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10.02.2017Bilanz und Ausblick

Das U startet mit neuer Leitung ins siebte Jahr

Nach sechs Jahren Vollbetrieb hat das Dortmunder U die Erwartungen erfüllt, die mit dem Umbau der ehemaligen Brauerei zu einem Kunst- und Kulturzentrum verbundenen waren. Jetzt startet das U ins siebte Jahr und zieht seine Bilanz zu 2016 und gibt einen Ausblick auf 2017.

Dortmunder U Jahresbilanz

Lupe: Klicken zum Vergrößern Zusammen mit dem neuen Leiter Edwin Jacobs (4.v.r.) stellten die Partner im Dortmunder U ihr Programm 2017 vor und blickten auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück
Bild: Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Das U ist ein Symbol für den Strukturwandel, eine prägende Landmarke für Dortmund und die Region. Es erzeugt eine internationale Signalwirkung. Insbesondere für das junge Dortmund ist das U zu einem beliebten Treff- und Anlaufpunkt geworden: Fast die Hälfte der Besucher, also 46 %, ist unter 29 Jahre alt.

Überregional ist der Bekanntheits- und Wirkungsgrad des Dortmunder U 2016 weiter gestiegen. Insbesondere die WDR-Doku "Geheimnis Dortmunder U" steigerte die Wahrnehmung des Hauses landesweit. Beim Millionen-Projekt "smARTplaces" der EU kooperiert das Dortmunder U mit neun europäischen Partnern, um gemeinsam nach Konzepten zur Publikumsentwicklung im digitalen Zeitalter zu suchen.

Eine deutliche Sprache sprechen auch die Preise fürs Dortmunder U, insbesondere die Auszeichnung als "Europäische Kulturmarke des Jahres".

Das Jahr 2016 in Zahlen

Die Besucherinnen und Besucher nehmen die Angebote des U weiter gut an: Im vergangenen Jahr gab es 137.332 Besuche. Damit konnte das sehr gute Niveau des Vorjahres gehalten werden.

Die Besucher zog es ebenso in die Sonderausstellungen des Museum Ostwall, des HMKV und der TU Dortmund und in die Dauerausstellung, insgesamt 63.627 Besuche, wie zu den kulturellen Bildungsangeboten auf der UZWEI, insgesamt 35.726 Besuche, und in die Veranstaltungen im Kino, insgesamt 10.277 Besuche.

Die Open-Air-Veranstaltungen verzeichneten 27.702 Besuche, die drei gastronomischen Einrichtungen zählten 170.300 Besuche. Besonders erfreulich ist derzeit die sehr gute Publikumsresonanz auf die MO-Ausstellung " 'Ich bin eine Kämpferin.' Die Frauenbilder der Niki de Saint Phalle". Die Ausstellung, die hohe Qualität und internationales Niveau vereint, entwickelt sich zur bislang besucherstärksten im U und ist noch bis zum 23. April zu sehen.

Neustart in 2017

2017 ist für das Haus und seine Einrichtungen ein Jahr des Umbruchs und der Neuausrichtung. "Partizipation" – dieses Schlüsselwort setzt Edwin Jacobs, der neue Direktor des U, als Motto und Anspruch für die Arbeit im ganzen Haus. In seiner Zukunftsvision für das U geht es weniger um Superlative denn um eine verlässliche Qualität, die die Menschen bei ihrem Besuch im U erwarten dürfen. Dazu gehört in Zukunft zum Beispiel mindestens eine Top-Ausstellung pro Jahr.

Zitat Mein Wunsch ist es, das U besser und stärker in der Stadt zu verankern  - Edwin Jacobs, Neuer Leiter des U-Turms

Eine Strategie auf dem Weg dorthin lautet: bestehende Stärken weiter auszubauen. Zu den großen Stärken des U zählt u.a. die kulturelle Bildungsarbeit. "Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es ein Kunstinstitut mit einem so breiten Bildungsangebot für Kinder, Jugendliche bis hin zu Studierenden mit einer ganzen Etage, die ihnen gewidmet ist. Das U bietet das ganze Spektrum vom kreativen Workshop bis zum kunstwissenschaftlichen Projekt, von analog bis digital", so Jacobs.

