eine Person pro 10 m² Raumfläche aufhalten.
    • Zudem besteht eine Pflicht zum Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung, zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch etc.
    • Die Teilnahme der Schüler*innen am Unterricht ist zu dokumentieren.

Praktischer Fahrunterricht:

  • Bei Ausübung des praktischen Fahrunterrichts dürfen sich im Fahrzeug nur der/die Fahrschüler*in und der/die Fahrlehrer*in aufhalten. Während der praktischen Fahrprüfung darf sich zusätzlich der/die amtlich anerkannte Sachverständige oder der/die amtlich anerkannte Prüfer*in im Fahrzeug aufhalten.
  • Alle Personen müssen während der gesamten gemeinsamen Anwesenheit im Fahrzeug eine textile Mund-Nase-Bedeckung tragen, die so anzulegen ist, dass das Gesicht oberhalb des Nasenrückens frei bleibt.
  • Bei der Ausübung des praktischen Fahrunterrichts sind besondere Vorkehrungen zur Hygiene zu treffen. Insbesondere sind nach jeder Fahrstunde auf der Fahrerseite das Lenkrad und sonstige Oberflächen regelmäßig zu betätigender Griffe und Schalter zu desinfizieren. Die Lehrperson hat nach jeder Fahrstunde ein Handreinigung- oder Desinfektion vorzunehmen.
  • Zur eindeutigen Identifizierung der Personen im Fahrzeug, sind zu jeder Fahrstunde die Namen von Fahrschüler*in, Lehrperson und ggf. Prüfungsperson sowie Datum und Uhrzeit aufzuzeichnen.
  • Bei der Lehrprobe im fahrpraktischen Unterricht im Rahmen der Fahrlehrerausbildung dürfen sich ein Fahrschüler, ein Fahrlehreranwärter und zwei Prüfungspersonen im Fahrzeug aufhalten.

Haben Kinos wieder geöffnet?

Ja. Der Betrieb von Kinos ist unter geeigneten Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu den vom Kontaktverbot ausgenommenen genannten Gruppen gehören, zur dauerhaften guten Durchlüftung der Räumlichkeit, insbesondere im Bühnenbereich, zur Rückverfolgbarkeit und gegebenenfalls zur Umsetzung einer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zulässig.

Wenn die Teilnehmer auf festen Plätzen sitzen, kann für die Sitzplätze das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen durch die Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit nach § 2a Absatz 2 ersetzt werden.

Autokinos, Autotheater usw. dürfen betrieben werden, wenn der Abstand zwischen den Fahrzeugen mindestens 1,5 Meter beträgt sowie der Ticketerwerb und die Nutzung von Sanitärräumen den Vorgaben für den Handel entsprechen.

Sind die Bibliotheken geöffnet?

Der Zugang zu Bibliotheken, einschließlich Bibliotheken an Hochschulen, sowie Archiven wird beschränkt und ist nur unter Beachtung der folgenden strengen Auflagen gestattet:

  • Besucherregistrierung mit Kontaktdaten

  • Reglementierung der Besucherzahl durch Mindestabstände zwischen den Tischen von 1,5 Metern

  • Hygienemaßnahmen und

  • Aushänge mit Hinweisen zur richtigen Hygienemaßnahmen

Finden Gottesdienste und religiöse Versammlungen weiterhin statt?

Seit dem 1. Mai 2020 können Versammlungen zur Religionsausübung unter den von den Kirchen und Religionsgemeinschaften aufgestellten Beschränkungen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln stattfinden. Hier gelangen Sie zur entsprechenden Presseinformation des Landes NRW.
Gottesdienste in den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden finden in Dortmund ab dem 10. Mai 2020 wieder statt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Dabei ist in den Gottesdiensten, davor und danach die Abstandsregel von zwei Metern zu wahren, die Anzahl der Plätze in den Kirchen ist begrenzt worden und während eines Gottesdienstes muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Gemeinsames Singen, wie sonst in Gottesdiensten üblich, ist wegen der erhöhten Infektionsgefahr aufgrund der vermehrt ausgesonderten Aerosole untersagt. Wer einen Gottesdienst besucht, muss zudem Namen und Anschrift hinterlassen, um im Nachhinein etwaige Infektionsketten nachverfolgen zu können. So haben allerorts nach wie vor Leben und Gesundheit aller Beteiligten höchste Priorität.
In der Innenstadt laden die Stadtkirchen St. Marien und St. Reinoldi zum Gottesdienst ein. Und auch in zahlreichen Stadtteilen wird in den Kirchen gefeiert. Die Stadtkirche St. Petri beginnt erst Pfingsten mit neuerlichen Präsenzgottesdiensten. Und auch einige Gemeinden, wie die evangelische Elias-Gemeinde, haben sich noch gegen einen Start der Gottesdienste in ihren Kirchen entschieden und setzen auf die Fortführung anderer Formate, etwa über Video, Podcast, Telefon oder Messenger-Dienste.

