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Bild: Jesús González Rebordinos

40 Jahre Freundschaft

Dortmunder Delegation reist in russische Partnerstadt Rostow am Don

Nachricht vom 12.09.2017

Seit nunmehr 40 Jahren besteht die enge Städtepartnerschaft zwischen Dortmund und Rostow am Don. Dieses Jubiläum ist Anlass einer offiziellen Delegationsreise, die am 15. September in Dortmund startet. OB Ullrich Sierau fliegt gemeinsam mit Beteiligten aus Politik, Stadtgesellschaft und Verwaltung nach Russland.

Mit dabei werden auch einige langjährige Wegbegleiter der Partnerschaft sein, die sich in zahlreichen Projekten und Kooperationen für die Freundschaft zwischen den beiden Städten - zum Teil über Jahrzehnte - engagiert haben.

Vor Ort wird dann unter anderem mit der Verwaltungsspitze aus Rostow am Don die gemeinsame Deklaration "40 Jahre Städtepartnerschaft" unterzeichnet. Zudem wird erstmals eine weitere Vereinbarung unterzeichnet, die die künftige intensive Zusammenarbeit beider Kommunen im Bereich der Jugendhilfe beschreibt.

Auf dem Programm stehen diverse Gespräche, Besichtigungen und Veranstaltungen. So werden die Dortmunderinnen und Dortmunder beispielsweise eine Fotoausstellung besuchen, die für das Jubiläum installiert wurde. Aber auch die Teilnahme an der Feier "Rostow – eine multinationale Stadt", das Sportfest oder die Besichtigung von Azow dürften Rahmen für städtepartnerschaftliche Gespräche bieten. Die Fußball-WM 2018 wird sicher auch Thema sein. Rostow am Don ist im kommenden Jahr ein Spielort des Turniers.

Das 40-jährige Jubiläum wird in die Feierlichkeiten anlässlich des Jahrestages der Gründung der Stadt Rostow am Don eingebettet sein. Traditionell nehmen daran auch Delegationen aus anderen Partnerstädten der russischen Metropole teil, wie Gera, Le Mans, Glasgow, Yerevan, Pleven, Gomel und Polis Crysochous.

Delegationsleiter OB Ullrich Sierau: "Ich freue mich sehr auf diese Reise zu unseren russischen Freunden. Diese Städtepartnerschaft ist sehr intensiv, geprägt vom Engagement vieler Beteiligter auf beiden Seiten. In unterschiedlichen Bereichen sind sich beide Städte schon häufig begegnet. Mal standen dabei Bildung, Wissenschaft, Sport, Musik und Kultur im Mittelpunkt, mal wirtschaftliche Kooperationen. Ein ganz besonders wichtiger Aspekt ist in meinen Augen auch der stete Zusammenhalt in bewegten Zeiten, die von historischen bzw. politischen Entwicklungen in beiden Ländern beeinflusst waren. Auch die gemeinsame Pflege der Erinnerungskultur an die Zeit und die Folgen des Krieges zeichnet diese Städtepartnerschaft aus."