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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Ausstellung "Ich habe vergessen zu träumen" von Aimé Mpane

Nachricht vom 27.10.2017

"Ich habe vergessen zu träumen" ist der Titel der neuen Ausstellung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Zentrales Thema der Werke des aus dem Kongo stammenden Künstlers Aimé Mpane ist das Erbe des Kolonialismus in Afrika und dessen Spuren. Zu sehen vom 31. Oktober bis zum 4. März 2018.

Ausstellung "Ich habe vergessen zu träumen" im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte

In seinen Werken reflektiert Aimé Mpane das Erbe des Kolonialismus in Afrika.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Aimé Mpane

Der aus einer kongolesischen Künstlerfamilie stammende Künstler Aimé Mpane stellt vom 31. Oktober bis 4. März 2018 im Studio des Museums für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) aus. Unter dem Titel "Ich habe vergessen zu träumen" zeigt er Bilder, Objekte und Installationen, die eigens für die Ausstellung entstanden sind.

Zuletzt war Mpane im Jahr 2012 zu Gast in Dortmund: Während des Kongo-Festivals "Kinshasa – Stadt der Bilder" kuratierte er eine Ausstellung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte.

Aimé Mpane wurde 1968 in eine Künstlerfamilie in Kinshasa/ Demokratische Republik Kongo geboren und lebt und arbeitet als Künstler und Kurator in Kinshasa und Brüssel. Nach einem Studium der Bildhauerei und Malerei an der Kunsthochschule von Kinshasa setzte er seine Ausbildung an der Hochschule La Cambre in Brüssel fort.

Zahlreiche Ausstellungen im Kongo, in Brüssel, in den USA, Frankreich, Schweiz und Kuba sowie immer wieder in Dortmund, zeugen von internationaler Akzeptanz und Aktualität.

Appell an Solidarität und (Geschichts-)Bewusstsein

In seiner Arbeit beschäftigt Aimé Mpane sich vorrangig mit dem Erbe und den Spuren des Kolonialismus in Afrika. Trotz aller Grausamkeiten, die in seinen Arbeiten anklingen, ist der Tenor seines Werkes der Appell an Solidarität und kollektives (Geschichts-)Bewusstsein. Die Werke erzählen von Hoffnung, Mut, Mitgefühl und Ausdauer.

Mpane gewann mehrere Kunstpreise, unter anderem 2006 den ersten Preis der Blanchére Stiftung der Daka Contemporary Art Biennale im Senegal und den ersten Preis der Kunstmesse "libr’art" in Libramont (Belgien) sowie den Dorothy and Herbert Vogel Award 2012.

Die Ausstellung "Ich habe vergessen zu träumen" ist eine von mehreren in diesem Quartal, die sich in Dortmund mit dem Kontinent Afrika auseinandersetzen. Parallel läuft die Schau "Afro-Tech and the Future of Re-Invention" im HMKV im Dortmunder U. Außerdem eröffnet im MKK Ende November eine Ausstellung mit Bildern des südafrikanischen Fotografen Pieter Hugo.