Dortmund überrascht. Dich.
Friedensplatz altes Stadthaus

Nachrichtenportal

Bild: Jesús González Rebordinos

Planungsprojekt Brücke Lindemannstraße

Ausstellung in der Berswordthalle zeigt ausgezeichnete Studierendenentwürfe der TU Dortmund

Nachricht vom 08.11.2017

Das Tiefbauamt plant einen Ersatzneubau der Fuß- und Radwegebrücke Lindemannstraße über die B1 (Rheinlanddamm). Entwürfe von Studierenden werden bis Mittwoch, 22. November, im Rahmen einer Ausstellung im Schaufenster der ehemaligen Geschäftsräume der Firma Ruhrgepäck in der Berswordthalle gezeigt.

Modellvorschlag Brücke Lindemannstraße

Das Tiefbauamt der Stadt Dortmund plant einen Ersatzneubau der Fuß- und Radwegebrücke Lindemannstraße über die B1 (Rheinlanddamm)
Bild: Dortmund-Agentur / Abdulah Al Samman

Der Standort der Brücke Lindemannstraße über den Rheinlanddamm in der Dortmunder Innenstadt ist geprägt durch seine direkte Verbindung des Kreuzviertels zu den Westfalenhallen sowie den Fußballstadien/Sporthallen. Insbesondere bei Messeveranstaltungen und Fußballspielen wird die Brücke von einer Vielzahl von Menschen genutzt. Darüber hinaus dient die Brücke dem Radverkehr in Nord-Süd-Richtung als Querung über den verkehrsstarken Rheinlanddamm. Das Bestandsbauwerk aus den 1950er Jahren ist nicht barrierefrei und daher nicht mehr zeitgemäß.

Ersatzneubau geplant

Das Tiefbauamt der Stadt Dortmund plant einen Ersatzneubau der Fuß- und Radwegebrücke Lindemannstraße über die B1 (Rheinlanddamm). Im Rahmen eines Projektes im Wintersemester 2016/2017 haben Studierende der Technischen Universität Dortmund, Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen, Ideen für eine neue barrierefreie Fuß- und Radwegebrücke entworfen. Neben der Barrierefreiheit und der Notwendigkeit, große Personenströme zu transportieren, sollten die Entwürfe insbesondere auch den exponierten Standort an der B1 sowie die achsiale Verbindungsfunktion von der Innenstadt zu Westfalenhallen und Fußballstadion berücksichtigen.

Ausstellung in der Berswordthalle

Die Entwürfe der Studierenden werden bis Mittwoch, 22. November 2017, im Rahmen einer Ausstellung im Schaufenster der ehemaligen Geschäftsräume der Firma Ruhrgepäck in der Berswordthalle gezeigt.

Stadtrat Martin Lürwer hat die Ausstellung am Dienstag, 7. November 2017, gemeinsam mit Professoren der Technischen Universität Dortmund, Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen, sowie ihren Studierenden eröffnet, die ihre Entwürfe präsentiert haben. Die Fakultät wird vertreten durch Prof. Benedikt Schulz (Lehrstuhl Baukonstruktion) Prof. Reinhard Maurer (Lehrstuhl Betonbau) und Prof. Mike Gralla (Lehrstuhl Baubetrieb und Bauprozessmanagement).

Nächster Schritt: Realisierungswettbewerb

Tiefbauamtsleiterin Sylvia Uehlendahl freut sich über die positive Zusammenarbeit mit der TU Dortmund. Die Arbeiten der Studierenden haben dem Tiefbauamt wichtige Erkenntnisse insbesondere hinsichtlich der gestalterischen Spielräume bei der Lösung der Planungsaufgabe geliefert. Die Ideen fließen in den weiteren Planungsprozess der Brücke ein.

Als nächsten Schritt bereitet das Tiefbauamt vor, die Planung des Ersatzneubaus der Fuß- und Radwegebrücke Lindemannstraße über die B1 im Rahmen eines Realisierungswettbewerbes zu vergeben. Dazu sollen von den Wettbewerbsteilnehmern machbare Gestaltungsentwürfe mit vorplanerischer Qualität eingereicht werden. Eine Jury wird Siegerentwürfe küren, mit dessen planerischer Ausarbeitung ein siegreiches Büro beauftragt wird.

Die Realisierung des Vorhabens ist Anfang des nächstens Jahrzehnts, auf jeden Fall noch vor einer möglichen EURO 2024 in Dortmund, geplant.