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09.06.2015Religion

Evangelischer Kirchentag soll 2019 nach Dortmund kommen

Der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag soll im Jahr 2019 in Dortmund stattfinden. Eine entsprechende Anfrage aus dem Jahr 2014 stieß bei Oberbürgermeister Ullrich Sierau auf grundsätzliche Bereitschaft.

Sierau veranlasste zudem eine Klärung der Durchführungsmodalitäten.

Rat entscheidet am 25. Juni

Um Planungssicherheit auf beiden Seiten zu schaffen, liegt dem Rat für die Sitzung am 25. Juni nun eine Vorlage zur Entscheidung über das Angebot vor, den 37. Deutschen Evangelischen Kirchtag in Dortmund auszurichten. Bei einem positiven Entscheid durch den Rat wird die Verwaltung mit den Vorbereitungen zur Durchführung beginnen.

Dazu ist es erforderlich, Finanzierungsanteile der Stadt in Höhe von 2,7 Millionen Euro in die mittelfristige Haushaltsplanung für 2018/19 aufzunehmen. Insgesamt hat der Deutsche Evangelische Kirchtag ein finanzielles Volumen von 18 Millionen Euro. Neben ihrem Finanzierungsanteil von 2,7 Millionen Euro stellt die Stadt unentgeltlich Übernachtungsmöglichkeiten in Schulen und ein Kirchentags-Organisationsbüro zur Verfügung.

Hintergrund

Der Deutsche Evangelische Kirchentag wird alle zwei Jahre über fünf Tage in einer deutschen Stadt ausgerichtet. Er ist ein Element der Zivilgesellschaft in Deutschland und unabhängig von der Amtskirche eine Bewegung von Laien. In der Regel werden über 100.000 Besucherinnen und Besucher erwartet, die die rund 2500 Einzelveranstaltungen von der Eröffnung bis zum Schlussgottesdienst besuchen.

Die Teilnehmer feiern - wie dieses Jahr in Stuttgart - ein Fest des Glaubens und denken über die Fragen der Welt nach. Die Großveranstaltung wird in Abstimmung mit der Landeskirche von einem juristisch eigenständigen Verein "Deutscher Evangelischer Kirchentag" konzipiert, vorbereitet und durchgeführt. Dabei wirken über 5.000 Ehrenamtliche mit.

Das angesprochene Budget von rund 18 Millionen Euro wird aufgebracht von der einladenden Landeskirche (4,9 Mio. Euro), vom Land NRW (5,2 Mio. Euro, die Zusage liegt vor), vom Kirchentag durch Eigenmittel in Höhe von 6,1 Millionen Euro und von der aufnehmenden Stadt in Höhe von 2,7 Millionen Euro.

Dieses größte gesellschaftpolitisch-kirchlich-kulturelle Forum in Europa hat seit Jahrzehnten einen enormen Stellenwert und ist ein bedeutender Imagefaktor. Die Riege der Vortragenden ist von nationalem und internationalem Rang. Viele Persönlichkeiten - wie Erhard Eppler, Ernst Benda, Richard von Weizsäcker - haben den Kirchentagen in der Vergangenheit ein Gesicht gegeben. Sie bringen regelmäßig Menschen aus aller Welt, aus allen Konfessionen und Religionen zusammen. Rund 5 000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen kommen aus dem Ausland - aus etwa 80 unterschiedlichen Nationen. Der Umsatzfaktor durch die auswärtigen Teilnehmer wird auf 20 bis 25 Millionen Euro taxiert.

Dortmund bietet als weltoffene Stadt mit ihrem demokratischen Bekenntnis zur kulturellen Vielfalt ideale Voraussetzungen für die Ausrichtung des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentags.

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