Partizipation ist in Teilen bereits gelebte Praxis im Haus, insbesondere auf der UZWEI. Ausgehend von bestehenden Angeboten und Formaten wie z.B. der "Schnittstelle" zwischen Museum Ostwall und UZWEI, dem Festival "Innovative Citizen" oder dem jungen Medienfestival "Feedback" soll der Geist des Mitmachens das ganze Haus erfassen. "Es macht einen Unterschied, ob die Besucherinnen und Besucher im U Menschen sehen, die aktiv sind und Neues ausprobieren, oder ob sie Menschen sehen, die Kunst nur betrachten", so Jacobs.

Die "neue Offenheit" soll künftig schon im Empfangsbereich beginnen. Das U möchte sich mit seiner Sammlung und seinen Angeboten breiter aufstellen, neue Besuchergruppen erschließen und bestehende stärker an sich binden. Dabei werden künftig die interaktiven Möglichkeiten der digitalen Welt zur Steigerung des Besuchserlebnisses genutzt. Ziel ist es, eine starke "CommUnity" aufzubauen, die dem U langfristig verbunden ist und es gemeinsam gestalten möchte.

Wie man mit dem Publikum der Zukunft in Kontakt kommt, es entwickelt, immer neu überrascht und einbindet, ist auch ein zentrales Element des EU-Projekts "smARTplaces", an dem das Dortmunder U gemeinsam mit seinen internationalen Partner in den nächsten Jahren arbeitet.

"Dieser Prozess beginnt jetzt, und er braucht Zeit", kündigt Jacobs an.

Dortmunder U

Lupe: Klicken zum Vergrößern Das Dortmunder U

Ausblick 2017: Die Partner im U

Kino im U e.V. (EG)

Das Kino im U versteht sich als Ort, an dem besondere Filme entdeckt werden können und das Kino als sozialer Raum erlebt wird. Auch 2016 verzeichnete das Kino im U unter neuer Leitung einen steigenden Besucherzuspruch.

Im regulären monatlichen Kinoprogramm werden ausgewählte Filme aus dem aktuellen Verleihangebot nachgespielt – der Schwerpunkt liegt auf Filmen mit künstlerischem Anspruch und besonderer visueller Kraft, die bei uns in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln zu sehen sind.

Ab Frühling 2017 laden wir in der Programmstrecke "Reality Bites" Jugendliche ein, Dokumentarfilmvorstellungen für das Kinoprogramm auszuwählen und so mit ihren Themen und Fragen in den Dialog mit dem Kinopublikum zu treten.

Darüber hinaus bringen wir auch Filme auf die Leinwand, die im herkömmlichen Kinoprogramm keinen Platz haben. Meist in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, mit denen wir gemeinsam historische Dokumentarfilme, Künstlerfilme, aber auch Klassiker der Kinogeschichte zeigen und zur Diskussion zu stellen – etwa in Reihen zu den Ausstellungen des HMKV und des Museum Ostwall, Veranstaltungen mit der UZWEI, der FH und der TU, aber auch in Kooperationen außerhalb des Hauses, z.B. mit dem Dortmunder Kunstverein und der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache.

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich auch das Filmquiz, die Tatort-Abende und die neue Reihe "Kino Weltsichten", die monatlich geflüchtete Frauen und alle Interessierten zu Filmnachmittagen ins Kino im U einlädt.

TU Dortmund (U1)

Die Hochschuletage im Dortmunder U ist der TU-Campus in der Stadt: Die Technische Universität Dortmund bietet in diesem "Schaufenster" der Stadtgesellschaft Einblicke in aktuelle Forschungen und Projekte. Lehrenden wie Studierenden eröffnet die Präsenz im Dortmunder U neue Erfahrungsräume und Möglichkeiten, sich aktiv in die Stadtgesellschaft einzubringen. Schwerpunkt der Arbeit ist die Vermittlung von und zwischen unterschiedlichen Wissenschaftskulturen. So haben sich die Fakultäten der TU in vielfältiger und interdisziplinärer Weise in 2016 auf ihrem Campus Stadt präsentiert.

Der Bereich Kunst zeigte in drei Ausstellungen Studierendenarbeiten aus Malerei, Graphik und Fotografie. Die Kunstvermittlung richtete das Emscherkunst_Vermittlungs_Camp ein, das mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher auf die Hochschuletage lockte und damit ein besonderes Highlight des Programms bildete. Eine "fotografische Fusion" gingen Maschinenbau und Fotografie ein. In 2017 präsentiert sich die TU mit einem noch umfangreicheren Programm.

