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Bild: Jesús González Rebordinos

Lokalpolitik

Rat beschließt Westbad-Neubau in Wischlingen

Nachricht vom 13.07.2017

Zu seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause kam der Rat der Stadt Dortmund am Donnerstag, 13. Juli zusammen. Weitere Themen waren unter anderem das nördliche Bahnhofsumfeld.

Ratsaal

Die Besuchertribüne bei der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause war gut gefüllt
Bild: Dortmund-Agentur / Soeren Spoo

Das Westbad soll am Standort Wischlingen neu gebaut werden. Damit folgte die Ratsmehrheit der Empfehlung der Verwaltung. Zuvor hatte es eine vergleichende Betrachtung der beiden für den Neubau eines Hallenbades in Frage kommenden Standorte Kortental und Wischlingen gegeben. So würden sich bei einem Neubau in Wischlingen durch Verzicht auf Sozialräume und ein Babybecken (die schon am Standort vorhanden sind) die Investitionskosten um rund 1,2 Millionen Euro günstiger gestalten als bei der Alternative. Dies soll noch einmal im Sportausschuss besprochen werden. Auch bei den Personalkosten ergeben sich Einsparungen, weil Synergieeffekte durch bereits vorhandenes Personal (Service- und Technikpersonal) nur am Standort Wischlingen entstehen können. Oberbürgermeister Sierau leitete die Debatte mit "in anderen Städten werden Bäder geschlossen. Wir dürfen hier über einen Neubau entscheiden" ein.

Städtebaulicher Wettbewerb nördliches Bahnhofsumfeld

Aus dem Bereich Stadtgestaltung war der Umbau des nördlichen Umfeldes des Hauptbahnhofes von besonderer Bedeutung. Der Rat der Stadt Dortmund beschloss nun die Auslobung eines nichtoffenen einphasigen Wettbewerbes mit Gesamtaufwendungen in Höhe von 161.000,00 Euro in der städtischen Ergebnisrechnung. Im Herbst 2016 wurde eine Planungswerkstatt zur Umfeldgestaltung des nördlichen Hauptbahnhofbereiches durchgeführt. Die Ergebnisse der Planungswerkstatt dienen als Grundlage für die Formulierung des Auslobungstextes des nachfolgenden städtebaulichen Wettbewerbs, der nach der Sommerpause 2017 veröffentlicht werden soll.

Koordinationsstelle für Entwicklungspolitik

Zur Koordination kommunaler Entwicklungspolitik hat der Rat die Einrichtung einer Koordinierungsstelle für kommunale Entwicklungspolitik mit einem jährlichen Aufwand von 106.200,- Euro für zwei Jahre beschlossen. Die Finanzierung erfolgt über eine Förderung von 90 Prozent durch die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global und von 10 Prozent durch Drittmittel. Die Koordinierungsstelle wird im Amt für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters und des Rates, Geschäftsbereich 1/III Agenda-Büro angesiedelt. Sie ist Anlaufstelle für alle Akteure im Bereich der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit sowie für internationale Kampagnen und Initiativen. Sie hält den Kontakt zu den einschlägigen internationalen Organisationen und Städtenetzwerken und koordiniert die Mitarbeit der Stadt Dortmund in diesen Gremien.

Desweiteren beschloß der Rat den Umbau der Faßstraße in Hörde, die Konzeption zur Neubepflanzung des Walls und die Ausweitung des Integrationsnetzwerkes "lokal willkommen".