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MIA-DO-Kommunales Integrationszentrum Dortmund

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

International & Soziales

Landesförderprogramm "Komm-an NRW" wird in Dortmund fortgesetzt

Nachricht vom 20.01.2023

Mit "Komm-an NRW" hat die NRW Landesregierung im Jahr 2016 ein Programm aufgelegt in dessen Mittelpunkt die Stärkung und Begleitung des ehrenamtlichen Engagements steht. Ziel ist es, die Integration von neueingewanderten Menschen sowie die ehrenamtliche Arbeit in den Kommunen zu fördern.

Menschen unterschiedlichen Alters und Nationalitäten haben gemeinsam Spaß

Zahlreiche Integrationsakteur*innen werden auch in Dortmund durch das Förderprogramm "Komm-an NRW" unterstützt und helfen so, die Integration in der Stadt besser zu gestalten.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Adobe Stock / Rawpixel.com

Auch in Dortmund werden zahlreiche Integrationsakteur*innen durch das Förderprogramm "Komm-an NRW" unterstützt. Im Rahmen des Programmteils II "Bedarfsorientierte Maßnahmen vor Ort" konnten im Zeitraum von 2016 bis 2022 Mittel in Höhe von über 1.400.000 Euro zur Umsetzung innovativer Projekte bereitgestellt werden. Auf Grund dieser Erfolge wird das Programm in 2023 fortgeführt.

Erneut stehen der Stadt Dortmund im kommenden Jahr 216.351,59 Euro zur Weiterleitung an Dortmunder Akteur*innen zur Verfügung.

Das Programm "Komm-an NRW" beinhaltet verschiedene Ansatzpunkte zur Stärkung der Integrationsarbeit in Dortmund. Die Unterstützung von Vereinen, Verbänden, Migrant*innenorganisationen, Wohlfahrtsverbänden sowie kirchlichen Trägern und Flüchtlingsinitiativen ist dabei ein zentraler Aspekt.

Zahlreiche Themenschwerpunkte stehen dabei im Vordergrund. Gefördert werden u.a.:

  • die Renovierung, die Ausstattung und der Betrieb von Ankommenstreffpunkten und die Digitalisierung des Ehrenamtes
  • Maßnahmen des Zusammenkommens / der Orientierung und Begleitung, Maßnahmen zur Informations- und Wissensvermittlung und zur Gewinnung neuer Personen für eine ehrenamtliche Tätigkeit sowie
  • Maßnahmen zur Qualifizierung von ehrenamtlich Tätigen und der Begleitung ihrer Arbeit.

Seit Programmbeginn sind eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte realisiert bzw. unterstützt worden. Insgesamt konnten bereits über 100 Träger von den Fördergeldern profitieren. Die geförderten Projekte reichen von der Einrichtung von Ankommenstreffpunkten über diverse Fortbildungen im Bereich der interkulturellen Kompetenz, Sport- und Freizeitaktivitäten und die Erstellung von Informationsmaterialien bis hin zu Patenschafts- und Berufsbildungsprojekten.

Ab Montag, 23. Januar, besteht wieder die Möglichkeit, einen Antrag auf Fördermittel für 2023 zu stellen. Antragsberechtigt sind alle Akteur*innen der Integrationsarbeit vor Ort. Gefördert werden insbesondere nachhaltige und zukunftsorientierte Projekte, die sich gut in die Angebotsstruktur der jeweiligen Stadtteile und Sozialräume einfügen und den Aspekt des nachbarschaftlichen Engagements herausstellen.

Bei Rückfragen zum Programm stehen Ana Catharina Pereira (Tel. 0231 50-28387 / apereira@stadtdo.de) und Lena Reisloh (Tel. 0231 50-25816 / lreisloh@stadtdo.de) zur Verfügung.

Zum Thema

Bis zum 20. Februar 2023 ist eine Antragstellung möglich. Das entsprechende Antragsformular ist auf der Homepage von MIA-DO-KI unter dem Reiter "Landesprogramm Komm-an NRW" zu finden.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.