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Büro für Internationale Beziehungen und Nachhaltige Entwicklung

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jürgen Huhn / TU Dortmund

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Von der Lokalen Agenda 21 zu den SDGs

Die Agenda 21 ist ein globaler Aktionsplan für das 21. Jahrhundert, der auf der "Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen" (UNECD) 1992 in Rio de Janeiro von 179 Staaten unterzeichnet wurde.

"Agenda" ist lateinisch und heißt: "was zu tun ist", die 21 steht für das 21. Jahrhundert. Neben der Agenda 21 wurden auf der UN-Konferenz weitere vier Deklarationen unterzeichnet, die als ein erfolgreicher Schritt für eine globale Umwelt- und Entwicklungspartnerschaft gesehen werden:

  • die Deklaration von Rio über Umwelt- und Entwicklung,
  • die Klimaschutz-Konvention,
  • die Artenschutz-Konvention und
  • die Walddeklaration.

Nachhaltige Entwicklung

Das grundlegende Ziel der Agenda 21 ist das Prinzip der Nachhaltigen Entwicklung. Das bedeutet, so zu handeln, dass das Wachstum von heute nicht die natürlichen Lebensgrundlagen und die wirtschaftlichen Wachstumsmöglichkeiten für künftige Generationen infrage stellt. Entwicklungen sind nachhaltig, wenn sie im weltweiten Kontext umweltverträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich tragfähig sind.

Ziele auf lokaler Ebene verwirklichen

Am besten lassen sich die Ziele der Agenda 21 auf der Ebene der Gemeinden und Städte verwirklichen. Auf der lokalen Verwaltungsebene sind viele Aufgaben angesiedelt, die für eine nachhaltige Entwicklung besonders wichtig sind: Versorgung mit Energie und Wasser, Entsorgung von Abwasser und Abfall, Siedlungsbau, Verkehr, Gesundheit, Bildung etc. Die Agenda 21 fordert in einem eigenen Kapitel alle Gemeinden auf, in einen Dialog mit ihren Bürgerinnen und Bürgern einzutreten. Gemeinsam mit den örtlichen Organisationen soll ein langfristiger Diskussions- und Planungsprozess eingeleitet werden.

In Dortmund wurde aus diesem Grund im Jahr 1999 das Agenda-Büro eingerichtet.

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