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Bild: Jesús González Rebordinos

Popkultur

Pink Floyd Ausstellung "Their Mortal Remains" ab Herbst 2018 im Dortmunder U

Nachricht vom 07.11.2017

Es ist das Higlight des kommenden Jahres im Dortmunder U: Nach Stationen in London und Rom kommt die von Kritikern gefeierte Ausstellung "Their Mortal Remains" rund um die Kultband Pink Floyd im Herbst 2018 nach Dortmund.

Pink Floyd 1971

Bild: Storm_Thorgerson_Aubrey_Po_Powell_Hipgnosis

In London hat sie mehr als 300.000 Besucherinnen und Besucher angelockt - im Herbst 2018 kommt sie nach Dortmund: Die Pink-Floyd-Ausstellung „Their Mortal Remains“ wird weit über die Region hinaus der Höhepunkt im kommenden Ausstellungsjahr. Edwin Jacobs, Direktor des Dortmunder U, hat die erste internationale Retrospektive einer der weltweit einflussreichsten Musikbands ins Dortmunder U geholt. Wenn der Rat der Stadt in seiner Sitzung im Dezember zustimmt, macht die Ausstellung von September 2018 bis März 2019 in Dortmund Station.

Nach aktuellem Verhandlungsstand ist Dortmund die einzige Stadt im deutschsprachigen Raum sowie den Benelux-Staaten, in der "Their Mortal Remains" gezeigt wird. Die Marke Pink Floyd wird Menschen aus der Schweiz und Österreich, den Benelux-Staaten und Skandinavien nach Dortmund locken, so die Erwartung. Zum Vergleich: Die ebenfalls vom Londoner Victoria and Albert Museum (V&A) kuratierte David Bowie-Ausstellung haben in Groningen in den Niederlanden rund 200.000 Menschen besucht. Dortmund ist im Vergleich zu Groningen verkehrsgünstiger gelegen.

Dass die Ausstellung in Dortmund Halt macht, liegt nahe. Auf ihrer legendären "The-Wall"-Tour 1980/81 hatte Pink Floyd in nur vier Städten weltweit gastiert - neben Los Angeles, New York und London auch in Dortmund.

Das Dortmunder U wird mit anderen Kultureinrichtungen ein Rahmenprogramm zur Ausstellung entwickeln. Unter anderen wird sich das Konzerthaus, das Deutsche Fußballmuseum, DORTMUNDtourismus und der Jazzclub domicil beteiligen. Der Gesamtaufwand beläuft sich nach aktueller Planung auf rund 5 Millionen Euro. Die Kulturbetriebe Dortmund beteiligen sich an der Finanzierung mit einem städtischen Eigenanteil von 1 Millionen Euro.

Die Ausstellung im V&A London vom 13. Mai bis 15. Oktober 2017 hatte ein weltweites Medienecho hervorgerufen. Sie nimmt die Besucherinnen und Besucher auf eine multimediale Hör- und Seh-Reise in die 50-jährige Geschichte der Band und bietet einen exklusiven Einblick in den Pink Floyd-Kosmos. Dabei können die die Gäste die Arbeit der britischen Band und ihren Wandel nachvollziehen – von der psychedelischen Rock-Gruppe in den 1960ern bis zu einer der kommerziell erfolgreichsten Bands.