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MIA-DO-Kommunales Integrationszentrum Dortmund

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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OB Sierau wünscht gesegneten Ramadan - Mehrsprachiges Grußwort

Nachricht vom 23.04.2020

Zum Beginn des Fastenmonats Ramadan senden Oberbürgermeister Ullrich Sierau und die Integrationsratsvorsitzende Aysun Tekin gemeinsam mit Vertretern der Stadt Dortmund, dem Rat der muslimischen Gemeinden Dortmund (RDMG) sowie dem Polizeipräsidenten Grüße an die Bürger*innen muslimischen Glaubens.

Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund

Oberbürgermeister Ullrich Sierau
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Stadt Dortmund

Liebe muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Am Abend des 23. April 2020 beginnt weltweit und damit auch in Dortmund der muslimische Fastenmonat Ramadan.

Wir haben in den letzten Jahren regelmäßig den starken verbindenden Charakter des Ramadan-Monats wahrgenommen, in dem Menschen mit den unterschiedlichsten Glaubensrichtungen zusammenkommen, sich kennenlernen, miteinander reden und gemeinsame Fastenbrechen begehen. Für unsere Stadt ist dieser interreligiöse Dialog und der gesellschaftliche Zusammenhalt – das Zusammenkommen von Menschen an sich - Normalität und macht einmal mehr deutlich: Der Islam gehört zu Dortmund!

Das Zusammenkommen von Menschen ist ein elementarer Bestandteil des Fastenmonats. Dennoch wird der diesjährige Ramadan-Monat anders werden und uns alle vor neue Herausforderungen stellen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation kann jedes Zusammenkommen eine Gefahr für die Gesundheit Ihrer Mitmenschen werden.

Bereits in den letzten Wochen haben zahlreiche Religionsgemeinschaften mit Einschränkungen – beispielsweise im Rahmen der Freitagsgebete oder Gottesdienste – gelebt. Allen Verantwortlichen und Mitgliedern möchten wir für dieses umsichtige Vorgehen und die Unterstützung ganz herzlich danken.

Wir appellieren daher auch im Rahmen des anstehenden Fastenmonats Ramadan an das Verantwortungsbewusstsein aller Menschen, die religiösen Pflichten, Gebete und Fastenbrechen ausschließlich privat und zu Hause zu verrichten und auf Einladungen und Besuche zum gemeinsamen Fastenbrechen zu verzichten. Denn die Situation ist immer noch sehr ernst. Die Religionsgemeinschaften haben jedoch die Möglichkeit, ihre Gebete per Video oder online zu übertragen, so dass Sie über diesen Weg selbstverständlich daran teilhaben können.

Lassen Sie uns weiterhin Solidarität und Vernunft praktizieren: Zusammenstehen, aber getrennt! Unser gemeinsames und vorrangiges Ziel ist es, die Gesundheit aller zu schützen, damit wir auch nächstes Jahr zusammen und in gewohnter Weise den Ramadan-Monat und das Fest begehen können.

Darauf freuen wir uns!

In diesem Sinne wünschen wir – trotz dieser herausfordernden Zeit – allen Musliminnen und Muslimen in unserer Stadt eine gesegnete Fastenzeit und ein friedliches Fest zum Ende des Ramadan!

Bitte bleiben Sie gesund und sorgen Sie dafür, dass auch andere gesund bleiben!

Danke dafür!

Ullrich Sierau, Oberbürgermeister
Aysun Tekin, Vorsitzende des Integrationsrates
Ahmad Aweimer, Sprecher RMDG
Norbert Dahmen, Dezernent für Recht, Ordnung, Bürgerdienste und Feuerwehr
Birgit Zoerner, Dezernentin für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Sport und Freizeit / Leiterin des Krisenstabs
Gregor Lange, Polizeipräsident Dortmund
Dr. Frank Renken, Leiter Gesundheitsamt Dortmund

Grußwort zum Ramadan 2020 mit türkischen Untertiteln Quelle: YouTube

Grußwort zum Ramadan 2020 mit arabischen Untertiteln Quelle: YouTube

Grußwort zum Ramadan mit bosnischen Untertiteln Quelle: YouTube

Grußwort zum Ramadan mit persischen Untertiteln Quelle: YouTube

Zum Thema

Das gemeinsame Grußwort zum Beginn des Fastenmonats Ramadan in arabischer, bosnischer, persischer und türkischer Sprache finden Sie als Download unter

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.