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15.09.2015Preisverleihung

Ausgezeichnetes Engagement

Die FreiwilligenAgentur verlieh am 14. September zum siebten Mal den Preis "Engagement anerkennen" im Rathaus, diesmal mit Schwerpunkt Kultur.

Alle Preisträger und Laudatoren auf einen Blick

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Bild: Stadt Dortmund / Gaye Suse Kromer

Die Ehrungen von je 500 € und dem Dortmunder Nashorn als limitierte Auflage im Design der FreiwilligenAgentur gingen unter großem Applaus der etwa 200 Gäste an die Vereine KulturMeile Nordstadt für ihr Streetart-Projekt "Mauergalerie 2015", sweetSixteen für ihr Kino und ihren Filmclub sowie Kinderglück Dortmund für ihre Hilfsprojekte Kultur & Sport.

Die "kulturaffine" Jury setzte sich zusammen aus Bürgermeisterin Birgit Jörder, Ballett-Manager Tobias Ehringer und Redakteurin Antje Geiß. Jörder vertrat Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Er nahm an einer außerordentlichen Ratssitzung zum aktuellen Thema Unterbringungen für Flüchtlinge teil.

In ihrem Grußwort erklärte die Bürgermeisterin, dass sie als Jury die Qual der Wahl hatten aus insgesamt 26 Bewerbern die drei endgültigen Preisträger festzulegen. "Und wir haben es uns bei der Vielfalt wirklich nicht leicht gemacht!" Und sagte weiter: "Die heutige Preisverleihung ist fester Bestandteil der Anerkennungskultur und ein kleines Dankeschön für Ihr freiwilliges Engagement. Ihr freiwilliger Einsatz verdient allerhöchste Anerkennung."

Anerkennung und Motivation

Hintergrund der Auszeichnung: Sie zeigt engagierte Dortmunderinnen und Dortmunder mit ihren innovativen Projekten und stärkt die Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement. Auch soll die Auszeichnung Menschen ermutigen, neue Projekte zu starten. Dass sich das kulturelle Leben in Dortmund so vielseitig präsentiert und immer weiterentwickelt, basiert zu einem großen Teil auf dem ehrenamtlichen Engagement vieler Menschen. Der Preis hat in jedem Jahr einen anderen Schwerpunkt: Im letzten Jahr nahm die Jury den Bereich Jugend in den Fokus.

"Es geht heute Abend nicht nur um die Preisträger", betonte Frank Ortmann, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Freiwilligentätigkeit, "es geht um alle, die sich freiwillig engagieren. Dafür einen großen Respekt." Er ermunterte die Engagierten, ihre Begeisterung und Motivation weiterzutragen und bedankte sich herzlich bei der hauptamtlichen Mitarbeiterin der FreiwilligenAgentur Karola Jaschewski für die Organisation der Preisverleihung und guten Zusammenarbeit.

Jaschewski zum Grund, warum in diesem Jahr der Blickpunkt auf der Kultur lag: "Der Bereich ist zum einen sehr breit gestreut. Kultur ist ein wesentlicher Teil des gesellschaftlichen Lebens. Zum anderen bietet Kultur die Möglichkeit auch diejenigen mitzunehmen, die von sich aus ansonsten nicht zu kulturellen Ereignissen einen Zugang finden."

Vorbildlich und lebenswert

Jedem Preisträger war ein Laudator aus der Jury an die Seite gestellt. Tobias Ehinger zur Ehrung der KulturMeile Nordstadt: "Das Projekt Mauergalerie ist ein Projekt, das Grenzen überwindet: die der Generationen und die der Nationalitäten. Mit der Mauergalerie ist die Stadt noch ein Stück lebenswerter geworden."