Entsprechend der stufenweise Öffnungen bei den Maßnahmen in der Corona-Pandemie unter Berücksichtigung der Hygiene und Schutzkonzepte auf Basis des Ratgebers des Koordinationsrats der Muslime in Deutschland werden einige RMGD-Moscheen in Dortmund für nur bis zu 3 der 5 Pflichtgebete täglich öffnen. Alle anderen Gebete und Veranstaltungen (z.B. Freitags-, Ramadan(Tarawih)- und Festgebete) werden nicht durchgeführt. Die anderen Moscheegemeinden bleiben angesichts der aktuellen Lage weiter bei der Empfehlung, die Moscheen grundsätzlich geschlossen zu halten.

Dürfen Hotels Übernachtungsmöglichkeiten anbieten? Welche Vorgaben gibt es zum Thema "Tourismus"?

Übernachtungsangebote in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen zu touristischen Zwecken sind für Personen zulässig, die einen Wohnsitz innerhalb der EU haben.
Auch Personen mit einem Wohnsitz außerhalb der EU ist die Nutzung von dauerhaft angemieteten oder im Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen usw. ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten gestattet.

Die Übernachtung in Hotels, Pensionen und Jugendherbergen für Personen aus einem vom Gesundheitsministerium festgelegten und veröffentlichten Gebiet oder einer Einrichtung mit erhöhtem Infektionsgeschehen, die nicht über ein ärtzliches "negativ-Zeugnis" verfügen ist untersagt. (Ausnahmen: Anreise berufl./medizinisch veranlasst, aus sonstigem triftigen Grund oder mit Ausnahmegenehmigung des Gesundheitsamtes.)

Bei Reisebusreisen, der Beherbergung von Gästen, bei ihrer gastronomischen Versorgung sowie beim Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen auf Campingplätzen usw. sind Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten.

Wird die Einhaltung dieser Anweisung kontrolliert? Gibt es bei Nichteinhaltung grundsätzliche Strafen?

Ja, es werden Kontrollen durch das Ordnungsamt stattfinden. Bei festgestellten Verstößen wird eingeschritten. Konkret bedeutet das, dass im Bedarfsfall beispielsweise Diskotheken oder Clubs auch vor Ort geschlossen werden.

Auch die Polizei wird mit sofortiger Wirkung konsequent gegen die Missachtung der Schutzvorschriften vorgehen und zunächst in Gesprächen mit ausreichend Abstand darum bitten, dass sich eine Personengruppe auflöst. Wer darauf nicht reagiert, muss mit einem Platzverweis rechnen. Das Polizeipräsidium Dortmund weist darauf hin, dass Verstöße gegen die von der Stadt Dortmund ausgesprochenen Vorschriften als Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz eine Straftat darstellen können. Geld- und sogar Haftstrafen sind möglich. Hier gelangen Sie zur Stellungnahme der Polizei.

Grundsätzlich werden Verstöße als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von mindestens 200 Euro bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt.
Hier gelangen Sie zum Straf- und Bußgeldkatalog zur Umsetzung des Kontaktverbots.

Was müssen Pferdebesitzer bzw. pferdehaltende Betriebe mit Publikumsverkehr beachten?

Pferdesportvereine, Pferdebetriebe und Pferdehalter haben unter der Maßgabe des Tierschutzes die Aufgabe, trotz der massiven Verringerung sozialer Kontakte die Versorgung der Pferde im Rahmen der Grundbedürfnisse einschließlich der Bewegung sicherzustellen. Dabei sind die Belange des Infektionsschutzes zwingend zu berücksichtigen.

Details entnehmen Sie bitte dem Leitfaden des NRW-Umweltministeriums [pdf, 441 kB] .

Ich bin Kunde des Theaters und/oder des Konzerthauses und bin von den Vorstellungsausfällen betroffen. Wie geht es weiter?

Alle Theater- und Konzerthauskunden, die von den Vorstellungsausfällen betroffen sind, werden kontaktiert. Wenn möglich, werden ausfallende Vorstellungen nachgeholt. Die Kunden werden über mögliche neue Termine sowie die Rückgabe von Tickets benachrichtigt.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Konzerthauses sowie des Theaters.