Sie zeigt aktuelle Forschungen und Projekte aus Architektur, den Erziehungswissenschaften, Kunstwissenschaften und Rehabilitationswissenschaften. Die Ausstellung "abgestempelt – Judenfeindliche Postkarten" klärt über Bildstereotype menschenverachtender Propaganda auf. Von Studierenden erarbeitet wird die Ausstellung "30 Jahre Unterstützte Kommunikation". Bei "Flickwerk" werden Studierende die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema Konsum und Textil veröffentlichen. Und auch Kunst- und Architekturausstellungen gehören wieder zum Programm.

FH Dortmund (U1)

Die FH Dortmund eröffnete im November 2016 das Medienlabor kiU auf der U1 unter der künstlerischen Leitung von Harald Opel. Das kiU erforscht und zeigt aktuelle Entwicklungen in den Präsentationsformen und Erzählweisen digitaler Medien. Das offene Labor ist als Schnittstelle zwischen Studierenden, Besuchern, Fachhochschule und Stadtgesellschaft konzipiert und verweist bereits im Prozess auf das gemeinsam Mögliche. Die ersten Projekte sind sowohl von der interessierten Öffentlichkeit als auch von den Partnern im Haus sehr gut angenommen worden. Gerade an die prozessorientierte Herangehensweise des kiU haben sich die Besucher rasch gewöhnt. Die Feedbacks der Besucher legen nahe, dass die Idee des kiU verstanden und unterstützt wird.

Das kiU setzt sich mit dem Prozess von Kulturproduktion und -vermittlung im engsten Sinne forschend auseinander und entwickelt teilhabende Formate. Ausstellungen, Filmvorführungen, Performances, Lesungen, Vorträge und Workshops widmen sich darüber hinaus aktuellen Fragestellungen zum Storytelling, speziell im Zusammenhang mit neuen Medientechnologien.

Die FH Dortmund bekennt sich mit dem kiU klar zum Filmstudienstandort Dortmund und zur aktiven Partnerschaft im Dortmunder U, dem sie eine nachhaltig wachsende regionale und europäische Bedeutung zuspricht.

Kinder im Planetarium

Lupe: Klicken zum Vergrößern UZWEI Kinderreporter
Bild: Dortmunder U

UZWEI_Kulturelle Bildung (U2)

Kultur selber machen und zeigen: Die zweite Etage im Dortmunder U gehört Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 25 Jahren. Auf der UZWEI können sie Filme, Fotos und Multimedia ausprobieren, mit Künstlern arbeiten und ihre Ergebnisse präsentieren. Dieser Ansatz ist im Jahr 2016 u.a. durch das Land NRW für das partizipative Projekt "Das Portrait – Jugendlichsein 2016" und auf Bundesebene für das inklusive Projekt "Über Sinne" ausgezeichnet worden.

In 2017 knüpft die Etage mit Kooperationspartnern auf NRW-Ebene an das Junge Medienfestival FEEDBACK an, das vom 29.06. – 02.07.2017 zum zweiten Mal mit Jugendlichen organisiert wird. FEEDBACK ist eine Plattform, auf der sich 15- bis 25-Jährige mit ihren ersten Medienwerken präsentieren, austauschen und verbessern können. Die Basis für Highlights dieser Art bildet auch in 2017 ein ganzjähriges Programm von offenen Medienlaboren, den wöchentlichen Fotosternen, Kinderreportern bis hin zu Games-Produktion, Trickfilmarbeit oder Fortbildungen. In den Ferienprogrammen etwa beschäftigen sich Jugendliche von „Young Dogs – Junger Dokumentarfilm“ mit der „Lebenseinstellung Skaten“ – in Kooperation mit der Skateboardinitiative Dortmund.

Zugewanderte Kinder und Jugendliche sind angesprochen in einer Kooperation mit dem Dienstleistungszentrum Bildung Dortmund: Wöchentlich entwickeln sie mit Film, Performance und bildender Kunst ein Gesamtkunstwerk. International startet die UZWEI im Rahmen des EU-Projekts „SmARTplaces“ mit dem Kunst-Projekt „Urban blind date“ mit Partnereinrichtungen aus Amiens, Bilbao und Karlsruhe.

