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Bild: Jesús González Rebordinos

Neuer "Chief Innovation Officer"

Dortmund geht weitere Schritte zur smarten Stadt

Nachricht vom 11.10.2017

Dortmund will sich zur "Smarten Stadt" entwickeln und dazu Ihre Akteure, deren Aktivitäten und neue (digitale) Technologien über einen intelligenten Prozess miteinander verbinden. Künftig werden zum Beispiel alle verwaltungsinternen Entwicklungsstränge mit den Aktivitäten aus Wirtschaft und Wissenschaft an zentraler Stelle koordiniert.

Mit der Entwicklung zur „Smarten Stadt“ will Dortmund die Lebens- und Umweltqualität in der Stadt weiter verbessern, den Wirtschaftsstandort sichern und stärken und gleichzeitig die Effizienz der Verwaltung sowie die Bürgernähe steigern. Die Verwaltung will sich dem technologischen Fortschritt öffnen und zukunftsfähig weiterentwickeln.

Gemeinsame Dachmarke "Smarte Stadt"

Die schon angelaufenen, vielfältigen, internen Prozesse, wie die Masterpläne Kommunale Sicherheit, digitale Verwaltung, digitale Bildung und digitale Wirtschaft sowie die Aktivitäten der Allianz Smart City "Dortmund - Wir.Machen.Zukunft.“ haben schon jetzt eine starke Dynamik entwickelt. Fast alle Bereiche der Verwaltung sind in die Erarbeitung bzw. die Umsetzung der Masterpläne eingebunden. Die Verwaltung kooperiert schon jetzt mit den externen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung der Allianz Smart City „Dortmund - Wir.Machen.Zukunft.“ bei der Entwicklung von Pilotprojekten und der Akquise von Investitionen bzw. Drittmitteln.

Dynamik wird gestärkt

Künftig werden alle verwaltungsinternen Entwicklungsstränge mit den Aktivitäten aus Wirtschaft und Wissenschaft im Bereich "Smarte Stadt" an zentraler Stelle im Amt für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters und des Rates koordiniert und damit die Dynamik dieses Prozesses weiter gesteigert. Diese Aufgabe wird der verbindenden und vernetzenden Institution des Chief Innovation Officer (CIO) zugeordnet. Den Auftrag, die Funktion eines CIO zu implementieren, hatte der Rat der Stadt Dortmund der Verwaltung im Juni 2017 gegeben.

Klassischerweise ist der CIO die Leitung des IT-Bereiches in einem Unternehmen. Für die Stadt Dortmund wird diese Funktion in einer neueren Interpretation als Chief Innovation Officer verstanden. Unter Innovationen werden (komplexe) Neuerungen mit starker Umsetzungsorientierung verstanden, die mit technischem, sozialem und wirtschaftlichem Wandel einhergehen.

Steuerungsteam "Smartes Dortmund"

Um die entstandene Dynamik zu erhalten und zu stärken, die Aktivitäten des Chief Innovation Officer zu unterstützen und gleichzeitig die bestehenden Kompetenzen und vorhandenen Ressourcen einzubinden, wird ein Steuerungsteam „Smartes Dortmund“ berufen. Ebenen übergreifend werden die internen und externen Mitwirkenden des Steuerungsteams Abstimmungsprozesse zur Umsetzung von Projekten verkürzen, Synergien nutzbar machen und Doppelarbeiten reduzieren.

Ein abgestimmtes, gemeinsames Veranstaltungs- und Einladungsmanagement soll die gesamtstädtische Außenwirkung qualifizieren. Gleichzeitig wird der Austausch zu Projekten, der Wissenstransfer bzw. Informationsaustausch und die strategische Umsetzungsplanung zwischen den handelnden Akteuren verbessert.

Die Entwicklung zur "Smarten Stadt“ ist ein langfristig angelegter Prozess, der mit großer Sorgfalt und Verantwortung begleitet werden