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Friedensplatz, Berswordthalle und altes Stadthaus

MIA-DO-Kommunales Integrationszentrum Dortmund

Bild: Jesús González Rebordinos

Städtekooperation "Integration.Interkommunal"

Strukturwandel, demografische Entwicklungen und Integrationsprozesse beschäftigen alle Kommunen und stellen insbesondere die großen Kommunen im Regionalverband Ruhr (RVR) vor vergleichbare Herausforderungen. Hier sind gesellschaftliche Veränderungen früh und besonders spürbar. Im Wettbewerb um die besten Köpfe und den Anschluss sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen ist das Thema Integration in den Mittelpunkt kommunalen Handelns gerückt.

Mit der Gründung der Städtekooperation im Jahr 2008 haben sich neun Ruhrgebietsstädte auf den Weg gemacht, Ideen und Lösungsansätze für innovative Handlungsansätze zu entwickeln:

  • interkommunal, als Städtekooperation
  • interdisziplinär, durch die Mitwirkung unterschiedlicher Fachbereiche
  • interkulturell, in der Vielfalt der Beteiligten.

Oberstes Ziel der Kooperation ist es, für vergleichbare Entwicklungen in den Kommunen gemeinsame Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln und einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Region Metropole Ruhr zu leisten.

Thematische Schwerpunkte sind

  • der demografische Wandel und die Gestaltung von Migrations- und Integrationsprozessen
  • der Umgang mit Vielfalt und ein auf Diversität angelegtes Personalmanagement
  • die Gewinnung von Auszubildenden, von Nachwuchskräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Zuwanderungsgeschichte
  • die Verbindung von Standortfragen unter dem Aspekt zunehmender Internationalisierung und Demografie mit Aspekten gelingender Integration und Potenzialnutzung
  • der Anschluss sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen

Neben Eigenleistungen der Kommunen wird die Städtekooperation seit 2008 unterstützt durch das Land Nordrhein-Westfalen (Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales).