Dortmund überrascht. Dich.
Friedensplatz altes Stadthaus

Nachrichtenportal

Bild: Jesús González Rebordinos

Bebauung

Kostenplanung für bevorstehende Konzept zur Aufwertung Nordstadt

Nachricht vom 30.08.2017

Die Planungen sehen ein großräumiges Konzept zur Aufwertung und Entlastung der gesamten Nordstadt und insbesondere der Wohngebiete des "Borsigplatzquartiers" vom Schwerverkehr und der Versorgung der Nordstadt mit nutzbaren Grünflächen in Form eines "Grünen Rings" vor.

Brückenplanung

Bild: Stadt Dortmund

Hauptbestandteil der Planung ist die Errichtung der künftigen "Hoeschallee", die im Süden aus der "Brackeler Straße" ausschwenkt und in nordwestliche Richtung über das Gelände der Westfalenhütte führt. Die "Hoeschallee" wird mit einem Brückenbauwerk in Höhe der "Hildastraße" an die Bornstraße angeschlossen. Diese "Nordspange" wird am Südrand der Kleingartenanlage "Am Waldfried" nach Westen weiter geführt und soll später über bestehende Straßen (Dammstraße, Seilerstraße, Pottgießerstraße, Westererbenstraße, Weidenstraße und Lindberghstraße) weiter bis zur L609n (NS IX) verlaufen.

Durch die Planung der neuen Verkehrstrasse wird das ehemals zusammenhängende Hüttenwerk von ThyssenKrupp im südlichen Bereich Höhe der "Springorumstraße" getrennt und in zwei Bereiche zerschnitten. Die so entstehenden beiden Werksteile müssen künftig technisch durch ein Brückenbauwerk wieder miteinander verbunden werden.

Ebenfalls quert die neue "Hoeschallee" im Norden in Höhe der Hildastraße die Bahnanlagen der DB AG (Intercitystrecke Dortmund - Münster / Gronau). Die Hoeschallee wird hier über ein weiteres Brückenbauwerk über den Grünen Ring und die Bahnanlagen geführt.

Um insgesamt die kurzfristige Realisierung der Straßen- und Ingenieurbauwerke zu ermöglichen, sollen bereits mit dem Satzungsbeschluss des Bebauungsplans InN 219 - Haupterschließung Westfalenhütte - die Förderanträge für den Bau der "Hoeschallee" gestellt werden. Daher ist bereits vor der Rechtskraft des Bebauungsplans InN 219 - Haupterschließung Westfalenhütte - erforderlich, mit der konkreten Brückenvorplanung zu beginnen. Nur so können die komplexen Planungs- und Abstimmungsprozesse insbesondere unter Beteiligung Dritter (Bahn AG) rechtzeitig erfolgen und im Ergebnis ein zusammenhängender Trassenausbau ausgeführt werden.

Zum Thema

Mit dem vorliegenden Beschluss sollen die Planungsleistungen in Höhe von zirka 1.600.000 Euro für beide Ingenieurbauwerke beauftragt werden.