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19.01.2016Verkehr

Masterplan Mobilität wird fortgeschrieben

Der Masterplan Mobilität wird mit Blick auf das Jahr 2030 fortgeschrieben. Ziel ist es, im Sommer mit dem Prozess zu beginnen. Nach rund eineinhalb Jahren soll als erste Stufe das neue Leitbild für den Masterplan Mobilität dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Am 13. Mai 2004 hat der Rat der Stadt Dortmund den Masterplan Mobilität Dortmund 2004 mit breiter Mehrheit nach einem rund zweieinhalbjährigen kooperativen Verfahren beschlossen. Seit dem Beschluss dieses verkehrsplanerischen Orientierungsrahmens sind allerdings eine Vielzahl weiterer Fachpläne mit Verkehrsbezug auf kommunaler Ebene, wie Handlungsprogramm Klimaschutz, der Luftreinhalteplan, der Lärmaktionsplan, der Masterplan Energiewende oder der Nahverkehrsplan vom Rat beschlossen worden.

Wie soll die Mobilität in Dortmund im Jahr 2030 aussehen?

Auch auf regionaler Ebene sind neue Zielsetzungen erarbeitet worden, die einer Bewertung und Einbeziehung bedürfen. Nach nun über zehn Jahren ist es daher Zeit, Bilanz zu ziehen, welche Maßnahmen umgesetzt wurden, welche Ziele der Fortschreibung bedürfen und welche neuen Akzentsetzungen erforderlich sind. Sprich: Wie soll die Mobilität in Dortmund im Jahr 2030 aussehen? Wie nachhaltig wollen wir uns fortbewegen? Wie kann die Teilnahme aller sicher gestellt werden?

Erfolgreiche Bilanz

Die Bilanz des Masterplans Mobilität kann sich durchaus sehen lassen. Rund ein Drittel von den formulierten 109 Maßnahmen sind umgesetzt (z.B. Mitgliedschaft in der AGFS, Erstellung und Fortschreibung des Lkw-Stadtplans, zielgruppenorientierte Mobilitätsberatung, aber auch Straßenum- bzw. -neubaumaßnahmen wie Westentor oder Gneisenauallee), ein weiteres Viertel wurde begonnen oder sind laufende, dauerhafte Aufgaben. Einige sind aber inzwischen verworfen oder aufgrund anderer Prioritäten zunächst nicht in Angriff genommen worden.

Der Masterplan Mobilität 2004 hat einen wesentlichen Impuls bei der verstärkten Förderung des Radverkehrs, des Mobilitätsmanagements oder der Verkehrssicherheit geliefert, so dass z.B. die alltägliche Radverkehrsnutzung gestiegen und dies auch im Straßenbild sichtbar ist. Auch die Nutzung des Pkw ist weiter gesunken und vor allem die jungen Dortmunderinnen und Dortmunder fahren dank Semester- und Schokoticket immer mehr mit Bus und Bahn.

Auch ist das damals durchgeführte Dialogverfahren bezüglich der Beteiligung von Interessensgruppen und der Öffentlichkeit bundesweit besonders positiv aufgenommen worden und hat Maßstäbe gesetzt. Ähnlich wie damals soll daher in einem begleitenden Arbeitskreis aus Politik, Verwaltung, Interessensverbänden aber auch einzelnen Zielgruppen wie Senioren, Behinderten und Jugend eine neue Strategie, ein neues Leitbild für die Verkehrsentwicklung in Dortmund erarbeitet werden. Auch diesmal wird die Diskussion im begleitenden Arbeitskreis um öffentliche Dialogveranstaltungen und einen entsprechenden Internetauftritt ergänzt. Eine gute Beteiligungschance für Bürgerinnen und Bürger.

Zusätzliche Mittel bereitgestellt

Für die Fortschreibung des Prozesses hat der Rat in seinem Beschluss über den Haushaltsplanentwurf 2016 dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt zusätzliche Mittel für 2016 bis 2019 bereitgestellt, mit denen ein externer Gutachter, eine entsprechende Moderation, die Öffentlichkeitsarbeit und die Ausarbeitung von ersten Konzepten finanziert werden kann.

Der Rat soll nun der Verwaltung den Auftrag erteilen, den Masterplan Mobilität in einem kooperativen Verfahren fortzuschreiben. Ziel ist es -nach der Ausschreibung des Gutachters und der Moderation - im Sommer den Prozess zu beginnen. Nach rund eineinhalb Jahren soll dann als erste Stufe das neue Leitbild für den Masterplan Mobilität dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Als zweite Stufe sollen dann detaillierte Konzepte zu einzelnen Handlungsfeldern entwickelt und der Masterplan mit Schwerpunktthemen fortgeführt werden.

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