In ihrer Laudatio zum Kino sweetSixteen erklärte Birgit Jörder: "Das Kino ist ein fester Bestandteil der Dortmunder Kulturszene und leistet auf vielfältige Weise Kulturarbeit sowohl im Viertel und weit darüber hinaus." Annie Sarfeld (Vorstandsvorsitzende von proKultur), die als Vertretung von Antje Geiß die Laudatio zum Verein Kinderglück hielt, bemerkte, dass der Preis hiermit an einen Verein gehe, der Toleranz und Akzeptanz als festen Bestandteil verankert habe und vorbildlich vorlebe.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der passgenau zur Verleihung der Preise kam, unterstrich: "Engagement und Hilfsbereitschaft gehören zur DNA der Stadt." Wohlgelaunt übergab er jedem Preisträger Scheck und Nashorn.

Für den abwechslungsreichen musikalischen Rahmen sorgten zu Beginn der Veranstaltung der Schulchor der Diesterweg-Grundschule und zum Abschluss die Soulsängerin Lena Danai. Der Abend klang in gemütlicher Atmosphäre bei Gesprächen und einem kleinen Imbiss aus.

Gaye Suse Kromer

Preisträger

Kategorie "Vor Ort"

Mauergalerie 2015 der KulturMeileNordstadt e. V.

Im April 2015 nahmen die ersten Künstler Pinsel und Spraydosen in die Hand, um ein einzigartiges Streetart-Kunstwerk an der Weißenburger Straße zu schaffen: Mit hochwertigen Bildern an der zuvor tristen Mauer hat sich die Straße in einen bemerkenswerten, kreativen Eingangsbereich in die Nordstadt gewandelt. Die Vorlaufzeit betrug etwa eineinhalb Jahre. Im Rahmen einer Ausschreibung konnten sich Sprayer, Maler und kreative Köpfe bewerben. Schließlich waren insgesamt 57 Akteure unterschiedlichster Nationalitäten beteiligt, darunter 8 Jugendeinrichtungen.

Eine bunte, integrative und generationsübergreifende (Alterspanne von 12 bis 68 Jahre) Gruppe von Künstlern fertige ein Meisterwerk an der 600 Quadratmeter großen Wand mit Motive unterschiedlichster Art, die von großer Farbigkeit zur schwarzweiß Technik reichte.

Kategorie "Offene Bühne"

sweetSixteen e. V.

Das Kino sweetSixteen ist das jüngste freie Filmkunstkino Dortmunds. Eine kleine Gruppe Filmenthusiasten betreibt das Kino seit Oktober 2009 unabhängig und ehrenamtlich. Der Name des Kinos bezieht sich auf das 16-mm-Schmalfilmformat. sweetSixteen steht für die Vielfalt an Filmen mit dem Fokus auf Independent-Produktionen, den Erhalt des Kulturorts Kino sowie des analogen filmkulturellen Erbes. Die Betreiber wählen die Filme nach künstlerisch-ästhetischen Kriterien, mit Blick auf inhaltliche Relevanz und unbekannten Formsprachen und Sehgewohnheiten. Dieses Angebot ist einzigartig in Dortmund und der Region. Die Verankerung im Stadtviertel und dem Kulturort Depot, die Arbeit vor Ort mit sozialen und kulturellen Organisationen, Schulen und migrantischen Initiativen bildet einen Schwerpunkt des Kinos. Das Kino versteht sich in seiner Arbeit als Netzwerk und Kooperationspartner für soziale und kulturelle Initiativen ihre Anliegen und Themen einer Öffentlichkeit vermitteln.

Kategorie "Zugänge schaffen"

Kinderglück e. V.

Der Verein hilft Kindern bei Vernachlässigung und Misshandlung, Schwersterkrankung und Behinderung und unterstützt außerdem bei akuten Krankheits- und Notfällen. Kinder und Jugendlichen werden z. B. mit Hilfe des Vereins an kulturelle Ereignisse und Maßnahmen herangeführt. Sei es, um dort einige unbeschwerte und für sie außergewöhnliche Stunden zu verbringen oder an die Themen Theater, Musik etc. herangeführt zu werden. Zur musikalischen Früherziehung in Gruppen oder für den Einzelunterricht werden Instrumente an die Einrichtungen oder direkt an die Kinder verschenkt.

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