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Inklusionsplan 2020

Bild: Jesús González Rebordinos

UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)

Die UN-Behindertenrechtskonvention wurde im Dezember 2006 durch die UN-Generalversammlung verabschiedet und leitete eine neue Ära in der internationalen Behindertenpolitik ein. Die Menschenrechte für behinderte Menschen wurden verbindlich festgeschrieben.

Die UN-Behindertenrechtskonvention konkretisiert vor dem Hintergrund spezieller Bedürfnisse und Lebenslagen die universellen Menschenrechte aus der Perspektive der Menschen mit Behinderung. Ziel der UN-BRK ist es, dass alle Menschen mit und ohne Behinderungen in allen Lebensbereichen (Erziehung und Bildung, Arbeit und Beschäftigung, Wohnen, Kultur/ Sport/ Freizeit, Gesundheit und Pflege, Schutz der Persönlichkeitsrechte, Partizipation und Interessenvertretung, Mobilität und Barrierefreiheit sowie barrierefreie Kommunikation und Information) selbst bestimmt und gleichberechtigt (zusammen)leben.

Allgemeine Grundsätze der UN-Behindertenrechtskonvention sind (s. Artikel 3 UN-BRK):

  • Achtung der Würde, Autonomie, Selbstbestimmung
  • Nichtdiskriminierung
  • volle Teilhabe und Einbeziehung in die Gesellschaft
  • Achtung der Unterschiedlichkeit und Akzeptanz der Vielfalt
  • Chancengleichheit
  • Barrierefreiheit
  • Gleichberechtigung von Mann und Frau
  • Achtung vor sich entwickelnden Fähigkeiten von Kindern mit Behinderung und Achtung ihres Rechts auf Wahrung ihrer Identität.

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