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16.01.2017Spatenstich

Neues DOKOM21-Rechenzentrum

DOKOM21 baut im Gewerbegebiet Hansa in Huckarde sein neues Rechenzentrum und investiert dafür zehn Millionen Euro. Künftig werden Unternehmen dort auf rund 2.600 Quadratmetern Fläche ihre Server auslagern und sensible Geschäftsdaten sichern können.

Freuen sich, den ersten Spatenstich für das neue DOKOM21-Rechenzentrum zu setzen (v.l.n.r.): Jörg Figura, Geschäftsführer von DOKOM21, Guntram Pehlke, Vorstandsvorsitzender von DSW21, sowie Thomas Schnürer, Bereichsleiter Transportnetz und Facility bei DOKOM21

Lupe: Klicken zum Vergrößern Freuen sich, den ersten Spatenstich für das neue DOKOM21-Rechenzentrum zu setzen (v.l.n.r.): Jörg Figura, Geschäftsführer von DOKOM21, Guntram Pehlke, Vorstandsvorsitzender von DSW21, sowie Thomas Schnürer, Bereichsleiter Transportnetz und Facility bei DOKOM21
Bild: Stephan Schütze

"Wir freuen uns, heute mit dem Bau unseres neuen Rechenzentrums offiziell zu beginnen", betont Jörg Figura, Geschäftsführer von DOKOM21, im Rahmen des symbolischen ersten Spatenstichs für den Neubau.

Knapp zehn Millionen Euro investiert DOKOM21, damit Unternehmen ihre sensiblen Geschäftsdaten sicher auslagern oder als Back-Up dort parken können. "Um der hohen Nachfrage gerecht werden zu können, erweitern wir unsere Rechenzentrumsflächen um weitere 2.600 Quadratmeter auf insgesamt 4.600 Quadratmeter", erläutert Figura.

Nach längerer Suche nach dem passenden Standort ist der Telekommunikationsdienstleiser im Gewerbegebiet Hansa in Huckarde fündig geworden. Wichtige Kriterien waren unter anderem, dass keine Chemie­Industrie oder Betriebe, die mit hoch explosiven Stoffen arbeiten, sich in der Nähe befinden. Darüber hinaus muss die nächste Hauptstraße ausreichend weit entfernt sein, so dass Erschütterungen durch Schwerlastverkehr auf Straße und Schiene nicht zu befürchten sind. Ein weiteres maßgebliches Kriterium war, dass die Versorgung mit großen Mengen Strom sicher gestellt ist. Die Fertigstellung des neuen DOKOM21-Rechenzentrums ist für das dritte Quartal 2017 geplant.

Für den DSW21-Vorstandsvorsitzenden Guntram Pehlke ist der Bau des neuen Rechenzentrums die konsequente Fortsetzung der bisherigen Unternehmensstrategie von DOKOM21. "DOKOM21 steht für schnelle und sichere Verbindungen in der Region. Mit diesem Investment wird es unserer Tochter erneut gelingen, die gute Position im Telekommunikationsmarkt zu festigen und die Basis für weiteres wirtschaftliches Wachstum zu schaffen, das natürlich auch der Mutter DSW21 zugute kommt."

Neben Sicherheitsaspekten spielen die räumlichen Gegebenheiten eine wesentliche Rolle dafür, dass Unternehmer sich für eine Rechenzentrumslösung entscheiden: "Während der Platzbedarf im Serverraum durch immer leistungsfähigere Geräte sinkt, steigt die Wärmeentwicklung, sodass das Herunterkühlen eine immens wichtige Rolle spielt", erklärt Figura. Und das kostet zusätzlichen Platz im Außenbereich: Kühle Luft muss eingeblasen, warme Luft abgesogen werden. Die entstandene Wärme muss über Klimageräte, die über großflächige Außenkühler verfügen, heruntergekühlt werden. Auch mangelnder Brandschutz ist ein triftiger Grund für die Auslagerung der Firmenhardware in Rechenzentren: Diese sind mit speziellen Brandabschottungen ausgestattet und arbeiten mit wasserlosen Löschanlagen, welche mögliche Schäden an der eingelagerten Hardware minimieren.

Moderne Rechenzentren wie die von DOKOM21 stellen außerdem eine sogenannte "hochredundante" Infrastruktur bereit: Sämtliche Anlagen und Geräte sind doppelt vorhanden, über Notstromaggregate ist eine permanente, ausfallfreie Stromversorgung garantiert. Außerdem kommt keiner rein, der nicht über eine entsprechende Zugangsberechtigung verfügt. Dafür sorgt ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem.

Namhafte Unternehmen wie Materna, der Volkswohlbund, der Haushaltswarenhersteller Leifheit, der Flüssiggasversorger PROGAS sowie mehrere international tätige Unternehmen zählen bereits zu den Kunden von DOKOM21.

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