Im Ausstellungsbereich setzen zwei Formate einen besonderen Akzent: Mit dem Ausstellungsraum „ArtLab“ baut die UZWEI vom 1. April bis 18. Juni ein großes Mitmach-Atelier mit unterschiedlichen Kunststationen auf. Und im Herbst zeigen die Nachwuchskünstler unter 30 bei „Emerging Artists“, dass Dortmund ein gutes Künstlerklima hat.

Die Bibliothek des Dortmunder U in der 5. Etage bespielt die UZWEI ab April 2017 mit Veranstaltungen und Workshops aus Literatur – Musik – Creative (Art) Writing.

Die UZWEI erhält als landesweit relevantes Experimentierfeld für digitale kulturelle Bildung eine Förderung durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Kultur NRW, wird gesponsert von DEW21 und unterstützt durch die Karl-Kolle-Stiftung Dortmund.

HMKV Hartware MedienKunstVerein (U3)

Der HMKV schaut auf ein spannendes 20. Jubiläumsjahr mit vielen produktiven Kooperationen und bereichernden Momenten zurück. Eines der vielen Highlights ist die Ausstellung "The Hard Drawing" des rumänischen Künstlers und Aktivisten Dan Perjovschi, die sich über die Ebenen 0 - 7 in der Vertikale des Dortmunder U erstreckt – laut Perjovschi die bislang höchste Fläche, die er mit seinen spontanen und gesellschaftskritischen Zeichnungen bemalt hat. Die Ausstellung ist noch bis zum 27. August 2017 zu sehen.

Auch 2017 präsentiert der HMKV wieder künstlerische Positionen zu aktuellen Themen: Noch bis zum 5. März 2017 läuft "Die Welt Ohne Uns. Erzählungen über das Zeitalter der nicht-menschlichen Akteure". Die Ausstellung thematisiert eine Ökologie nach dem Menschen, in der andere 'Lebens'-Formen – Algorithmen, KIs, künstlich erzeugte Nanopartikel u.a. – die Macht übernommen haben.

Daran anschließend zeigt der HMKV die Ausstellung "The Brutalism Appreciation Society (Die Gesellschaft zur Wertschätzung des Brutalismus)": Sie umfasst Arbeiten von 19 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit dem brutalistischen Baustil der Nachkriegsmoderne auseinandersetzen, sowie eine Auswahl von Beiträgen aus der gleichnamigen, über 47.000 Mitglieder zählenden Facebook-Gruppe (8. April - 24. September).

Im Herbst und Winter 2017 präsentiert der HMKV gleich drei spannende Ausstellungen, die sich mit so unterschiedlichen Themen wie "Afrika als Kontinent der technologischen Innovation" (Afro-Tech) sowie dem Anfang und dem Ende der Sowjetunion auseinandersetzen: Die Ausstellung "Sturm auf den Winterpalast: Forensik eines Bildes" widmet sich der Oktoberrevolution, während das Ausstellungsprojekt "Die Grenze“" danach fragt, wo Asien beginnt und Europa endet.

Die Besucher können die spannende Sammlung mit der QR-Code-Rallye erkunden

Lupe: Klicken zum Vergrößern Ausstellungen im Museum am Ostwall
Bild: Roland Baege

MO Museum Ostwall (U4/5)

Im vergangenen Jahr konnte die Sammlung des MO mit ihrem Fluxus-Schwerpunkt erweitert und bereichert werden. Die Ausstellung "Dieter Roth: Schöne Scheiße. Dilettantische Meisterwerke", vom 20.5 bis zum 28.8.2016, fragte mit 240 Arbeiten aus der Sammlung des MO und der Sammlung Spankus nach dem Verhältnis von Schönheit und Abfall sowie dem Selbstverständnis des Künstlers als "genialer Dilettant".

Rund 200 Werke Dieter Roths überließ Horst Spankus dem MO als Dauerleihgabe, so dass das MO nun ein umfangreiches Konvolut aus 400 Arbeiten des renommierten Künstlers besitzt.

Im MO Schaufenster war im Anschluss an die Verleihung des MO-Kunstpreises an Albert Mayr eine Ausstellung mit Werken des Sound-, Performance- und Installationskünstlers zu sehen. Zwei "Tropfenstudien", die in der Tradition von Fluxus-Künstlern wie George Brecht oder Joe Jones stehen, wurden von den Freunden des MO für die MO Sammlung angekauft.

