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Bild: Jesús González Rebordinos

Demografie

Dortmund wird Modellkommune des Bundes

Nachricht vom 21.03.2016

Dortmund wird Modellkommune des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Als einzige Großstadt wird Dortmund neben fünf weiteren Kommunen in den kommenden fünf Jahren Handlungsansätze für eine Demografie-Strategie entwickeln.

Unter dem Titel "Demografiewerkstatt Kommunen" beschäftigt sich Dortmund dabei mit den Auswirkungen einer alternden Gesellschaft: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren Auswirkungen auf das Wohnen, die Mobilität oder Nahversorgung und entwickeln beispielhaft Ansätze, die Lebensbedingungen für Seniorinnen und Senioren in den Wohnquartieren zu verbessern.

Das Institut für Gerontologie der TU Dortmund unterstützt die Stadt Dortmund dabei wissenschaftlich. Sozialdezernentin Birgit Zoerner empfängt am kommenden Mittwoch Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums und des wissenschaftlichen Institutes, um sich über die Modalitäten der künftigen Zusammenarbeit auszutauschen.

Beispielhafte Seniorenarbeit in Dortmund

Die Dortmunder Arbeitsergebnisse sollen in einem "Werkzeugkoffer" zusammengestellt werden. Ziel ist es, anderen Kommunen methodische Hilfen an die Hand zu geben, um die gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse übertragen zu können.

Die Stadt Dortmund wurde unter anderem wegen ihrer beispielgebenden Seniorenarbeit ausgewählt. So betreibt die Stadt schon seit über zehn Jahren Seniorenbüros in den Stadtbezirken. Gewürdigt wurde außerdem der Beschluss des Rates, eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe der Stadtverwaltung zu bilden, in der Vertreter des Senioren- und Integrationsbeirates sowie des behindertenpolitischen Netzwerkes und der Wohlfahrtsverbände sitzen. Auftrag dieses Gremiums ist es, Vorschläge für eine gesamtstädtische Demografiestrategie zu erarbeiten.

Die Teilnahme am Bundesprojekt ist daher für Dortmund eine zusätzliche Möglichkeit, sich interkommunal auszutauschen.