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Bild: Jesús González Rebordinos

Fördermittel

Regionalverband Ruhr baut ersten Abschnitt des Gartenstadt-Radwegs

Nachricht vom 11.01.2018

Der Regionalverband Ruhr (RVR) möchte auf einer Länge von ca. 5,3 Kilometern einen Rad- und Wanderweg auf der ehemaligen Bahntrasse von der Westfalenhütte im Norden bis zum Phoenix See anlegen. Für den ersten Abschnitt gibt es jetzt Fördermittel von der Bezirksregierung.

Die Freude über den Förderbescheid für den Gartenstadtradweg ist groß

Freuen sich, bald über den Gartenstadt-Radweg vom Phoenix See zur Paderborner Straße zu radeln: Bürger und Kommunalpolitiker der Innenstadt-Ost

"Förderung in Höhe von gut 1,86 Millionen Euro gibt es zudem für den ersten Bauabschnitt des Gartenstadt-Radwegs in Dortmund", heißt es vom Regionalverband Ruhr (RVR). Ein 3,9 Kilometer langes erstes Teilstück der ehemaligen Güterzugstrecke zwischen Phoenix See bis zur Anbindung Paderborner Straße wird dafür umgebaut und hergerichtet.

Udo Dammer, Bezirksbürgermeister der Innenstadt-Ost, und Ratsmitglied Heinz-Dieter Düdder freuen sich über den Förderbescheid. Zehn Jahre beschäftigten sie sich in Körne zusammen mit Vereinen und Bürgern mit der Idee, die alte Trasse zwischen der Westfalenhütte und Phoenix-West als Rad- und Fußweg für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen. „Die direkte Verbindung nach Süden mit Anschluss an das überregionale Radwegenetz ist ein wichtiges Projekt für die Mobilitätsentwicklung", so Udo Dammer.

Verbindung zwischen Dortmunder Norden und Süden

Der gesamte Rad- und Wanderweg beginnt am ehemaligen Werk Westfalenhütte nördlich der Brackeler Straße in Dortmund-Scharnhorst, verläuft in südliche Richtung und endet an der Kohlensiepenstraße in Dortmund-Hörde mit Anschluss an das Gelände des ehemaligen Werkes Phoenix, auf dem inzwischen der Phoenix See angelegt wurde. Durch die geplante Radwegeführung werden die Ortsteile Scharnhorst, Innenstadt-Ost, Gartenstadt und Hörde miteinander verbunden. Im Norden soll der Radweg nach Kirchderne und Derne weitergeführt und an den Emscherparkradweg und den R 8 angeschlossen werden.

Dieses Wegesystem verläuft bis zur Stadtgrenze Lünen, wo Anschlüsse an den "Leezenpatt" und die "Lippetour 1" gegeben sind. Im Süden sind Anschlüsse an das Wegenetz des Phoenix Sees, an den Emscherweg, den R10 und den R33 vorgesehen bzw. möglich. Die neue Radwegeverbindung hat eine hohe regionale Bedeutung als Verknüpfung der in Ost-West-Richtung verlaufenden überregionalen Radwege. Sie ist dabei weitestgehend straßenunabhängig.

Brücken, Unterführungen und Straßenquerungen

Bestandteil der Trasse sind mehrere Brücken, Unterführungen und niveaugleiche Straßenquerungen, die entsprechend herzurichten bzw. anzupassen und anzubinden sind. Die Trasse verläuft bis zum Körner Hellweg in Dammlage, danach ebenerdig bis zur Unterquerung des Westfalendamms und anschließend im Einschnitt bis zum Phoenix See.

Zum Thema

Der RVR arbeitet in Abstimmung mit dem NRW-Wirtschaftsministerium und den Bezirksregierungen an der weiteren Verbesserung der regionalen Radwegeinfrastruktur im Ruhrgebiet. Ziel ist es, die Metropole Ruhr unter der neuen Dachmarke "Rad.Revier.Ruhr" als Radreiseregion vom ADFC zertifizieren zu lassen. Schon jetzt gehört der Ruhrtalradweg zu den drei beliebtesten Radfernwegen in ganz Deutschland.