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24.05.2016Vernetzung

Masterplan "Digitales Dortmund" entwickelt Strategien

Ein neuer Masterplan "Digitales Dortmund" soll vor dem Hintergrund der Digitalisierung vieler Lebensbereiche Lösungen dafür finden, wie mit diesem Veränderungsprozess an der Schnittstelle von Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft erfolgreich umgegangen werden kann.

Wir leben in einem Zeitalter der Digitalisierung vieler Lebensbereiche. Die Stadt Dortmund will Lösungen dafür finden, wie mit diesem besonderen Veränderungsprozess an der Schnittstelle von Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft erfolgreich umgegangen und gleichzeitig auch eine Positionierung von Dortmund als Digitale Stadt erreicht werden kann.

Wenn der Rat dem im Juli zustimmt, soll mittels eines Masterplanes "Digitales Dortmund" eine Strategie entwickelt werden, wie den Herausforderungen der Zukunft begegnet werden kann. Im Zentrum stehen dabei die Lebensqualität der Bevölkerung durch optimale Dienstleistungs-, Mitwirkungs- und Infrastrukturangebote, die Schonung von Ressourcen, der Mehrwert von Innovationen und ein wirtschaftsfreundliches Umfeld. Um diese Ziele zu erreichen, müssen moderne Technologien und Prozesse zum Einsatz kommen. Die Digitalisierung von Infrastrukturen, Organisationen und Lebenswelten (z.B. im Bildungs- oder Gesundheits- und Sozialwesen) ist daher eine zentrale strategische Aufgabe der Stadt. Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind zum Nervensystem der "smarten" Stadt geworden.

Bereits sichtbar sind die Herausforderungen aktueller technologischer Entwicklungen wie beispielsweise IT-Infrastrukturen, die über ein Netz zur Verfügung gestellt werden und nicht lokal installiert sind, sogenannte Cloud-Technologien, Big Data (Massendaten)-Analysen, das Internet der Dinge und die fortlaufende Veränderung unserer Kommunikationsstrukturen – um nur einige Trends zu nennen.

Derartige Umbrüche bieten enorme Chancen für eine innovative Stadtverwaltung, führen aber auch zu Verunsicherung in der Bevölkerung und bei Beschäftigten.

Wenn die städtische Agenda unter dem Blickwinkel der Digitalisierung aufgestellt werden soll, müssen auch andere Formen der Zusammenarbeit intern und extern etabliert werden. Darüber hinaus hat die technologische Entwicklung auch Auswirkungen auf die Art des Arbeitens innerhalb der Verwaltung und stellt möglicherweise bestehende Strukturen in Frage.

Dabei stellen sich folgende Fragen: Ist die Stadtverwaltung zukunftsfest aufgestellt? Was erwarten Bürger, Unternehmen, Verbände von uns, was wir selbst regeln können? Welche Anforderungen stellt das neue e-government-Gesetz an die Verwaltung? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Verwaltungsstrukturen? Aber auch: Was muss sich an gesetzlichen Regeln ändern, damit wir die Ansprüche umsetzen können?

Um die vorhandenen Gestaltungs- und Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und optimal zu nutzen und nicht nur auf bereits eingetretene Veränderungen reagieren zu müssen, soll zunächst eine Strategie erarbeitet werden, ein Masterplan „Digitales Dortmund“. Dieser umfasst zum einen Visionen, wie sich Stadt und Verwaltung entwickeln können und sollten, aber auch konkrete Ziele und eine entsprechende Umsetzungsstrategie mit evaluierbaren Maßnahmen.

Ziele des Masterplans "Digitale Stadt"

Daraus ergeben sich folgende Zielsetzungen für einen Masterplan Digitale Stadt:

  • Weiterentwicklung der technischen Voraussetzungen für eine mobile, digitale Stadtgesellschaft,
  • Beschreibung des Beitrags der Digitalisierung zur Entwicklung der modernen Stadtgesellschaft;
  • Analyse gesellschaftlicher Prozesse und technischer Möglichkeiten ("digitale Gesellschaft") und Entwicklung städtischer Handlungsoptionen;
  • Schaffung weicher Standortfaktoren, um im Städtewettbewerb zu bestehen;
  • Entwicklung neuer Geschäftsprozesse;
  • Organisatorische/strukturelle Überlegungen zur inneren Organisation der Verwaltung.

In mehreren Arbeitsgruppen, die mit Fachleuten aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft besetzt werden, soll eine digitale Strategie erarbeitet werden. Ein Lenkungskreis wird die Entwicklung des Masterplans kritisch begleiten. Gleichzeitig wird es Bürger- und Fachforen sowie eine wissenschaftliche Analyse und Unterstützung des Gesamtprozesses geben.

Aufgrund der die gesamte Verwaltung umfassenden Aufgabenstellung und einer vertretbar bleibenden Ressourcenbindung soll die Gesamtstrategie für das Digitale Dortmund in drei Phasen erarbeitet werden, dem Rat nach jeder Phase ein Zwischenbericht vorgelegt und 2021/22 ein gesamter Masterplan dem Rat zur Diskussion und Beschlussfassung präsentiert werden. Begonnen wird in der 1. Phase mit den Themen Verwaltung, Bildung und Wirtschaft. Gleichzeitig führt aber die ständig fortschreitende technische Entwicklung dazu, dass eine kontinuierliche Fortschreibung dieses Masterplanes erforderlich sein wird.

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