Dortmund überrascht. Dich.
Friedensplatz altes Stadthaus

Nachrichtenportal

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Neue Standorte

Orta-Skulpturen "Totem" und "Vogelfrau" wandern an die Eliasbahntrasse

Nachricht vom 02.01.2018

Die Skulpturen des Künstlerduos Lucy und Jorge Orta aus der Reihe "Spirits of the Emscher Valley" ("Geister des Emschertals") gehörten zu den beliebtesten Arbeiten der Ausstellung Emscherkunst 2016. Diese bleiben der Stadt jetzt erhalten.

Die "Vogelfrau" an ihrem alten Standort.

Die "Vogelfrau" an ihrem alten Standort.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Jutta Sankowski

Die Aluminium-Figuren erzählen Geschichten, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbinden. Das "Totem mit Elster" und die "Vogelfrau" haben vor einigen Tagen neue Standorte in Hörde gefunden: Vom Ufer des Phoenix Sees wanderten sie an den stark besuchten Fuß- und Radweg der Eliasbahntrasse.

Die Skulptur "Totem mit Elster" steht nun nördlich des Phoenix-Gymnasiums, die "Vogelfrau" nördlich des ehemaligen Magazin-Gebäudes.

Zusammenarbeit mit Anwohnern

Das Projekt des Pariser Künstlerpaares lebt von seinem partizipativen Ansatz: Lucy und Jorge Orta arbeiteten bei der Entwicklung ihrer Skulpturen eng mit den Anwohnern zusammen.

Die Vermittlung lief über die Hörder Stadtteilagentur, die von der Stadt Dortmund im Gebiet "Soziale Stadt - Stadtumbau Hörde" unter anderem mit dem Stadtteilmanagement beauftragt wurde. Die Stadtteilagentur half auch bei der Suche nach den neuen Standorten, denn die Standorte direkt am Phoenix See waren nur für die Zeit der Emscherkunst genehmigt.

Die "Totem" an seinem alten Standort.

Das "Totem" an seinem alten Standort.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jutta Sankowski/Stadt Dortmund

Verzögerung des Aufbaus

Die vier Meter hohe "Totem"-Figur zeigt drei Kinder, die sich gegenseitig auf den Schultern tragen. Ganz oben sitzt auf der Hand des kleinsten Jungen ein Vogel. Damit diese Figur dauerhaft sicher im öffentlichen Raum stehen kann, musste sie baulich stabilisiert werden. Daher hat sich der Aufbau der Figuren verzögert. Während dieser Zeit konnte die "Vogelfrau" – eine Frauenfigur, deren weit geöffnete Flügel-Arme an den Feuervogel Phönix erinnern – noch am See stehen bleiben.

Zum Thema

Die "Spirits of the Emscher Valley"-Skulpturen wurden gefördert mit Städtebaufördermitteln des Landes NRW. Die Umsetzung der beiden Skulpturen erfolgte im Rahmen von "Gemeinsam für das Neue Emschertal", eine Kooperation zwischen Emschergenossenschaft und dem Land NRW.