Bei der aktuellen Niki de Saint Phalle-Ausstellung zeichnet sich bereits nach knapp zwei Monaten eine außergewöhnlich gute Besucherresonanz ab. Am 5. April findet in Kooperation mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund|Köln ein Symposium zum Thema "Trauma, Subjekt- und Körperkonzepte" im MO statt.

Ab dem 2. September ist eine neue Präsentation der Sammlung geplant, außerdem zeigt das MO in seinen Schaufenster weitere zeitgenössische Positionen in Referenz zur Sammlungspräsentation. Den Anfang macht Bettina Marx mit der Ausstellung "Flora war Falk", vom 24.3. bis zum 11.6.2017:

Die Künstlerin verbindet Zeichnungen, Malerei und Raumelemente zu einer Installation. Ein großes Wandgemälde entsteht und wird zum Mittelpunkt der poetisch-fragilen Gesamtinszenierung im Schaufenster. Vom 30. Juni bis 8. Oktober folgt die Medienkünstlerin Tina Tonagel, die mit Klang, verschiedenen Projektionstechniken sowie elektromechanischen Apparaturen arbeitet. Durch ihre Arbeiten schärft sie den Blick und die Wahrnehmung des Betrachters für räumliche Besonderheiten und scheinbar Alltägliches und greift so Gedanken der Fluxusbewegung auf.

Im Oktober verleihen die Freunde des Museums Ostwall den MO Kunstpreis an einen Künstler/ eine Künstlerin, die im Geiste der Dada- und der Fluxus-Bewegung arbeitet. Mit dem Preis ist der Ankauf eines Kunstwerks für die Sammlung des MO im Bereich Fluxus & Co.

panUrama GmbH (U7)

Erfreuliches gibt es seitens der panUrama GmbH zu berichten. Die Corporate Event Abteilung hat 2016 das erfolgreichste Geschäftsjahr überhaupt abgeschlossen und arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung zahlreicher Events für 2017. Die steigende Popularität des Dortmunder Us als Veranstaltungsort fußt hierbei sicherlich auf der hervorragenden Arbeit, die das panUrama Team seit Jahren leistet.

Egal ob bei der Mitarbeiterfeier des Johannes Hospital im kompletten Dortmunder U, dem Neujahrsempfang des BVB oder dem Dortmunder Wirtschaftspreis.

Doch auch das Dortmunder Nachtleben und die subkulturelle Szene erfreuen sich vor allem an den Wochenenden am Programm im THE VIEW und im MOOG. Musikalisch wird eine immense Bandbreite von elektronischen Klängen präsentiert, dargeboten von hochkarätigen Acts wie Claptone oder Format B, der VOID Friday, bis hin zu Urban und Latin Sounds. Die wechselnden Veranstaltungen und Konzepte führen dazu, dass ein unglaublich buntes und vielfältiges Publikum den Weg in den U-Turm findet.

Neben den Club Events fanden 2016 an gleicher Stelle, nur unter anderem Namen, "Zum goldenen U", diverse Dinner und Comedy Events statt. Künstler wie Knacki Deuser mit seiner Comedy Show "Deuser Mix", Dinner Konzepte wie das Krimi-Dinner und weitere neue Formate sind auch für 2017 geplant.

Das Moog im Erdgeschoss ist weiterhin DER Ausgehhotspot im Dortmunder Nachleben. Durch einen größeren Umbau wird das MOOG spätestens Mitte 2017 optisch neu interpretiert, um auch als Museumsbistro erlebbar zu werden.

Im Gewölbekeller des U hat sich ein weiterer USP für die Spitzengastronomie im Emil entwickelt. Neben den qualitativ hochwertigen Speisen erfahren vor allem die Spirituosen-Tastings eine unglaubliche Beliebtheit. Es gibt für das gesamte Jahr 2017 nur noch wenige Tickets. So überrascht es nicht, dass das EMIL 2016 das bisher erfolgreichste Jahr verbuchen konnte.

Auch draußen vor dem MOOG wird sich einiges tun. Aus städtebaulichen Gründen hatte der Weststrand schon 2016 nicht mehr die Größe eines Beachclubs. Somit wird panUrama aus dem Weststrand den "MOOG Garden" entspringen lassen: eine exklusive grüne Oase inmitten des Großstadtdschungels.

Zum Thema

Aktuelles zum Programm und zu den Veranstaltungen finden Sie entweder auf www.dortmund.de oder auf www.dortmunder-u.de

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