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Bild: Jesús González Rebordinos

Demografischer Wandel

Bürgerwerkstätten erarbeiten Konzept für seniorenfreundliche Wohnquartiere

Nachricht vom 12.10.2017

In diesem Jahr hat die Stadt Dortmund in drei ausgewählten Stadtteilen mit den Bürgerinnen und Bürgern in sogenannten Bürgerwerkstätten über den demografischen Wandel und seine Folgen diskutiert. Die letzte Veranstaltung fand am 6. Oktober in Dortmund-Jungferntal statt.

Bürgerwerkstatt

Engagierte Bürger erarbeiten Konzepte für seniorenfreundliche Wohnquartiere im Jungferntal
Bild: Dortmund-Agentur / Gaye Suse Kromer

Die Bürgerbeteiligung ist Teil der ämterübergreifenden Konzepterarbeitung für seniorenfreundliche Wohnquartiere. Die Bürgerwerkstattreihe wird zudem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Demografiewerkstatt Kommunen gefördert.

Im Fokus steht die steigende Lebenserwartung der älter werdenden Bevölkerung. 160.000 Menschen in Dortmund sind bereits 60 Jahre alt und älter, 35.000 Menschen dieser Altersgruppe sind schon über 80 Jahre alt. Ziel ist es, eine gesamtstädtische Konzeption für seniorenfreundliche Wohnquartiere zu erarbeiten.

Nach den Bürgerwerkstätten in Do-Menglinghausen und Do-Derne mit jeweils ca. 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand nun die dritte Bürgerwerkstatt in Do-Jungferntal statt. In allen drei Veranstaltungen standen vor allem Ideen und Vorschläge zur Stärkung des nachbarschaftlichen Für- und Miteinanders von Jung und Alt im vertrauten Wohnumfeld im Fokus. Wie schon in Do-Menglinghausen und in Do-Derne haben sich auch im Stadtteil Dortmund-Jungferntal ca. jeweils ca. 10 bis 15 Bürgerinnen und Bürger zusammen mit örtlichen Organisationen bereit erklärt, sich stärker für ihren Stadtteil zu engagieren. Dazu gehört zum Beispiel das Ziel, die zentrale Grünfläche „Libellenwiese“ im Jungferntal attraktiver zu gestalten, ein generationsübergreifendes Fest zu planen und Lösungen zu finden, für mobilitätseingeschränkte Menschen aus dem Stadtteil die Einkaufsmöglichkeiten zu verbessern.

In allen drei Wohnquartieren wird der Fachdienst für Senioren die engagierten Bürgerinnen und Bürger bei der Weiterentwicklung der Ideen unterstützen. Eine hauptamtliche Sozialarbeiterin begleitet die folgenden Treffen und wird koordinierend behilflich sein.