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Friedensplatz altes Stadthaus

Dortmund in Europa

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Stadtfest und Städtepartnerschaft

70.000 beim Stadtfest DORTBUNT! - Delegationen aus Partnerstädten weihen Platz von Trabzon ein

Nachricht vom 10.05.2019

Zum vierten Mal verwandelte sich die City am zweiten Mai-Wochenende zu einer riesigen Freiluft-Veranstaltung. DORTBUNT! lockte in diesem Jahr 70.000 Besucher. Delegationen der Partnerstädte feierten den 40. Geburtstag der Städtepartnerschaft mit Buffalo und die Einweihung des Platzes von Trabzon.

Bilderstrecke: DORTBUNT 2019 - Sonntag

DORTBUNT Sonntag 26 Bilder
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Rund 70.000 Besucher feierten in Dortmund am Wochenende, 11. und 12. Mai, das Stadtfest DORTBUNT!. Auf vielen Bühnen vom Stadtgarten über Brückstraße bis zur Kampstraße faszinierten Musik, Lesungen, Comedy, Theater und Mitmach-Aktionen die Besucher.

Am Sonntag standen die Familien im Mittelpunkt, die ein umfangreiches Programm mit vielen Angeboten erwartete. Auf dem Friedensplatz startete das Festival gegen Mittag mit einem Friedensgebet der Abrahamsreligionen. Später sorgte hier vor allem das Theater mit Inszenierungen für Aufsehen. "Max im Parkhaus" beendete das Festival am Abend an gleicher Stelle.

Familienprogramm am Sonntag

Beim Europaquiz auf dem Hansaplatz ließ sich zahlreiche Politprominenz blicken. Der weitere Platz gehörte Vereinen und Organisationen, die mit Sport und Spiel vor allem die kleinen Besucher begeisterte. Der große Einsatzwagen der Feuerwehr konnte von allen Seiten bestaunt und erklettert werden. Der Alte Markt war einmal mehr in schwarz-gelber Hand. Die BVB-Fanabteilung und Maskottchen Emma verteilten zum Muttertag gelbe Rosen und Sängerin Jo Marie Dominiak erfreute die Besucher unter anderem mit ihrer Single "Easy".

Von der Kleppingstraße bis rund um Reinoldikirche hatte sich unter anderem das Jugendamt und Fabido aufgestellt: Kinderschminken, Mitmach-Aktionen und bunte Luftballons prägten das Bild. Hier war auch die Bühne von Kinderlachen zu finden. Prinzessin-Lillifee-Darstellerin Nika Krosny hatte dabei viel Spaß mit den Besuchenden. Hinter der Reinoldikirche sorgte die "Dortmund.Macht.Lauter."-Bühne für einen Mix aus Jazz und Weltmusik. Highlight war hier das World String Ensemble, das indische Sounds mit Jazz mixte. Das Musikfestival Klangvokal bespielte mit viel Vokal-Musik die Bühne am Platz von Netanya.

Eine "Oase der Ruhe" fand man im Klostergarten der Propsteikirche und lauschte dem Harfenkonzert. Kirche, Universitäten und Gewerkschaften sorgten mit Informationen und Mitmach-Aktionen an der Reinoldikirche für viel Andrang. Im Fußballmuseum trug die Fußballliga „buntkicktgut“ einmal mehr ihr Turnier aus.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Trabzons Bürgermeister Murat Zorluoğlu (BVB-Schal) weihten gemeinsam den neuen Platz ein

Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Trabzons Bürgermeister Murat Zorluoğlu (BVB-Schal) weihten gemeinsam den neuen Platz ein
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Seit nunmehr fünf Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Dortmund und der türkischen Küstenstadt Trabzon. Die bis dahin schon guten und intensiven Kontakte besiegelten die Verantwortlichen 2014 mit der Unterzeichnung der offiziellen Partnerschaftsurkunde.

Am Sonntag, 12. Mai, krönte Oberbürgermeister Ullrich Sierau gemeinsam mit dem Trabzoner Bürgermeister Murat Zorluoğlu und dem türkischen Generalkonsul Sener Cebeci sowie weiteren Vertretern aus Politik, Gesellschaft und der Auslandsgesellschaft den runden Geburtstag: Gemeinsam weihten sie den Platz von Trabzon ein, der sich unweit des U-Turmes befindet.

