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31.05.2016Südbad

Deutsche Meisterschaft im Unterwasserrugby

Acht Teams kämpften am 28. und 29. Mai um die Deutsche Meisterschaft im Unterwasserrugby. Zuletzt konnte der Favorit TC Bamberg den Titel mit nach Hause nehmen und ist damit seit 2007 ungeschlagen.

Schwimmer

Lupe: Klicken zum Vergrößern Acht Teams kämpften am 28. und 29. Mai im Dortmunder Südbad um die Deutsche Meisterschaft im Unterwasserrugby.
Bild: Dortmund-Agentur / Gaye Suse Kromer

Austragungsort war - seit acht Jahren das erste Mal wieder - Dortmund. Der SV Rheine konnte sich den dritten Platz sichern und der zweite Platz ging an den TSV Malsch. Ausrichter der Meisterschaft war der SV Westfalen. So hart und schnell die Teams gekämpft haben - der Spaß stand im Vordergrund, ob unter Wasser oder auf der Tribüne des Südbads.

"Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf der Meisterschaft", zog Jan Weckelmann, Pressesprecher des SV Westfalen Resümee. Und weiter: "Die Stimmung unter den Spielern und im Publikum war super!"

Die Organisatoren hatten sich richtig ins Zeug gelegt. Per Internet-Livestream konnten Sportfans das Geschehen an Land über Monitore verfolgen. Viel Zeit zur Organisation der DM blieb dem Verein allerdings nicht. Erst zu Beginn des Jahres war klar, dass der Wettkampf in Dortmund ausgetragen werden sollte. Bis kurz vor Start wurde noch am reibungslosen Ablauf gearbeitet. Jan Weckelmann dazu: "Die Leitung zur Internetübertragung stand schlussendlich Samstagmorgen."

Alles gut gegangen! Und noch mehr: Zwei Kommentatoren moderierten das Spielgeschehen aus dem Südbad heraus. Ein paar mutige Gäste stiegen ebenfalls ins kühle Nass, um die Spiele ganz nah verfolgen zu können - natürlich außerhalb der Wettkampfzone. Der Eintritt war während der gesamten DM für alle Besucher frei. In den Spielpausen gab es fetten Rocksound auf die Ohren und in der Cafeteria konnten sich Spieler und Publikum stärken.

Intensive Nachwuchswerbung

Die kleine, aber feine Unterwasserrugby-Szene kennt sich untereinander gut. "Wir wünschen uns alle Nachwuchs", so Weckelmann. Der Wunsch gilt für alle deutschen Teams. "Im SV Westfalen verfügen wir inzwischen zwar durch intensive Vereinsarbeit über zwei stabile Mannschaften, freuen uns aber über jeden Neuzugang."

Unterwasserrugby wird - wie der Name schon sagt - unter Wasser gespielt. Zwei Teams mit je 12 Spielern treten gegeneinander an. Es sind immer sechs im Wasser, die sich mit den sechs am Beckenrand Wartenden fliegend abwechseln. Ziel ist es, den Ball ins gegnerische Tor zu bugsieren. Der Ball ist mit Salzwasser gefüllt, ist somit schwer genug, um im Schwimmbecken zu sinken.

Der Sport wird "dreidimensional" gespielt, das heißt potenzielle Gegner können von oben, unten und der Seite kommen. Durch die Wasserdichte heben sich die Kräfteverhältnisse über Wasser auf, so dass Frauen und Männer in Mixed-Teams spielen können. Luft holen die Spieler über den Schnorchel.

"Außerdem ist Unterwasserrugby bis ins hohe Alter möglich - die Gelenke sind im Wasser entlastet", zählt Weckelmann auf.

Gaye Suse Kromer

Zum Thema

Interessierte sind eingeladen, unverbindlich beim Training vorbeizuschauen und natürlich auch mitzumachen. Weitere Informationen dazu online:

Bilderstrecke: Deutsche Meisterschaft Unterwasserrugby

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Ausrichter der DM 2016   Bild: Dortmund-Agentur / Gaye Suse Kromer

Alle Bilder dieser Serie finden Sie auch im Medienportal.

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