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Bild: Jesús González Rebordinos

Fotografie

Hochschuletage im U präsentiert neue Ausstellung

Nachricht vom 26.02.2016

Die Ausstellung "MBF. Kunst und Maschinenbau - Eine fotografische Fusion" zeigt ab dem 1. März auf der Hochschuletage des Dortmunder U wie sich an der TU Dortmund Technik und Kultur vereinen.

An der Technischen Universität Dortmund vereinen sich Technik und Kultur. Dieser ungewöhnliche Verbund macht die Ausstellung "MBF. Kunst und Maschinenbau - Eine fotografische Fusion" sichtbar. Sie ist Ergebnis der Kooperation des Arbeitsbereichs Fotografie am Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft mit der Fakultät Maschinenbau. Am Dienstag, 1. März, laden die Initiatoren um 18 Uhr zur Vernissage ein.

Elf Studierende des Arbeitsbereichs Fotografie am Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft präsentieren bei der Ausstellung die Ergebnisse ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit ihren Kooperationspartnern aus der Fakultät Maschinenbau.

Konzeptionelle Dialoge mit Maschinen

Die Studierenden bekamen während des Seminars unter Leitung von Felix Dobbert Einblick in die gänzlich andersartigen Arbeits- und Forschungsbereiche der Fakultät Maschinenbau. Insbesondere ging es darum, die Arbeitsprozesse der Maschinenbauerinnen und -bauer zu analysieren und künstlerisch nutzbar zu machen.

So entstanden konzeptionelle Dialoge mit den Maschinen selbst. Gerade bildgebende Medien, die an der Fakultät Maschinenbau zur Erforschung von Materialstrukturen eingesetzt werden, lieferten Potenzial für eine künstlerische Strategie.

Grenzbereiche der Fotografie

Die Ausstellung lotet die Grenzbereiche der Fotografie aus und interpretiert auf spannende Weise die visuelle Welt des Maschinenbaus. Das Projekt MBF basiert auf einer Initiative der Prorektorin Diversitätsmanagement, Prof. Barbara Welzel, im Rahmen der Diversitätsdialoge in Studium und Lehre.

Ziel des Projekts ist, "Bereiche an der Uni über Fotografie zusammenzubringen, die sich sonst überhaupt nicht treffen", so Prof. Barbara Welzel. Dies könne eine "Wahrnehmung über die eigene Institution und die eigene Profession anstiften, die sich in der alltäglichen Arbeit und in der Binnenperspektive der eigenen Profession nicht eröffnet."

Zum Thema

Die Ausstellung ist bis zum 8. Mai dienstags, mittwochs und am Wochenende von 11 bis 18 Uhr geöffnet, donnerstags und freitags von 11 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.