Platz ist ein Dankeschön

Sierau betonte, wie wichtig das Zusammenführen beider unterschiedlicher Kulturen durch die Partnerstädte für die Völkerverständigung sei. "Die Städtepartnerschaft mit Trabzon hat für Dortmund mit seiner interkulturellen Stadtgesellschaft eine ganz besondere Bedeutung." Sierau würdigte den wesentlichen Beitrag zum Aufstieg der Stadt, den die vielen in Dortmund lebenden Menschen mit türkischer Zuwanderungsgeschichte geleistet haben. Sie alle hätten ihren Lebensmittelpunkt in Dortmund gefunden und bereicherten die Stadt mit ihren Potenzialen und Kompetenzen: "In dieser Hinsicht ist der Platz auch ein Dankeschön", so Sierau.

Partnerschaft wird verfestigt

Bürgermeister Zorluoğlu zeigte sich sehr glücklich darüber, dass ihn die erste offizielle Auslandreise nach seiner Wahl zum Bürgermeister von Trabzon in deren Partnerstadt Dortmund führt: "Das ist etwas ganz Besonderes". Die Einweihung des Platzes von Trabzon gebe der Beziehung seiner Stadt mit Dortmund noch weiteren Auftrieb: "Mit dem Engagement der Dortmunder Stadtverwaltung und den zivilgesellschaftlichen Akteuren wird diese Partnerschaft verfestigt."

Besonderes Glücksgefühl

Generalkonsul Cebici berichtete von seinem Antrittsbesuch bei Oberbürgermeister Sierau im vergangenen Jahr, bei dem sie vereinbart hätten, die Städtepartnerschaft zwischen Dortmund und Trabzon zu intensivieren. "Für mich ist es ein besonderes Glücksgefühl, dass wir heute die Einweihung des Platzes erleben dürfen", so Cebeci.

Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet

Das fünfjährige Bestehen der Partnerschaft sowie die Einweihung des Platzes von Trabzon nahmen die Städte zum Anlass, im Anschluss eine Vereinbarung zu unterzeichnen, die die Zusammenarbeit beider Partnerstädte bekräftigt.

Das Vorhaben umfasst u.a. den gegenseitigen Meinungs- und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Jugend, Kultur, Sport sowie Zivilgesellschaft. Individuelle Begegnungen und Kontakte der Bürgerinnen und Bürger, von Gruppen, Vereinen und Verbänden sowie von Institutionen und öffentlichen Einrichtungen werden begrüßt, gefördert und vermittelt.

Ein friedvoller Auftakt der Dortbunt-Veranstaltung durch das traditionelle Friedensgebet am Sonntag

Ein friedvoller Auftakt der Dortbunt-Veranstaltung durch das traditionelle Friedensgebet am Sonntag
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Gaye Suse Kromer

Zum Auftakt des DORTBUNT!-Sonntags läuteten die Glocken der Innenstadtkirchen das Friedensgebet der Religionen ein.

Zuvor hatte Oberbürgermeister Ullrich Sierau noch angehende Führungskräfte aus den Partnerstädten im Rathaus empfangen. "Wir setzen auf die jungen Kräfte aus der Verwaltung", so Sierau zu den Gästen aus Leeds, Netanya, Novi Sad, Rostow am Don, Zwickau und Xian. Die jungen Leute werden in den nächsten Tagen u.a. im Rahmen einer Sommerakademie im Studieninstitut Ruhr fachliche Führungen zum Strukturwandel und zur Stadtentwicklung erleben - und sich mit Fachkräften aus der Dortmunder Stadtverwaltung austauschen.

Ein Mitglied der Gruppe aus Rostow am Don mit Oberbürgermeister Ullrich Sierau und landestypischen Gastgeschenken

Ein Mitglied der Gruppe aus Rostow am Don mit Oberbürgermeister Ullrich Sierau und landestypischen Gastgeschenken
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Gaye Suse Kromer

Am Sonntag jedoch stand für die jungen Gäste im Rahmen des Stadtfestes DORTBUNT! zuerst einmal Freizeit auf dem Programm. Los ging es für alle gemeinsam mit der Eröffnungsfeier auf dem Friedensplatz, die mit dem Friedensgebet startete.

