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13.06.2017Stadtquartier

Stadt schreibt Wettbewerb für Nordseite Bahnhof aus

Nach der Bürgerwerkstatt folgt die nächste Stufe der Planungen für das Gebiet zwischen Unionstraße und Burgtor: Die Stadt Dortmund lobt dazu einen Wettbewerb mit internationaler Beteiligung aus.

Auslobung eines Wettbewerbs für neues Stadtquartier zwischen Unionstraße und Burgtor

Lupe: Klicken zum Vergrößern Neues Fenster: Dieses Bild in Originalgröße ansehen / herunterladen Im Hinblick auf die gewünschte Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsträger werden auch die bereits in der Umsetzung befindlichen Planungen der DB AG für die Verkehrsstation des Dortmunder Hbf und der Stadtbahnhaltestelle Hauptbahnhof eine entscheidende Rolle bei den weiteren Vorgaben für die Wettbewerbsteilnehmer spielen.
Bild: Stadt Dortmund

"Ziel ist, dass die ungenutzten Bahnflächen, der im Umbau begriffene Bahnhof und die Platzfläche vor dem nördlichen Bahnhofsausgang eine attraktive Brückenfunktion von der City zur Nordstadt erfüllen und der heute als Barriere empfundene Bahnhofsbereich aufgewertet wird", so Stadtsprecherin Heike Thelen.

Nachhaltige Belebung und Aufwertung des Stadtraums

Das Wettbewerbsgebiet wird im Norden begrenzt durch den Straßenzug Treibstraße – Grüne Straße – Steinstraße und im Süden von den Gleisanlagen bzw. dem Burgwall. Den westlichen Abschluss bilden Unionstraße und Sunderweg, den östlichen das Burgtor bis zur Leuthardstraße.

Die Situation der Bahnhofsnordseite mit ihren funktionalen und städtebaulichen Mängeln wurde mit großem Engagement in der Bürgerwerkstatt aufgearbeitet. Aufbauend auf den Ergebnissen werden die teilnehmenden Büros eingeladen, Konzepte für eine nachhaltige Belebung sowie eine funktionale und gestalterische Verbesserung und Vervollständigung dieses Stadtraums zu entwickeln.

Die Stadt Dortmund hat in dem nichtoffenen einphasigen Wettbewerb bereits fünf Büros eingeladen: scheuvens + wachten (Dortmund), Gerber Architekten (Dortmund), Trojan + Trojan, Architekten + Städtebauer (Darmstadt), Hosoya Schaefer Architects (Zürich) und Ortner + Ortner (Wien). In einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren werden 13 weitere Teilnehmer ermittelt.

Zum Thema

Vorgabe für den Wettbewerb ist die Verlegung des provisorischen ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) von der Steinstraße auf das Gelände der ehemaligen Güterabfertigung. Von den Wettbewerbsteilnehmern werden u.a. Aussagen zur stadträumlichen Einbindung und zur funktionalen Prägung des nördlichen Bahnhofsvorplatzes erwartet. Darüber hinaus sollen Nutzungs- und Gestaltungsideen für die großen heutigen Brachflächen im westlichen Bereich des Hauptbahnhofes sowie für den Bereich Burgtor erarbeitet werden.

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