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Bild: Jesús González Rebordinos

Demografischer Wandel

Bürgerwerkstätten erarbeiten Konzept für seniorenfreundliche Wohnquartiere

Nachricht vom 18.07.2017

In diesem Jahr wird die Stadt Dortmund in vier ausgewählten Stadtteilen mit den Bürgern in Bürgerwerkstätten über den demografischen Wandel diskutieren. Die zweite Bürgerwerkstatt fand am 13. Juli im Caritas Wohn- und Pflegezentrums St. Josef im Stadtteil Derne statt.

Teilnehmer der Bürgerwerkstatt vor dem Caritas Wohn- und Pflegezentrums St. Josef im Stadtteil Do-Derne

Die zweite Bürgerwerkstatt fand am 13. Juli in den Räumen des Caritas Wohn- und Pflegezentrums St. Josef im Stadtteil Do-Derne statt.
Bild: Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Seit Anfang 2016 befasst sich im Auftrag des Rates eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe der Stadtverwaltung unter Beteiligung der Wohlfahrtsverbände und der politischen Beiräte (Seniorenbeirat, Integrationsbeirat, Behindertenpolitisches Netzwerk) mit den Herausforderungen des demografischen Wandels.

Im Fokus steht die steigende Lebenserwartung der älter werdenden Bevölkerung. Zirka 160.000 Menschen in Dortmund sind bereits 60 Jahre alt und älter, 34.000 Menschen dieser Altersgruppe sind schon über 80 Jahre alt. Ziel ist es, eine gesamtstädtische Konzeption für seniorenfreundliche Wohnquartiere zu erarbeiten. In diesem Jahr wird die Stadt Dortmund in vier ausgewählten Stadtteilen mit den Bürgerinnen und Bürgern in Bürgerwerkstätten über den demografischen Wandel diskutieren. Die zweite Bürgerwerkstatt fand am 13. Juli in den Räumen des Caritas Wohn- und Pflegezentrums St. Josef im Stadtteil Do-Derne statt.

Eingeladen waren Bürgerinnen und Bürger sowie örtliche Organisationen der Seniorenarbeit, um konkrete Vorschläge zur Verbesserung des sozialen Zusammenhalts in der Nachbarschaft von Derne zu diskutieren. Hintergrund der Veranstaltungen ist die Veränderung unserer Gesellschaft. Dazu gehören die Zunahme älterer Menschen mit einer hohen Lebenserwartung, Einflüsse der Zuwanderung und veränderte Familienstrukturen. Ziel der Aktivitäten ist es, das Für- und Miteinander der Generationen und der verschiedenen Ethnien auf Ebene der Wohnquartiere zu stärken. Ca. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich an der vierstündigen Bürgerwerkstatt in Derne aktiv beteiligt.

Ebenso wie bei der ersten Bürgerwerkstatt vor 14 Tagen in Do-Menglinghausen konnten mehrere Bürgerinnen und Bürger aus Derne gewonnen werden, zusammen mit Vertretern von örtlichen Organisationen an der Umsetzung von diskutierten Vorschlägen für ihr Wohnquartier weiterzuarbeiten. Dazu gehören der Aufbau eines Nachbarschaftstreffs, die Organisation eines Stadteilfestes im nächsten Jahr und das Angebot von sportlichen Aktivitäten im "Stadtteilpark Gneisenau" in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund Dortmund. Der Fachdienst für Senioren wird die Projekte begleiten und unterstützen.

Zum Thema

Die Reihe der Bürgerwerkstätten wird im Oktober 2017 in Doortmund-Jungferntal fortgesetzt. Mehr Informationen sind beim Fachdienst für Senioren der Stadt Dortmund erhältlich.