Schweigeminute

Das Friedensgebet - das unter dem Motto "Wir alle sind Dortmund" steht -, beschreibt die Selbstverpflichtung zu gegenseitigem Respekt und Toleranz, die der Dortmunder Dialogkreis der Abrahamsreligionen von Juden, Muslimen und Christen sich seit 2007 für ein friedliches Zusammenleben der Religionen in der Stadt gesetzt hat. "Das symbolisiert auf ganz klare und deutliche Weise die Stärke unserer Stadt und die Idee, die hinter DORTBUNT! steckt", unterstrich Oberbürgermeister Sierau in seiner Eröffnungsansprache. Bei einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden der Opfer der jüngsten Anschläge in Neuseeland, Sri Lanka und Kalifornien.

Gegenseitiger Respekt

Die Stadt, in der seit Jahrhunderten Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen, Religionen und Nationen friedlich zusammen leben, sei modern, weltoffen und demokratisch. „Das ist das Dortmund, auf das wir stolz sind. Dafür stehen wir und das feiern wir - und zwar gemeinsam. DORTBUNT! sei ein wunderbarer Beitrag zum stadtgesellschaftlichen Miteinander. Denn wir alle haben verstanden, worauf es ankommt: Eine gelungene Integration, ein friedliches Miteinander, gegenseitiger Respekt und Wertschätzung.“

Frieden auch für künftige Generationen

Sierau positionierte sich entschieden gegen diejenigen, die die Stadtgesellschaft spalten wollen: "Wir treten deutlich allen Feinden von Freiheit, Liberalität, Toleranz und Weltoffenheit entgegen, die versuchen, durch rechtspopulistische Hetze, Ängste zu schüren und Stimmung zu machen."

Der Zeitpunkt des Stadtfestes ist bewusst gewählt und steht in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Ende des 2. Weltkrieges am 8. Mai 1945. "Der Tag, der die Befreiung Deutschlands von der Schreckensherrschaft der Nationalsozialsozialisten markiert", so Sierau. Seit mehr als 70 Jahren lebe Europa nun im Frieden. "Sorgen wir gemeinsam dafür, dass auch künftige Generationen, unsere Kinder und Enkelkinder, in Frieden aufwachsen werden."

Bilderstrecke: DORTBUNT 2019 - Samstag

DORTBUNT 2019 - Samstag 53 Bilder
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Obwohl das Wetter am Samstag deutlich unter den Möglichkeiten eines freundlichen Wonnemonats blieb, ließen die Gäste ihrer guten Laune freien Lauf - dafür sorgten die über 100 Live-Acts auf insgesamt zehn Bühnen.

Techno-Tanzlust

Das Highlight für die Freunde des Juicy Beats und der Summersounds DJ-Picknicks war der Dancefloor "Stadtgarten Elektronisch 3.0" hinter dem Rathaus. Der wolkenverhangene Regenhimmel konnte der Techno-Tanzlust nichts anhaben: Gefeiert wurde bis in die Abendstunden zu den Beats von DJ Larse und Co.

Genauso war es auf dem Alten Markt: Hier gaben sechs Musiker am Nachmittag mit Jazz, Bossa und Latin ihre große Leidenschaft an ein begeistertes Publikum weiter. Für intensive Emotionen bei den Zuschauenden sorgte die Band Beatpakk mit den TV-Stars Sascha und Tialda dann am Abend.

Frech und bissig

Die Dortmunder Musikschule zeigte auf dem Platz von Netanya, was die musikalischen Nachwuchstalente in den verschiedenen Musiksparten zu bieten haben. An der Kampstraße bei der Petrikirche hatte die freie Kulturszene wieder ein Musik- und Kabarett-Programm auf die Beine gestellt, das keine Wünsche offen ließ: gewohnt frech, satirisch, bissig – so zeigte sich z.B. das Geierabend-Ensemble bei der Darbietung der Höhepunkte ihres Satire-Programms.

