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Bild: Jesús González Rebordinos

Verkehr

Smartphone-App findet freie Parkplätze

Nachricht vom 20.03.2017

Dortmunds Autofahrer sollen mit der App "Park und Joy" leichter Parkplätze finden. Der digitale Parkservice zeigt den Parkraum in Echtzeit an. Eine Absichtserklärung wurde auf der CeBIT unterzeichnet.

Samrtphone-App "Park und Joy"

Auf der IT-Messe CeBIT haben Stadt Dortmund, Telekom und Partner eine Absichtserklärung zur App unterschrieben

Auch das Bezahlen per App soll erleichtert werden. Geplant ist, ab dem nächsten Jahr bis Ende 2019 einen Großteil der innerstädtischen Parkplätze zu vernetzen. Auch Stellflächen in den zwölf Dortmunder Stadtbezirken werden an den Service angebunden. Perspektivisch sollen auch Parkhäuser und private Stellflächen integriert werden.

Für das smarte Parken setzt die Telekom schwerpunktmäßig Sensoren ein. Diese melden über ein Schmalband-Mobilfunknetz, ob ein Parkplatz frei ist. Zusätzlich können auch andere Datenquellen wie Parkscheinautomaten genutzt werden, um eine Wahrscheinlichkeit für freien Parkraum zu berechnen. "Wir freuen uns über das Engagement unseres Partners T-Systems in der Allianz 'Smart City Dortmund Wir.Machen.Zukunft'", so Ullrich Sierau.

Die Entwicklung der Städte zu smarten Cities wird mit der Akzeptanz der Menschen gelingen.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau

Die Allianz wurde im Dezember 2016 auf Initiative des Dortmunder Oberbürgermeisters und des Hauptgeschäftsführers der Industrie und Handelskammer zu Dortmund (IHK) gegründet. Mehr als 60 Unternehmen, darunter auch die T-Systems, haben sich zusammengeschlossen, um Dortmund auf dem Weg zur Smart City zu begleiten. Die Dialog-, Kooperations,- und Projektplattform wird wissenschaftlich begleitet durch Dr. Fritz Rettberg von der Technischen Universität Dortmund. Die nun unterzeichnete Absichtserklärung ist ein weitere Meilenstein für die Initiatoren der Allianz Smart City Dortmund. "Erstmalig werden wir im Rahmen des innovativen Pilotprojektes modellhaft erproben, wie dieser systemische Ansatz für einen digitalen Parkservice in Dortmund eingeführt werden kann, wie funktionsfähig er für die Bürgerinnen und Bürger sein wird und welchen Einfluss die Erprobungsphase auf den Parkraumsuchverkehr hat. Von großer Bedeutung ist für uns dabei, dass wir von Anfang an die Bürgerschaft in das Vorhaben einbinden und informieren werden", so Ullrich Sierau. "Die Entwicklung der Städte zu smarten Cities wird nur über Bottom-up-Prozesse und mit der Akzeptanz der Menschen gelingen", ist sich Oberbürgermeister Sierau sicher.

"Jeder Autofahrer wünscht sich, einfach und ohne Stress einen Parkplatz zu finden. Wir bieten eine App fürs komfortable Parken: Parkplatz finden, buchen, bezahlen, fertig", unterstreicht Reinhard Clemens, Telekom-Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender T-Systems.

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