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Fußballturnier der Religionen

12. Interreligiöses Fußballturnier im Hoesch-Park

Nachricht vom 11.09.2017

Ein fröhliches Miteinander – egal, zu welcher Religion man gehört. Das ist das Ziel des interreligiösen Fußballturniers. Unter dem Titel "Fußballturnier der Religionen – Anstoß zum Dialog" startet das Spiel am 17. September im Hoesch-Park.

Pfarrer Friedrich Stiller und Diane Spitz vom Evangelischen Kirchenkreis zusammen mit Alexander Krimhand von der Jüdischen Kultusgemeindeund Ogün Arpaci, Sprecher der DITIB-Moscheevereine in Dortmund, vor der Plakatwand am Ostwall (v.l.)

Pfarrer Friedrich Stiller und Diane Spitz vom Evangelischen Kirchenkreis zusammen mit Alexander Krimhand von der Jüdischen Kultusgemeindeund Ogün Arpaci, Sprecher der DITIB-Moscheevereine (v.l.).
Bild: Stephan Schütze

Ein friedliches Miteinander – egal, zu welcher Religion man gehört. Das ist das Ziel des Fußballturniers der Religionen. Unter dem Motto " Anstoß zum Dialog" startet das Spiel am 17. September im Hoesch-Park. Seit Ende August wirbt ein Großplakat am Ostwall für das Turnier.

In seinem Zentrum steht auch diesmal ein Spiel der evangelischen Pfarrer gegen muslimische Imame mit einem jüdischen Schiedsrichter. Drumherum gibt es ein Jugend- und ein Herrenturnier, Spiel- und Aktionsstände, Musik und Tanz. Beginn ist um 14:00 Uhr.

"Das Fußballturnier der Religionen hat sich seit mehr als zehn Jahren als Ort des friedlichen Miteinanders von Juden, Christen und Muslimen bewährt", so die Veranstalter. Auch angesichts "aktueller Störungen im interreligiösen Miteinander" wollen die Evangelische Kirche, DITIB-Moscheen und Jüdische Gemeinde an diesem besonderen Begegnungsfest der Religionen festhalten. In einer Erklärung des Trägerkreises hat man die gemeinsamen Grundlagen formuliert: "Religion soll Menschen verbinden und nicht trennen. Außenpolitische Konflikte werden möglicherweise von uns verschieden beurteilt - hier geht es um Begegnung", heißt es da. Und weiter: "Wir alle bekennen uns zum freiheitlichen Rechtsstaat des Grundgesetzes und der Gleichheit aller vor dem Gesetz." Betont wird auch, dass Gläubige verschiedener Religionen aufeinander treffen, nicht Vertreter verschiedener Nationen. Und schließlich: "Wir alle stehen für ein friedliches Zusammenleben: Wir alle sind Dortmund."

"Damit haben wir eine Grundlage, auch in dieses spannungsvollen Zeiten dieses besondere Fest mit seiner überregionalen Ausstrahlung fortzuführen", meint Pfarrer Friedrich Stiller. Ogün Arpaci als Vertreter der Muslime betont: "Auch die Mannschaften der Imame und der Pfarrer haben diese Erklärung unterzeichnet." Alexander Krimhand von der Jüdischen Kultusgemeinde ergänzt: "Der Charakter als interreligiöses Fest bleibt so erhalten."

Die Veranstaltung soll auch diesmal ein fröhliches Familienfest werden. Wie in den Vorjahren gibt es Spiel- und Sportangebote für Jugendliche, Kinderschminken und Basteln, eine Jugendrallye, türkische Gaumenfreuden und ein "Café der Begegnung". "Harimon", die Tanzgruppe der jüdischen Gemeinde und der "Pavillon der Religionen" runden das Programm außerhalb des Rasens ab.

Bilderstrecke: Jubiläum beim Fußballspiel der Religionen

Fahnenlauf für die Kampagne „Wir alle sind Dortmund“

Fußballszene 6 Bilder
Auch 2015 gab es das Fußballturnier der Religionen
Bild: Evangelischer Kirchenkreis/Stephan Schütze

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