Feste was auf die Ohren

In der Brückstraße traf Konzerthaus auf Waschsalon und damit mixten sich verschiedenste Kunstrichtungen zu einem neuen interessanten Ganzen: von Live-Painting mit Beat und Bass bis zum improvisierten Dichten beim Poetry-Slam konnte das Publikum Kultur vom Feinsten erleben - Highlight war die holländische Combo Valvetronic Brassband, die mit Blasinstrumenten Hip Hop und House-Songs performten. In unmittelbarer Nähe dazu gab es hinter der Reinoldikirche vom Kulturbüro der Stadt feste was auf die Ohren: Das Musikprogramm reichte von Folk-Pop über Indie-Rock bis zu Psychedelic-Rock-Freakbeat und machte der "Dortmund.macht.Lauter"-Bühne alle Ehre.

Auf der Südseite von St. Reinoldi performten auf der Kirchenbühne unter anderem Puppenspieler, Hip-Hopper und Gospelsänger – ein Angebot, bei dem manch einer einfach stehenbleiben und schauen, zuhören und mitmachen musste.

Richtig rockig ging es auf dem Hansaplatz zu. Die Punk-Legenden Bollock Brothers sorgten hier für das Highlight am Abend.

Friedensplatz für Nachtschwärmer

Zum krönenden Abschluss des ersten DORTBUNT!-Tages ging es auch in diesem Jahr wieder auf der Radio 91.2-Bühne mit einer großen Live-Konzert-Party am Friedensplatz ab. Erst heizte der Dortmunder DJ Rich Boogie dem Tanzvolk ein, dann die Überraschungsgäste Linda und Faiz aus der TV-Show Popstars!. Mit Kelvin Jones - bekannt geworden durch Songs wie "Call You Home" und "Only Thing We Know"- tanzten und sangen die Nachtschwärmer bis in die späten Abendstunden.

Bilderstrecke: Empfang für die Delegationen der Partnerstädte

Alle Vertreter der Partnerstädte - nur Amiens konnte dieses Jahr nicht dabei sein - trugen sich ins Goldenes Buch ein 9 Bilder
Alle Vertreter der Partnerstädte - nur Amiens konnte dieses Jahr nicht dabei sein - trugen sich ins Goldenes Buch ein
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Gaye Suse Kromer

Wie es mittlerweile gute DORTBUNT!-Tradition ist, hatte Oberbürgermeister Ullrich Sierau auch in diesem Jahr - nunmehr zum vierten Mal - die Partnerstädte eingeladen, an dem Stadtfest teilzunehmen. Gefolgt waren der Einladung die Städte Leeds, Rostow am Don, Buffalo, Netanya, Novi Sad, Zwickau, Xi’an und Trabzon. DORTBUNT! stehe für die bunte Mischung der Kulturen der Stadt und unterstreiche die vielfältigen Kontakte in alle Welt. "Der Besuch aus unseren Partnerstädten gehört unbedingt dazu", unterstrich Sierau.

"Wir schlagen Brücken zueinander"

Der Oberbürgermeister benannte als Grundlage für ein friedliches Miteinander die Begegnung von Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen: das sei das Wesen von Städtepartnerschaften. "Indem wir uns begegnen, legen wir Vorurteile ab und schlagen Brücken zueinander", betonte Sierau. Daher sei es ihm ein Anliegen, diese Beziehungen weiter zu intensivieren und auszubauen.

Dank an Freiwillige, Unterstützer und Sponsoren

Der Oberbürgermeister unterstrich, dass DORTBUNT! ein Fest aus der Mitte der Gesellschaft sei, das für Vielfalt, Toleranz und Demokratie stehe und jedes Jahr viele zehntausende Gäste aus Dortmund und Umgebung zusammenbringe, um gemeinsam zu feiern: "Als Oberbürgermeister bin ich sehr stolz darauf, dass sich unzählige Freiwillige engagieren, um das Fest zu einem Erfolg zu machen." Auch dankte Sierau den zahlreichen Sponsoren und Förderern für deren großzügige Unterstützung.

"Sie alle stehen für das, was Dortmund ausmacht: Eine bunte, hilfsbereite, weltoffene und tolerante Stadtgesellschaft", schloss der Oberbürgermeister.

