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MIA-DO-Kommunales Integrationszentrum Dortmund

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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"KOMM-AN NRW"

Land setzt Förderprogramm zur Integration von Geflüchteten und Neuzugewanderten fort

Nachricht vom 19.12.2019

Das Landesförderprogramms "KOMM-AN NRW" wird im Jahr 2020 fortgesetzt und soll ehrenamtliches Engagements in der Arbeit mit Geflüchteten und Neuzugewanderten stärken. In Dortmund werden zahlreiche Integrationsakteure durch das Förderprogramm unterstützt. Im Zeitraum von 2016 bis 2019 konnten Mittel in Höhe von über 800.000 Euro zur Umsetzung innovativer Projekte bereitgestellt werden.

Mit "KOMM-AN NRW" hat die NRW Landesregierung im Jahr 2016 ein Programm aufgelegt, in dessen Mittelpunkt die Stärkung und Begleitung des ehrenamtlichen Engagements steht, mit dem Ziel, die Integration von Geflüchteten und Neuzugewanderten in den Kommunen zu fördern.

Auch in Dortmund werden zahlreiche Integrationsakteure durch das Förderprogramm "KOMM-AN NRW" unterstützt. Im Rahmen des Programmteils II "Bedarfsorientierte Maßnahmen vor Ort" konnten im Zeitraum von 2016 bis 2019 Mittel in Höhe von über 800.000 Euro zur Umsetzung innovativer Projekte bereitgestellt werden.

Auf Grund dieser Erfolge wird das Programm in 2020 fortgeführt. Erneut stehen der Stadt Dortmund im kommenden Jahr wieder 216.351,59 Euro zur Weiterleitung an Dortmunder Akteure zur Verfügung.

Stärkung der Dortmunder Integrationsarbeit

Das Programm "KOMM-AN NRW" beinhaltet verschiedene Ansatzpunkte zur Stärkung der Integrationsarbeit in Dortmund. Die Unterstützung von Vereinen, Verbänden, Migrantenorganisationen, Wohlfahrtsverbänden sowie kirchlichen Trägern und Flüchtlingsinitiativen ist dabei ein zentraler Aspekt.

Zahlreiche Themenschwerpunkte stehen dabei im Vordergrund. Gefördert werden u.a.:

  • die Förderung der Renovierung/Ausstattung und des Betriebs von Ankommenstreffpunkten,
  • Maßnahmen des Zusammenkommens/der Orientierung und Begleitung,
  • die Förderung von Maßnahmen zur Informations- und Wissensvermittlung sowie
  • die Förderung von Maßnahmen zur Qualifizierung von ehrenamtlich Tätigen und der Begleitung ihrer Arbeit.

Seit Programmbeginn sind eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte realisiert bzw. unterstützt worden. Insgesamt konnten bereits über 75 Träger von den Fördergeldern profitieren. Die geförderten Projekte reichen von der Einrichtung von Ankommenstreffpunkten über diverse Fortbildungen im Bereich der interkulturellen Kompetenz, Sport- und Freizeitaktivitäten und die Erstellung von Informationsmaterialien bis hin zu Patenschafts- und Berufsbildungsprojekten.

Fördermittel

Seit Donnerstag, 19. Dezember, besteht die Möglichkeit einen Antrag auf Fördermittel für 2020 zu stellen.

Die Förderung erfolgt in Form von Pauschalen und kann bei MIA-DO Kommunales Integrationszentrum Dortmund beantragt werden. Antragsberechtigt sind alle Akteure der Integrationsarbeit vor Ort. Gefördert werden insbesondere nachhaltige und zukunftsorientierte Projekte, die sich gut in die Angebotsstruktur der jeweiligen Stadtteile und Sozialräume einfügen.

Bei Rückfragen zum Programm stehen Ihnen Ana Catharina Pereira (Tel. 0231 50-28387 / apereira@stadtdo.de) und Lena Reisloh (Tel. 0231 50-25816 / lreisloh@stadtdo.de) zur Verfügung.

Antrag stellen

Anträge können bis Sonntag, 26. Januar 2020, gestellt werden.

Dieser Beitrag befasst sich mit der Auslobung eines Preises oder sonstiger materieller Förderung seitens der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.