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Bild: Jesús González Rebordinos

PHOENIX SEE

Filmdoku "Göttliche Lage" mit Grimme-Preis ausgezeichnet

Nachricht vom 09.03.2016

Die Langzeit-Doku "Göttliche Lage" über den PHOENIX See von Ulrike Franke und Michael Loeken ist mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet worden. Der Film ist eine Koproduktion von WDR und ARTE.

Filmstill aus "Göttliche Lage" - Aufnahme PHOENIX See

Die Film-Doku über den PHOENIX See zeigt, dass Strukturwandel nicht nur eine bauliche Maßnahme ist.
Bild: filmproduktion loekenfranke

Das Grimme-Institut hat am 9. März die Gewinner des 52.Grimme-Preises bekannt gegeben. In der Kategorie Information & Kultur wurde die Langzeitdokumentation "Göttliche Lage" von Michael Loeken und Ulrike Franke (Buch und Regie) ausgezeichnet.

Der Dokumentarfilm zeigt, wie sich das ehemalige Stahlwerksgelände in Dortmund in einen neuen Stadtteil verwandelt - im Mittelpunkt der neue PHOENIX See. Die Dortmunder Filmemacherin Ulrike Franke und der ebenfalls aus NRW stammende Autor, Produzent und Regisseur Michael Loeken begleiten diesen Prozess in ihrer Langzeitdokumentation von den ersten Sitzungen der Projektentwickler bis zur feierlichen Eröffnung und darüber hinaus.

Über fünf Jahre sollen letztlich vergehen, bis das einstige Stahlwerk einem See gewichen ist. Planer und Anwohner, Visionäre und Zweifler werden zu Gewinnern und Verlierern des gesellschaftlichen Fortschritts.

Film lässt Strukturwandel begreifen

Aus der Begründung der Jury: "'Göttliche Lage' ist ein großartiges Lehrstück, mit wunderbarem Gespür für die sozialen Umbrüche, mit klarem Auge für das, was vor sich geht. Und mit Humor, was bei Dokumentarfilmen eine eher seltene Zuschreibung ist. Der Film lässt uns in jeder Hinsicht - intellektuell wie visuell - begreifen, was Strukturwandel bedeutet."

Zum Thema

Der Grimme-Preis zeichnet Fernsehsendungen und -leistungen aus, die für die Programmpraxis vorbildlich und modellhaft sind. Der Grimme-Preis wird seit 1964 alljährlich in Marl verliehen. In diesem Jahr findet die Verleihung am 8. April im Theater Marl statt.