Nachdem sich die einzelnen Delegationsleiterinnen und -leiter in das Goldene Buch der Stadt Dortmund eingetragen haben, richteten sie ihre jeweiligen Grußbotschaften an die Gäste. Oberbürgermeister Sierau sprach seinen tiefen Dank aus, "dass Sie die Prinzipien, die die partnerschaftlichen Beziehungen ausmachen, mittragen. Das macht Mut für die Arbeit, die wir leisten."

Bilderstrecke: Feierstunde 40 Jahre Städtepartnerschaft mit Buffalo

Feierstunde 40 Jahre Städtepartnerschaft mit Buffalo 23 Bilder
Leiter der Delegation aus Buffalo Greg Engle (vorne) trug sich im Besein von Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Bürgermeisterin Birgit Jörder, Generalkonsulin Fiona Evans und Präsident der Auslandsgesellschaft NRW Klaus Wegener (hintere Reihe v.l.n.r.) ins Goldene Buch der Stadt ein
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Die Feierstunde aus Anlass der 40-jährigen Städtepartnerschaft mit Buffalo bildete am Freitag,10. Mai, den offiziellen Auftakt zu einem vielfältigen Programm, das die Gäste aus den teilnehmenden Partnerstädten während des DORTBUNT!-Wochenendes, 11. und 12. Mai, miterleben können.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau empfing rund 120 geladene Gäste im Rathaus, darunter die US-Generalkonsulin Fiona Evans und Klaus Wegener, Präsident der Auslandsgesellschaft NRW, sowie die Delegationen aus den Partnerstädten Netanya, Novi Sad und Zwickau.

Lebenslange Freundschaften

In seiner auf Englisch gehaltenen Ansprache bedankte sich der Oberbürgermeister bei dem Sister City Committee aus Buffalo für deren unermüdlichen Einsatz und die Unterstützung: "Sie haben in den vergangenen vier Jahrzehnten unglaubliche Mühen auf sich genommen, um diese Partnerschaft mit Leben zu füllen."

Zusammen mit US- Generalkonsulin Fiona Evans und Delegations-Leiter Greg Engle (r.) nahm Oberbürgermeister Sierau den Anstoß für das Freundschaftsspiel vor.

Zusammen mit US- Generalkonsulin Fiona Evans und Delegations-Leiter Greg Engle (r.) nahm Oberbürgermeister Sierau den Anstoß für das Freundschaftsspiel vor.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

So hätten beispielsweise die Schulaustauschprogramme dazu beigetragen, dass lebenslange Freundschaften entstanden seien. "Diese interkulturellen Begegnungen sind von zentraler Bedeutung für den globalen Frieden" so Sierau. Die Eintragung des Delegationsleiters Greg Engle - Präsident des Sister City Committee - in das Goldene Buch der Stadt Dortmund rundete die feierliche Veranstaltung ab.

Fußballspiel unter Freunden

Die Partnerschaft mit Buffalo wurde im Jahr 1978 mit Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde während der "Dortmunder Tage" offiziell. Bereits im April 2018 war Oberbürgermeister Sierau mit einer Delegation in die Vereinigten Staaten gereist, um die 40-jährige Partnerschaft mit den Freunden aus Buffalo zu feiern. Bei dieser Gelegenheit und während des Besuchs eines Fußballspiels entstand die Idee für den Gegenbesuch - und für die Austragung eines Fußballspiels unter Freunden in Dortmund.

Aus diesem Grund ist in diesem Jahr der Verein FC Buffalo mit der gesamten Fußballmannschaft, Betreuern, Fans und weiteren Akteuren im Rahmen von "DORTBUNT!" nach Dortmund gereist.

Höhepunkt des Programms für die sportbegeisterten Gäste war ein Fußballspiel gegen eine Dortmunder Stadtauswahl, das am Freitagabend auf der Sportanlage des SF Brackel am Brauksweg stattfand. Die Stadtauswahl - zusammengesetzt aus vielen Spielern der Dortmunder Amateurvereine – ging ebenso wie die US-Boys hochmotiviert in das Match. Oberbürgermeister Ullrich Sierau übernahm den Anstoß zu dem Spiel, das mit einem Ergebnis von 5:1 für die Gäste ausging.

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