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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Wettbewerb

Ausstellung zeigt alle Entwürfe für Quartier nördlich des Hauptbahnhofs

Nachricht vom 18.01.2018

Alle eingereichten Entwürfe des städtebaulichen Wettbewerbs zur Entwicklung des neuen Quartiers zwischen Unionstraße und Burgtor sind in der Zeit vom 18. Januar bis 2. Februar im Foyer des Studieninstituts Ruhr, Königswall 25-27 zu sehen.

Ausstellungseröffnung Konzept Hbf Nord

Von links: Raimund Stüssel (Stadtplanungsamt), Andreas Bachmann (Pesch & Partner), Ludger Wilde (Planungsdezernent), Dr. Rolf-Bernd Hechler (Stadtplanungsamt), Maik Draxler (Stadtplanungsamt)
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Die Ausstellung ist vom 18. Januar bis zum 2. Februar zu folgenden Zeiten geöffnet:

  • Montags bis donnerstags von 8:00 bis 16:00 Uhr, von 14:00 bis 16:00 Uhr sind Ansprechpartner vor Ort
  • Freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr und, von 15:00 bis 18:00 Uhr sind Ansprechpartner vor Ort
  • Samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr, Ansprechpartner sind vor Ort

Offener Bürgerdialog am 26. Januar

Anknüpfend an den breit geführten Beteiligungsprozess findet am 26. Januar, von 15:00 bis 18:00 Uhr, im Foyer des Studieninstituts Ruhr ein offener Bürgerdialog statt. An diesem Austausch mit allen Interessierten beteiligen sich Vertreter des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes sowie die ersten drei Preisträger und das Büro pp a/s pesch partner architekten stadtplaner GmbH, das den Wettbewerb betreut. Die drei Gewinner-Entwürfe wurden bereits im Dezember 2017 vorgestellt.

Wettbewerb

Die Entwicklung des nördlichen Bahnhofsumfelds ist ein wichtiges Zukunftsprojekt der Stadt, das die Stadtstruktur im Bereich City und Nordstadt maßgeblich prägen wird. Der Umbau des Hauptbahnhofs, die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle und die Neuentwicklung des nördlichen Bahnhofsumfelds stehen dabei in engem Zusammenhang. Der Busbahnhof soll einen neuen Standort erhalten, wichtige zurzeit minder- oder ungenutzte Flächen sollen qualitativen Folgenutzungen erhalten. Im Fokus der städtebaulichen Entwicklung steht insbesondere auch der Übergang zur Nordstadt.

Ludger Wilde

Planungsdezernent Ludger Wilde erklärt anhand des Stadtmodells welche Flächen neu gestaltet werden sollen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Um der Bedeutung des nördlichen Bahnhofsumfelds als zentraler Entwicklungsfläche gerecht zu werden, hat die Stadt im Anschluss an eine viertägige Planungswerkstatt, die im Oktober 2016 allen Bürgern zur Beteiligung offenstand, im Juli 2017 zu einem städtebaulichen Wettbewerb "Dortmund Umfeld Hauptbahnhof Nord" eingeladen. Grundlage für die Ausschreibung des Wettbewerbs waren unter anderem vielfältige Bürgeranregungen.

Jury vergibt drei erste Preise

Für den Wettbewerb haben zwölf Architekturbüros Beiträge abgegeben. Das Dortmunder Büro pp a/s pesch partner architekten stadtplaner GmbH hat den Wettbewerb betreut. Am 4. Dezember 2017 hat das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Peter Zlonicky drei erste Preise verteilt.

Die Arbeiten der ersten Preisgruppe weisen nach Auffassung des Preisgerichts allesamt eine hohe Qualität auf. Die Planungsansätze und Entwurfskonzeptionen sind sehr unterschiedlich – hinsichtlich gewählter Ziele wie auch der planerischen Mittel. Um die Bandbreite unterschiedlicher Lösungen zur Diskussion zu stellen und auch wirtschaftliche Aspekte weitergehend zu bewerten, verzichtet das Preisgericht bewusst auf eine abschließende Empfehlung für eine dieser Arbeiten.

Wie geht es weiter?

In einem nächsten Schritt sollen die ersten Preisträger ihre Beiträge vertiefen. Dabei sind die Kriterien der Wirtschaftlichkeit, der technischen Machbarkeit und der Entwicklung in Bauphasen durch die Entwurfsverfasser darzustellen. Neben den Anregungen aus Politik und Öffentlichkeit sollen darüber hinaus die Anliegen der Grundstückseigentümer in den Prozess einfließen.

Die Jury begutachtet Mitte 2018 erneut die Ergebnisse. Auf der Grundlage der Empfehlung des Preisgerichts wird der Rat der Stadt Dortmund entscheiden, welcher Preisträger beauftragt wird, einen Rahmenplan zu erstellen.

Zum Thema

Alle Informationen zum Wettbewerb sowie dessen Ergebnisse sind online zu sehen. Hier können auch Meinungen und Anregungen abgegeben werden. Ergänzend steht am Ausstellungsort eine Feedback-Box bereit.