Dortmund überrascht. Dich.
Friedensplatz, Berswordthalle und altes Stadthaus

Inklusionsplan 2020

Bild: Jesús González Rebordinos

Inklusion im Sport: Deutsche Showdown-Meisterschaft

Vom 1. bis 3. April fand in der Sportschule Kamen Kaiserau die 6. Deutsche Meisterschaft im Showdown für blinde, sehbehinderte und sehende Spielerinnen und Spieler statt.

Ausrichter ist der Blinden und Sehbehinderten Sportverein Dortmund.

Ein rasselnder Hartplastik-Ball wird mit einem 30cm langen Holzschläger und einem Schutzhandschuh an der Spielhand gespielt

Ein rasselnder Hartplastik-Ball wird mit einem 30cm langen Holzschläger und einem Schutzhandschuh an der Spielhand gespielt. Der Spieltisch besitzt abgerundete Ecken, auf beiden Endseiten gibt es Tore, eine vertikale Bande bildet die Mitte
Bild: Dortmund-Agentur / Thomas Kampmann

Was ist Showdown?

Showdown (Tischball) lässt sich aufgrund der Schnelligkeit und Dynamik des Spiels am ehesten mit Tischtennis und Air-Hockey vergleichen. Der Spieltisch ist mit einer länglichen Tischtennisplatte vergleichbar, besitzt abgerundete Ecken und ist mit einer 14 cm hohen Bande umrandet.
Auf beiden Endseiten gibt es ähnlich wie beim Kickertisch Tore. In der Mitte ist oberhalb der Bande eine vertikale Platte angebracht, unter die der rasselnde Hartplastik-Ball hindurch gespielt werden muss.

Der Ball wird von den Spielern mit einem 30 cm langen Holzschläger und einem Schutzhandschuh an der Spielhand gespielt. Zudem tragen alle Spieler einen Sichtschutz, der sicherstellt, dass beide Spieler nichts sehen. Sie spielen demnach nur nach ihrem Gehör und Gefühl. So können ganz im Sinne der Inklusion blinde, sehbehinderte und sehende Menschen gemeinsam Sport treiben.

Inklusionsplan 2020