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Bild: Jesús González Rebordinos

Vielfalt

Festi Ramazan 2017 zieht zum Fredenbaumplatz

Nachricht vom 16.05.2017

Aufgrund von umfangreichen Bauarbeiten im Zuge der Modernisierung der Westfalenhallen ist das Festi Ramazan in diesem Jahr an dieser Örtlichkeit nicht durchführbar. In der Zeit vom 25. Mai bis 25. Juni 2017 soll das Fest, das eine Kulturbrücke zwischen den Nationen bildet, auf dem Fredenbaumplatz stattfinden.

Die Stadt Dortmund ist eine Stadt, in der Vielfalt und Toleranz seit jeher gelebt wird, was sich zuletzt bei der erfolgreichen Veranstaltung "Dortbunt" wieder gezeigt hat. Ausdruck dieser Vielfalt ist u.a. auch das seit Jahren bekannte Festi Ramazan, das seit nunmehr schon drei Jahren seine Zelte an den Westfalenhallen aufgeschlagen hatte.

Aufgrund von umfangreichen Bauarbeiten im Zuge der Modernisierung der Westfalenhallen ist das Festi Ramazan in diesem Jahr an dieser Örtlichkeit nicht durchführbar. In Zusammenarbeit mit dem Veranstalter hat die Stadt Dortmund seit Beginn des Jahres nach einem Alternativstandort in einer Größenordnung von 30.000 Quadratmetern mit entsprechender Infrastruktur gesucht. Letztlich stand für die Größe der Veranstaltung und den laut Veranstalter zu erwartenden 200.000 Besucherinnen und Besuchern nur noch der Fredenbaumplatz in Dortmund als Veranstaltungsfläche zur Verfügung.

Dort soll nunmehr in der Zeit vom 25. Mai bis 25. Juni 2017 das Fest, das eine Kulturbrücke zwischen den Nationen bildet, stattfinden.

Verkehrskonzept

Nach den im Jahr 2012 gemachten Erfahrungen zur Verkehrs- und Lärmproblematik hat der Veranstalter in Zusammenarbeit mit den fachlich berührten Dienststellen der Stadt Dortmund ein neues Veranstaltungskonzept entwickelt, um die Beeinträchtigungen der Anwohnerinnen und Anwohner, sowie der Anlieger so gering wie möglich zu halten. Hierzu gehört u.a. ein Verkehrskonzept, was die tägliche Sperrung der Eberstraße und des Burgweges durch das Tiefbauamt mit Unterstützung des Sicherheitsdienstes des Veranstalters in der Zeit von 18 Uhr bis zwei Uhr beinhaltet. Darüber hinaus bietet der Veranstalter ausreichende Parkmöglichkeiten auf Parkflächen verschiedenster gewerblicher Anrainer an. Diese werden entsprechend ausgeschildert und mit einem Bus- Shuttledienst versehen.

Durchfahrtsscheine

Den Anliegern und Anwohnerinnen und Anwohnern der Eberstraße wird selbstverständlich mit entsprechenden Durchfahrtsscheinen, die vom Veranstalter herausgegeben werden, ermöglicht, die Eberstraße in gewohnter Weise zu befahren.

Im Rahmen der Gesamtkonzeption für diese Veranstaltung ist es der Stadt Dortmund wichtig, Beeinträchtigungen für die Anlieger so gering wie möglich zu halten, um ein gedeihliches Miteinander und einen Interessensausgleich zwischen den Anwohnerinnen und Anwohnern, als auch des Veranstalters zu gewährleisten. Daher wurden auch die Eingangsbereiche zum Veranstaltungsgelände in den nordöstlichen Bereich der Grün- und Erholungsanlage und den Burgweg verlagert. Von Seiten der Eberstraße ist kein Zugang zum Veranstaltungsgelände möglich.