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MIA-DO-Kommunales Integrationszentrum Dortmund

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Weiterbildung für Migrantenselbstorganisationen

Für die Arbeit der ehrenamtlich arbeitenden Migrantenorganisationen ist es besonders wichtig, gute Kenntnisse über die Vereinsarbeit, zu Finanzen oder Öffentlichkeitsarbeit zu haben. Falls Interesse zu Fortbildungen besteht, steht das Kommunale Integrationszentrum als Ansprechpartner zur Verfügung.

Geschäftsbesprechung

Qualifizierte Weiterbildung für MSOen
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten pixelio / Peter Kirchhoff

Rückblick: Weiterbildungsreihe 2009/2010

Das MIA-DO-Kommunales Integrationszentrum Dortmund (MIA-DO-KI) hat in 2009/2010 in Kooperation mit der VHS Dortmund eine Qualifizierungsreihe für Migrantenorganisationen durchgeführt. Diese Weiterbildungsreihe, die im Mai 2010 endete, sollte Mitgliedern und Vorständen von MSOen die Möglichkeit geben, sich in Bereichen wie PR & Öffentlichkeitsarbeit, Rhetorik & Moderation oder Projektmanagement fortzubilden. Ziel war es, dass sich die MSOen noch besser in die Strukturen der lokalen Integrationsarbeit einbringen und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteuren aus Verwaltung, Verbänden und Politik weiter professionalisieren können.

Bei der Planung der Qualifizierungsreihe wurde an die besonderen Umstände in den Vereinen gedacht: Da sich die meisten Migrantenorganisationen aus Spendengeldern oder Mitgliedsbeiträgen finanzieren und die Aktiven ehrenamtlich neben dem Beruf engagiert sind, wurden alle Veranstaltungen maximal für 15 Euro angeboten. Die Termine lagen auf Wunsch der Migrantenorganisationen vor allem in den Abendstunden und am Wochenende.

Rückblick: MSO-Projekt 2008/2009

Im Jahr 2008/2009 hat die Migrations- und Integrationsagentur gemeinsam mit der Freiwilligenagentur ein Projekt initiiert, das zum Ziel hatte, die Arbeit der vielen ehrenamtlich tätigen Migrantenorganisationen in Dortmund durch konkrete Maßnahmen und Angebote stärker zu unterstützen.

Schwerpunkte und Ziele des Projektes waren:

  • systematische Erfassung, Kategorisierung und Vernetzung möglichst vieler in Dortmund ansässiger Migrantenorganisationen (Weiterentwicklung Adressverzeichnis)
  • Entwicklung & Durchführung von Informations- und Weiterbildungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit interessierten Migrantenorganisationen
  • Befähigung aller Beteiligten (mit und ohne Migrationshintergrund), sich in unterschiedlichen Bereichen qualifiziert zu engagieren und die Vorteile einer gegenseitigen Zusammenarbeit optimal auszuschöpfen

Ein weiteres wichtiges Ziel des Projektes war es, interessierten MSOen die Möglichkeit zu geben, stärker als bisher die Vorteile von Freiwilligenengagement zu nutzen, z.B. über die Freiwilligenagentur Dortmund. Ansatzpunkte waren hier das Schaffen einer stärkeren Anerkennungskultur für Freiwilligenarbeit in MSOen sowie eine Verbesserung der organisatorischen Rahmenbedingungen..

Die Abschluss-CD zum Projekt kann über das MIA-DO-Kommunales Integrationszentrum Dortmund (MIA-DO-KI) bezogen werden.

Auch in Zukunft wird die Konzeptionierung von diversen Fortbildungsreihen Schwerpunktthema in der Migrations- und Integrationsagentur.